Naturfarben-Hersteller

Holzöle und Holzwachse im Vergleich

Terrasse - Befestigung.

ADLER ist die bekannteste Farben- und Lackmarke in Österreich und steht mit seinen Produkten für hohe Qualität, schöne Farben und perfekte Arbeitsergebnisse. Ob Öl oder Seife, Paneelweiß oder Bodenfarbe - die Grundbehandlung von Holzoberflächen im Innenbereich kann auf verschiedene Weise erfolgen.

Terrassen - Unterkonstruktion

Mit einem Terrassenboden aus Holz investieren Sie in ein Stück Natur. Egal ob im eigenen Garten, auf der Terrasse, am Balkon oder rund um den Pool, Terrassendielen machen Ihr Lieblingsplätzchen noch gemütlicher und bieten Ihnen den passenden Rahmen zum Erholen, Entspannen und Genießen.

Die Burger Terrassenprofis unterstützen Sie gerne bei dieser Entscheidung. Nach der Wahl des Terrassenholzes und dem Bau der Unterkonstruktion gilt es die Terrasse zu befestigen. Wichtig ist, dass sich die Terrassenhölzer nicht berühren, dies vermeidet Staunässe. Mit dem cleveren Distanzhalter für die sichtbare Verschraubung können Dielen schnell und einfach verlegt werden. Wenn Holz der Witterung ausgesetzt ist verändert es die Farbe. Durch Sonne und Regen können sich je nach Holzart auch Risse bilden.

Um dies zu vermeiden, empfehlen wir Ihre Terrasse mit Terrassenöl zu streichen. Damit bleibt Ihre Terrasse oder Schwimmbadumrandung viele Jahre schön und die Haltbarkeit des Holzes wird erheblich verlängert.

Beste Witterungsbeständigkeit und Elastizität in Profi - Terrassenöl sorgen für Frische und einen langanhaltenden Anstrich. Wenn Sie dennoch unsicher sind, die Burger Terrassenprofis sind jederzeit gerne für Sie da.

Unsere langjährige Erfahrung im Terrassenbau geben wir gerne an Sie weiter. Eine Terrasse ist ständiger Witterung ausgesetzt, dadurch vergraut das Holz. Im Burger Holzfachmarkt finden Sie die perfekte Pflege! Als Farbenfachhändler garantieren wir ein Mehr an Serviceleistung. Mit Qualität meinen wir nicht nur ein Sortiment an hochwertigen Wand- und Fassadenfarben, Lacken oder Holzlasuren und bestmögliches Preis-Leistungsverhältnis sondern auch die passende Beratung in der Verarbeitung und Anwendung der Produkte.

Was wär die Welt ohne Farbe? Farben machen froh — Wasserflecken mit Isolierspray entfernen. Kommode im Shabby Chic. Legno-Pflegeset für geölte Oberflächen Zum Produkt. Die Oberfläche atmet lange nicht so, wie eine klassisch geölte Oberfläche. Für feine Arbeiten an Möbeln kann man übrigens auch noch anders verarbeiten: Die Oberfläche wird um so besser, je dünner die Schichten aufgetragen werden.

Osmo Hartwachs-Öl lässt sich sehr gut mit einem Lappen ganz dünn auftragen. So kann man ein absolut erstklassiges Oberflächenbild erzeugen. Je nach Beanspruchung muss man hier wegen der geringeren Schichtdicke mehr Aufträge machen je nach Beanspruchung Auch kann man gemischt arbeiten: Den ersten Auftrag pinseln - weil der ja auch noch etwas ins Holz einzieht, den Überstand nimmt man nach Minuten ab bzw.

Wenn wirklich dünn gearbeitet wird, kann man den Überstand des ersten Auftrages auch stehen lassen. Alle weiteren Aufträge dann nur noch mit Lappen oder Ballen - typisch reichen hier zwei weitere. Wenn Hartwachs-Öl so nur ganz dünn aufgebracht wird, ist das Ergebnis von einer klassisch geölten und gewachsten Oberfläche kaum noch zu unterscheiden. Der Glanzgrad ist bei diesem Auftragsverfahren typisch etwas höher, ich würd ihn mit Seidenglanz bezeichnen.

Bei einem Test sollte es darum gehen, wie viele aufpolierte Schichten es braucht, bis eine gebeizte Fläche auf Buche nicht mehr abfärbt Wasserbeize.

Hierfür braucht es eine gewisse Schichtdicke, damit die Beize wirklich überall abgesperrt ist. Es brauchte hier Schichten.

Dies zeigt auch nochmal: Dünn aufpoliert bleibt die Oberfläche wesentlich diffusionsoffener. Will man eine gebeizte Fläche schützen, sollte man also lieber mit Rolle oder Pinsel arbeiten und die Überstände nicht abnehmen.

Was die Qualität beim Pinseln angeht: Einerseits ist Hartwachs-Öl sehr dünnflüssig und bleibt auch längere Zeit so. Man hat also genügend Zeit, das Öl sauber zu verteilen und gut auszustreichen.

Andererseits bekommt man recht schnell kleinere Luftblasen in den Film, die dann getrocknet zu einer etwas rauhen Oberfläche führen. Der Lappen darf allerdings nicht fusseln. Manch einer berichtet, dass auch rollen sehr gute Ergebnisse liefert.

Die Nachpflege kann mit gleichem Produkt gemacht werden: Nach guter Reinigung entweder wieder dünn aufpinseln oder mit Lappen dünn auftragen. Gerade dann, wenn man nur partiell nacharbeitet, ist die Lappen-Methode besser, weil man dann die Gefahr von sichtbaren Übergängen minimiert wird.

Osmo Hartwachs-Öl schützt vor allem auf der Oberfläche. Es zieht lange nicht so ins Holz, wie man das von einem klassischen Öl kennt. Bei Buche sind Eindringtiefen von 0. Ein Standard-Öl hingegen dringt bei Buche etwa mm tief ein.

Auf der anderen Seite ist der Verbrauch relativ gering, die angegebenen 12 qm pro Liter 2 Anstriche lassen sich oft noch übertreffen. Eine behandelte Oberfläche dünstet vor allem in den ersten Wochen aus, danach kaum noch Eigengeruch. Auch die Gefahr von Fleckenbildung durch unterschiedliche Anfeuerung ist minimal.

Damit wird es auch interessant für dünn furnierte Oberflächen, wo tief eindringende Öle schonmal Probleme bereiten können. Zur farblichen Behandlung gibt es neuerdings auch das farbige Hartwachsöl. Bei den farbigen Ölen sollte nachträglich zum Schutz der Pigmente ein farbloser Auftrag erfolgen.

Für farbige Oberflächen ist auch die Kombination oder sogar das Mischen mit Dekorwachs möglich. Man sollte fein vorschleifen, mindestens bis Körnung Für Möbel erscheint mir bei Hartholz er Korn sinnvoll.

Weil sich die Beschichtung völlig von anderen Herstellern unterscheidet, ist Osmo eine Grundsatzentscheidung. Man muss dann bei Produkten dieses Herstellers bleiben, kann also nicht mit einem beliebigen Hartöl oder Wachs nacharbeiten.

Das gilt auch für andere offenporige, dunkle und inhaltsstoffreiche Hölzer. Im Zweifelsfall mit Osmo abklären. Osmo-Hartwachsöl hält gut auf unterschiedlichsten Untergründen. Man kann es auch als zäh-elastischen-Lack betrachten und in dieser Hinsicht ist es mitunter auch möglich, es über eine angeschliffene Lackoberfläche zu pinseln, mit Schwamm dünn aufzutragen oder mit Lappen aufzupolieren. Noch ein wichtiger Hinweis: Bei ölhaltigen Produkten, die schichtbildend sind, sinkt die Härte sehr stark mit der Schichtdicke.

Dünnst aufpoliertes Hartwachsöl ist relativ hart. Trägt man es hingegen dick mit dem Pinsel auf, bleibt es sehr weich. Auch nach Jahren noch. Wenn man also stark beanspruchbare Flächen haben will, arbeitet man besser dünnst mit vielen Schichten. Hierbei entstehen dann Ränder. Ich hab dazu mal einen Test gemacht: Ein Teeglas randvoll mit kochendem Wasser gefüllt und sofort auf eine Oberfläche gestellt, die mit Osmo Hartwachsöl behandelt war. Es waren keinerlei negativen Effekte zu beobachten.

Die Verarbeitung wird sich unterscheiden, weil es vermutlich wesentlich dickflüssiger ist. Osmo Hartwachsöl und Saicos Hartwachsöl Classic sind sich ähnlich.

Für die schnellere Verarbeitung gibt es Osmo Hartwachsöl Rapid bzw. Die Pigmentierung ist allerdings recht zurückhaltend, denn Sie sollen lediglich die Anfeuerung des Öls kompensieren.

Werden Flächen damit geölt und der Überschuss nach Einwirkzeit abgewischt, dann ist der farbliche Eindruck etwa so, wie vor der Ölbehandlung. Man könnte also sagen, das Öl feuert nahezu nicht an. Jedoch lange nicht so intensiv, wie bei den Dekorwachsen. Bei stärker beanspruchten Flächen, wie z. Zu beachten ist hier, dass der Farbeindruck sich durch das transparente Finish nochmal leicht verändert. Bevor man das Öl am realen Objekt verwendet, sollte man auf jeden Fall Vorversuche machen.

Denn pigmentierte Öle sind immer eine gewisse Herausforderung in der Praxis. Flächig hab ich das Öl auf Kiefer und Buche getestet, hier funktioniert es sehr gut. Buche Hirnholz hingegen wird durch Öl grundsätzlich sehr viel dunkler, da klappt es auch mit diesem Öl nicht. Das TopOil verarbeitet sich nahezu genauso, wie das Hartwachs-Öl. Wahrscheinlich ist es etwas für Tisch- und Arbeitsplatten optimiert, es ist z.

In der Konsistenz erscheint es mir etwas dünner, als das Hartwachs-Öl. TopOil gibt es nur in matt. Eine so behandelte Oberfläche wirkt wie nichtbehandeltes Holz.

Man erkennt keine Oberflächenschicht, was die Natürlichkeit der Holzoberfläche unterstreicht. Für den matten Charakter wird ein Mattierungsmittel eingesetzt. Meine Erfahrung ist, dass solche Oberflächen kratzempfindlicher sein können. Auch können Bereiche, die man oft handhabt, speckig werden, weil mit der Zeit ein Poliereffekt wirkt.

Auch wenn TopOil hier recht gut abschneidet, sollte man die Problematik im Auge behalten. Durch feuchte Reinigung der Oberfläche verschwinden manche Poliereffekte auch wieder.

In dem technischen Merkblatt zu TopOil wird übrigens auch die Lappenmethode erwähnt, wie ich sie schon beim Hartwachs-Öl beschrieben habe dabei dann Aufträge. Bei der Lappenmethode hab ich den Eindruck, dass die Oberfläche nicht so matt ist, eher ein ganz klein wenig seidenglanz bekommt. Wenn mit Pinsel gearbeitet wird, dann wirklich dünn mit feinem Pinsel arbeiten. Nach kurzer Einwirkzeit kann man mit einem Pinsel die Schicht nochmal sauber verteilen und egalisieren.

Im Gegenlicht sieht man gut, ob die aufgetragene Schicht sauber verteilt ist. Eine Abnahme des Überstandes ist nicht nötig und zur Erlangung einer bestimmten Schichtdicke auch eher hinderlich. Ist der erste Auftrag getrocknet, fühlt man mal mit der flachen Hand über die Oberfläche.

Haben sich Holzfasern aufgestellt und ist damit eine gewisse Rauheit enstanden, glättet man sanft mit einem Schleifvlies oder ganz feinem Schleifpapier Korn Es geht nur darum, ein paar Holzfasern zu kappen, aber nicht das Produkt wieder runterzuschleifen. Nach allen weiteren Aufträgen ist in der Regel kein Zwischenschliff mehr nötig.

Schrankinnenteile sind ja immer etwas problematisch, wenn man diese ölt. Das liegt daran, dass Öle monatelang noch gut Sauerstoff brauchen, um gänzlich auszuhärten. Fehlt dieser Sauerstoff, kann es zu Geruchsbildung kommen. Osmo empfiehlt hier, Schrankinnenteile nur einmal dünn mit Lappen zu behandeln. Diese dünne Oberflächenschicht sollte relativ schnell durchhärten und dann keine Geruchsprobleme mehr verursachen. Osmo TopOil feuert auf vielen Hölzern relativ wenig an. Für Anwendungsfälle, wo wenig Anfeuerung gewünscht ist, wäre dieses Öl ein Kandidat.

Damit macht man den ersten Anstrich. Der zweite Anstrich dann mit TopOil pur. Hier zeigt sich übrigens, dass die Basis der meisten Osmo-Produkte sehr ähnlich ist. Gegenüber klassischen Ölen zieht Topoil sehr wenig in die Holzoberfläche ein, wirkt also vor allem als Oberflächenschicht.

Je nach Anwendungsfall hat das Vor- oder Nachteile. Der Verbrauch ist damit auch sehr gering. Osmo Klarwachs ist eigentlich ein Öl mit einem geringen Wachsanteil. Es ist recht dünnflüssig, ähnlich wie Wasser. Anders als bei vielen anderen Osmo-Produkten, ist dies ein Öl, welches recht tief ins Holz eindringt und keine Schicht auf der Oberfläche bildet.

Es muss also nach einer Einwirkzeit von etwa 30 Minuten komplett von der Oberfläche abgewischt werden. Es dringt recht tief ins Holz ein und feuert dementsprechend auch stärker an. Das Produkt hat aber relativ wenig Gelbfärbung.

Die Verarbeitung ist relativ gutmütig, man kann kaum was verkehrt machen. Trotzdem sollte man nicht vergessen, den Überstand abzuwischen. Die absperrende Wirkung, wie man sie von anderen Osmo-Produkten kennt Topoil, Hartwachsöl, Dekorwachs, Landhausfarbe , ist hier nicht so vorhanden. Hat man also sehr saugende Materialien, wird auch der zweite und dritte Auftrag noch weggesaugt. Der Dekorwachs ist ganz ähnlich wie eine Farbe oder ein Lack. Man kann ihn mit einem Pinsel dünn auftragen, um Hölzer farbig zu gestalten.

Man kann aber auch mit einem Tuch dünn auftragen und erreicht damit ganz dünne Schichten, durch die die Holzmaserung gut hindurchtritt. Poliert man etwa 4 Schichten auf, hat man deckenden Charakter.

Man kann also mit den deckenden Dekorwachsen je nach Auftrag auch lasurähnliche Oberflächen erreichen. Daneben gibt es noch die transparenten Dekorwachse, die dann auch dicker aufgetragen noch gut durchscheinend sind. Auch kann man deckende Dekorwachse mit farblosem Dekorwachs auf transparenter abstimmen.

Wer hoch beanspruchbare Flächen will, sollte Osmo-Hartwachsöl oder Osmo Topoil nachträglich auftragen. Dieses wirkt dann wie ein Lack und siedelt sich über dem Dekorwachs als zähelastische Schicht an. Auch eine letzte Schicht mit Osmo Dekorwachs farblos wäre möglich. Weil das Dekorwachs keine Mattierungsmittel beinhaltet, lässt sich durch nachträgliches Topoil oder Hartwachsöl der Glanzgrad anpassen.

Umgedreht geht es auch: Dem Topoil oder Hartwachsöl z. Gut bewährt hat sich auch, den ersten Auftrag zu pinseln, nach Trockung zwischenzuschleifen und dann Aufträge dünn mit Ballen oder Tuch aufzutragen. Das bringt recht gute Oberflächen. Eine weitere Arbeitstechnik ist, den Dekorwachs dünn mit Lappen oder Pinsel aufzutragen und nach einer gewissen Einzugszeit nochmal mit Lappen zu egalisieren.

Der farblose Dekorwachs lässt sich auch wie ein Öl als Alleinbehandlung für Holzoberflächen verwenden. Für normal beanspruchte Oberfläche reicht dazu ein dünner Pinselauftrag, den man nach etwa Minuten mit Lappen abreibt.

Dünn auftragen und Überstand nach kurzer Zeit komplett abwischen. Es geht nur darum, das Holz etwas abzusperren. Nach Trocknung und leichtem Anschliff, kann man mit farbigen Wachsen weiterarbeiten. Sie lässt sich aber auch beliebig für den Innenbereich einsetzen, weil keine bedenklichen Chemikalien enthalten sind.

Sie ist auch für Kinderspielzeug freigegeben. Landhausfarbe zieht wegen der Dünnflüssigkeit sehr gut ins Holz ein und hat hohe Deckkraft.

Gerade die starke Deckkraft bei geringsten Schichtdicken ist ein herausragendes Merkmal. Man kann Landhausfarbe im Innenbereich auch kombinieren, z. Zieht Landhausfarbe beim ersten Anstrich ins Holz ein, ist die Oberfläche matt. Werden weitere Anstriche aufgebracht, ensteht seidenglanz und Schichtbildung. Landhausfarbe verankert sich sehr gut im Holzuntergrund und blättert nicht ab. Landhausfarbe ist damit auch sehr einfach renovierbar: Auch sie schuppt oder blättert nicht ab und geht einen guten Verbund mit dem Holz ein.

Wegen der guten Deckkraft genügen 2 Anstriche, für höhere Anforderungen macht man besser 3 Anstriche. Weil diese Imprägnierung biozidhaltig ist, sollte man gut abwägen, ob es im konkreten Fall nötig ist. Es könnte sein, dass wegen dem geringen Unterschied zur Landhausfarbe die Produktpalette reduziert wurde. Ist das Holz recht saugfähig abgewittertes Holz , so wird der erste Auftrag fast vollständig aufgesogen und es bleibt eine eher matte Oberfläche mit kaum Schichtbildung.

Handelt es sich um weniger saugfähiges Holz, hinterlässt ein erster Auftrag schon eine deutliche Schicht auf dem Holz. Spätestens der zweite Auftrag - falls man den macht - hinterlässt dann in jedem Fall eine Schicht in Seidenglanz. Von der Konsistenz ist sie ölig-flüssig und zieht recht gut ins Holz ein. Insofern wäre ich vorsichtig bei diesem Anwendungsfall. Wenn überhaupt, dann sollte man hier öfters pinseln, um eine gewisse Schichtdicke zu erreichen.

Schwierig ist die Veränderung der Glanzeigenschaft: Auf rohem Holz zieht die Lasur an vielen Stellen vollständig ins Holz ein und hinterlässt eine matte Oberfläche.

An harzreichen Stellen oder überall dort, wo man dicker oder mehrfach aufträgt, entsteht eine glänzende Oberfläche. Das führt dann zu einem inhomogenen Aussehen. Pinselt man hingegen überall so oft drüber, dass es glänzt, kann man das wieder egalisieren. Nach einigen Wochen Bewitterung vermindert sich der Glanz. Wie ist es mit dem Werbeversprechen, nur einmal auftragen zu müssen? Ich bin da sehr skeptisch und ich denke, es ist ein fauler Kompromiss.

Natürlich braucht man wesentlich weniger Zeit bei nur einem Anstrich und das Ergebnis ist recht akzeptabel. Aber prinzipbedingt hat Einmalstreichen seine Probleme: Es gibt immer irgendwo Stellen, die man versehentlich nicht ordentlich beschichtet. Durch weitere Anstriche werden diese dann aber doch überdeckt.

Insofern glaube ich, für eine Beschichtung mit guten Schutzeigenschaften braucht es Anstriche. Alles andere ist Werbeversprechen und wer ersehnt sich nicht ein Anstrichsystem, bei dem man nur einmal streichen muss? Im Innenbereich für hochwertige Oberflächen kann man die Einmal-Lasur übrigens auch wieder dünn mit Lappen auftragen.

Oder man trägt sie mit Pinsel auf und nimmt dann den Überstand mit einem Lappen wieder ab. Man arbeitet so, dass man eine hauchdünne Schicht mit dem Lappen aufbringt. So eine Schicht kann man sehr schön homogen hinbekommen, braucht natürlich entsprechend viele Schichten. Es ist nicht untypisch Schichten aufzupolieren. Von der Konsistenz ist es wie ein normales lösemittelhaltiges Öl und kann auch genauso verwendet werden. Es zieht gut ins Holz ein und der Überstand kann nach Minuten abgenommen werden.

Klar-Öl-Lasur kann aber auch schichtbildend eingesetzt werden. Nach Aufträgen entsteht so ein leicht glänzender Anstrich. Das gibt zusätzlichen Schutz oder kann zur nachträglichen Pflege als "Abwitterungsschicht" genutzt werden. Klar-Öl-Lasur gibt es in farblos, Eiche hell, Fichte hell.

Ganz ähnlich, wie andere farblose oder wenig pigmentierte Öle. Livos ist ein Urgestein, wenn es um Naturfarben geht. Mitunter wird auch vom "weltweit ältesten Hersteller umwelt- und humanverträglicher Farben und Lacke aus nachwachsenden Rohstoffen" gesprochen. Livos hat eine unglaublich vielseitige Produktpalette, die einen auch ziemlich verwirren kann.

So um die Produkte sind es etwa. Am besten lässt man sich telefonisch beraten, um auch das richtige Produkt für seinen Anwendungsfall auszuwählen. Farbe, Glanz, Licht und Leben. Livos ist ein mittelständiges Unternehmen, waren etwa 55 Mitarbeiter beschäftigt.

Mit einem Umsatz von 4 Millionen Euro gehört Livos zu den umsatzstärksten Naturfarbenherstellern. Hier wurde alles an Inhaltsstoffen weggelassen, was irgendwie problematisch in der Verträglichkeit sein könnte. Warum gibt es dann überhaupt noch das Classic-Sortiment? Es gibt zahlreiche Rezepte, die hochwertige Oberflächen schaffen und anwenderfreundlich sind, die genau diese Inhaltsstoffe brauchen. Cobalttrockner weg, trocknen die Öle nicht so schnell, was je nach Situation problematisch sein kann.

Orangenterpene können gerade bei der Nachpflege Verschmutzungen lösen, was mit Isoaliphaten nicht so gut gelingt. Auch können sie manche Naturharze lösen, die sich mit anderen Lösemitteln nicht lösen lassen.

Die Classic-Line kommt zusätzlich Verarbeitern zu Gute, die schon seit vielen Jahren ein Produkt einsetzen und damit entsprechende gesicherte Erfahrungen haben. Wenn auf Lösemittel zurückgegriffen werden muss, setzt Livos vorwiegend auf Isoaliphate. Es ist zwar ein Erdölprodukt, ist aber für die meisten Menschen gut verträglich und unproblematisch auf Balsam-Terpentin und Orangenöl als "natürliche Lösemittel" reagieren manche allergisch. Man findet deshalb z.

Typisch für viele Livos-Öle ist der trübe Charakter des flüssigen Produktes, der auf einen kleinen Wachsanteil zurückzuführen ist. Dies macht die Verarbeitung leichter, besonders was die Abnahme des Überstandes und das Einarbeiten angeht.

Livos ist im anthroposophischen Umfeld recht beliebt. In Interviews erfährt man, dass auch die Inhaberin sich mit der Anthroposophie verbunden fühlt. Um in der Vielfalt der Produkte Orientierung zu finden, findet man auf der Livos Homepage hier gute Infos zum richtigen Produkt für den jeweiligen Anwendungszweck: Koimos ist vor allem deshalb interessant, weil hier auf alles verzichtet wurde, was irgendwie problematisch sein könnte: Kein Kobalt und keine Lösemittel.

Damit ist es für Chemikalien-Sensible eine interessante Alternative. Ist das Öl damit genausogut, wie andere Öle? Ich glaub, man muss ein paar Abstriche machen. Zum einen hat das Öl eine recht lange Zeit, bis es trocknet. Einerseits positiv, weil man sich so Zeit bei der Verarbeitung lassen kann.

Für professionelle Anwender kann das aber kritisch sein, hier werden oft schnell härtende Produkte bevorzugt. Praktische Tests zeigten, dass nach 8 Stunden das Öl auf einer Glasscheibe noch flüssig war, nach 24 Stunden jedoch aufgetrocknet war, dabei jedoch noch recht weich.

Belasten würde ich eine Oberfläche frühestens nach Tagen. Endhärte soll nach 4 Wochen gegeben sein. Und hier auch die zweite Einschränkung: Das Öl bleibt auch im ausgehärteten Zustand relativ weich, z. Das muss nicht nachteilig sein, es scheint aber Anwendungsgebiete zu geben, wo ein härteres Öl beanspruchbarer ist. Erstauftrag erfolgt satt, nach 20 Minuten wird mit Lappen, Pad oder Maschine das Öl einpoliert mechanisch eingearbeitet, womit es in die Holzoberfläche gedrückt wird.

Das Öl enthält auch Wachs, weshalb es sich gut auspolieren lässt. Der Überstand muss dabei völlig aufgenommen oder wegpoliert werden. Im Gegenlicht sollte man auf Schlierenfreiheit prüfen.

Nach 16 Stunden erfolgt der nächste Auftrag, Zwischenschliff braucht es lt. Der zweite Auftrag wird ganz sparsam gemacht: Man braucht so nur etwa 1 Teelöffel pro Quadratmeter! Mehr Aufträge sind nicht erforderlich. Das Öl ist damit recht sparsam verarbeitbar, für den ersten Auftrag braucht man ca. Damit kommt man mit einem Liter ca. Es ist damit auch relativ dickflüssig. Auch dieses Öl enthält etwas Wachs, damit man es besser einpolieren kann.

Dies wird hier auch im Merkblatt so angegeben. Jedoch empfiehlt es sich, nach etwa 6 Stunden nochmal ganz wenig Öl einzupolieren. Nach 2 Aufträgen und feinem Schliff z. Man kann natürlich auch klassisch arbeiten: Auftrag, 24 Stunden warten, 2. Auftrag, Überstände jeweils nach Minuten abnehmen. Das Öl trocknet nicht sonderlich hart aus.

Das Livos Kunos Naturöl-Siegel z. Ob dies im konkreten Anwendungsfall eine Relevanz hat, muss man ausprobieren. Die offene Zeit ist recht lang, nach spätestens 1 Stunde sollte der Überstand abgenommen werden.

Weil das Öl wegen der Dickflüssigkeit auch langsamer einzieht, ist es sinnvoll, mindestens 30 Minuten einwirken zu lassen. Eigene Erfahrungen liegen nicht vor. Die farbigen Varianten sind wohl stärker färbend, als z. Ein Finish mit Naturöl-Siegel ist möglich und sinnvoll, weil dieses beanspruchbarer ist. Objektöle sind für den Einsatz in öffentlichen Gebäuden optimiert: Sie sollen schnell verarbeitet werden können und gut beanspruchbar sein.

Ein dünner Testauftrag auf einer Glasplatte zeigte, das der getrocknete Film sehr hart ist. Kunos Objektöl zieht gut ins Holz ein und sättigt oft schon beim ersten Auftrag sehr gut. Man lässt Minuten einziehen und nimmt den Überstand dann ab. Für höchste Ansprüche kann man auch mit Maschine und Pad den Überstand einmassieren. Auch ein Schwingschleifer mit Schleifvlies kann dafür genutzt werden der wird durch Öl meist versaut und sollte dann nur noch für solche Zwecke verwendet werden. Wenn man nicht einmassiert, kann der erste Auftrag auch ruhig Minuten stehenbleiben.

Es ist damit recht sparsam im Verbrauch. Lässt man es Minuten einziehen, kommt man auf die doppelte Menge. Ein zweiter Auftrag kann bereits nach 12 Stunden gemacht werden.

Wieder nach Minuten einpadden oder mit Lappen einpolieren. Man braucht nur noch 11ml pro qm an Öl. Gut funktioniert hier aber auch, einfach nur noch dünn mit Lappen aufpolieren und nach Minuten nochmal endpolieren. Der dritte Auftrag - nach 24 Stunden - braucht dann wirklich nur noch kleinste Mengen.

Livos gibt 4ml pro Quadratmeter an, was etwa 1 Teelöffel ist. Auf Böden wird es tröpfenweise mit Maschine einpoliert, auf Möbeln kann man dünnst mit Lappen aufpolieren und nach wenigen Minuten nochmal endpolieren. Viele Öle behalten ihre ölige Eigenschaft, bis der Polymerisationsprozess einsetzt, also typischerweise Stunden.

Bei Livos Objektöl ist dies anders: Es dickt stark ein, wenn das Lösemittel verdunstet. Gleichzeitig sorgt ein minimaler Wachszusatz für eine bessere Abnahme des Überstandes. Für die Verarbeitung bedeutet das:. Bei Schichtbildung hin zu Seidenglanz sollte man dran denken, dass solche Oberflächen empfindlicher sind. Einerseits fallen Kratzer schneller auf, andererseits kann Feuchtigkeit zu matten Flecken führen. Hier experimentiert man am besten, um ein Gefühl dafür zu bekommen.

Wer keine Schichtbildung will, muss den noch gut flüssigen Überstand abnehmen und die Oberfläche gänzlich trocken reiben. Ist der Überstand schon zäh geworden, gelingt einem das nicht mehr, da bräuchte es nochmal frisches Öl. Weil sich Inhaltsstoffe absetzen, muss das Öl immer gut aufgerührt oder aufgeschüttelt werden. An Lösemitteln enthält es Isoaliphate und ganz wenig Orangenöl.

Die Anfeuerung ist deutlich und kann über die Einwirkzeit des ersten Auftrages ein klein wenig variiert werden. Bei dünnen Furnieren gilt besonders, den ersten Auftrag nur recht kurz einziehen zu lassen 5 Minuten. Das Objektöl unterscheidet sich stark vom Objektöl Historisch gesehen ist das schon länger am Markt, das kam glaube ich so um herum.

Dieses Öl ist aus der Livos Neutral Serie. Hier werden also noch mehr Stoffe weggelassen, auf die man evtl. Der fehlende Cobalt-Trockner hat den kleinen Nachteil, dass es etwas langsamer trocknet, als das Kunos Naturölsiegel oder das Kunos Objektöl Das Öl ist relativ dick eingestellt und zieht so auch recht verhalten ins Holz ein. Das ist dann günstig, wenn Hölzer durch tief einziehende Öle eher fleckig und unruhig werden. Trotzdem ist die Anfeuerung recht gut. Bei einem Produkt habe ich jahrelang das Kunos Naturölsiegel verwendet.

Hier führte die Umstellung auf Kunos Objektöl zu einem wesentlich entspannteren Arbeiten, weil dieses nicht so schnell in die Hirnholzflächen einzieht und so weniger zu Fleckenbildung neigt. Die Verarbeitung ist Livos-typisch. Es lässt sich sehr gut einpolieren. Nach Aufträgen hat man einen Seidenglanz.

Den ersten Auftrag lässt man noch 20 Minuten einziehen, ehe man den Überstand abnimmt. Nach Trocknung 24 h ist das Holz schon gut gesperrt.

Bei allen weiteren Aufträgen zieht nahezu kein Öl mehr ein, weshalb man hier nicht mehr dick mit Pinsel auftragen braucht, sondern eher direkt dünn mit Lappen einpoliert. Eine dünn aufpolierte Ölschicht muss auch recht zügig auspoliert werden, weil sie sehr schnell trocknet und dann klebrig wird.

Falls einem das mal passiert, einfach nochmal frisch Öl aufpolieren. Auftrag braucht man so wirklich extrem wenig Öl. Der Hersteller empfiehlt zur Nachpflege das Kunos Möbelöl.

Es ist dem Objektöl recht ähnlich, jedoch dünner eingestellt, was zur Nachpflege etwas günstiger ist.

Grundsätzlich kann man aber auch direkt mit Objektöl nachpflegen, evtl. Kann man machen, muss man aber nicht. Für Kinderspielzeug DIN Ein Öl optimiert für Arbeitsplatten, aber auch für den Badbereich oder Fensterbänke.

Das lässt vermuten, dass es mit Wasserbelastungen gut fertig wird. Von der Farbe leicht bräunlich-rot und trüb. Es enthält auch Wachse, was das einpolieren angenehm macht. Vom Arbeitsplattenöl gibt es ab etwa eine neue Abmischung ab Charge Die recht kurze Einzugszeit von 3 Minuten ist jetzt wieder eher typisch bei 20 Minuten angesiedelt.

Von der Verarbeitung ist es ganz ähnlich, wie das Kunos Objektöl oder das Kunos Naturölsiegel Den zweiten und dritten Auftrag poliert man am besten direkt dünn mit Lappen auf. Dabei dann den evtl. Man kann auch mit ganz leicht öligem Lappen eine hauchdünne Schicht aufbringen. Dies aber wirklich ganz dünn. Der Zweitanstrich darf schon nach 12 Stunden erfolgen, alle weiteren Aufträge nach 24 Stunden.

In der Regel reichen 3 Aufträge aus. Die vollständige Belastbarkeit ist nach 4 Wochen erreicht, das ist typisch für Öle. Wenn es nicht anders geht, kann man Öle aber auch vorher belasten, muss dann nur früher mal nachpflegen. Zur Nachpflege reibt man einfach mit einem Tuch einen neuen dünnen Film auf die saubere und trockene Oberfläche.

Der Eigengeruch ist gering. Die Endhärte ist recht hoch, was der Glasscheibentest zeigte. Mit 1 Liter kommt man etwa qm weit bei 3 Aufträgen. Bei der Nachpflege braucht es nur sehr geringe Mengen von vielleicht ein Teelöffel pro qm.

Für Kinerspielzeug nach Din EN geeignet. Warum so hat Livos so viele verschiedene Öle, gibt es nicht ein Universalöl? Damit lässt sich alles machen: Bei sehr dünnen Furnieren muss man vorsichtig sein, aber auch hier verhält es sich gegenüber vielen tief einziehenden Ölen recht gutmütig.

Auch kann man hier durch kurze Einzugszeiten noch Einfluss nehmen. Allerdings ist dieses Öl aus der Classic-Serie, also nicht optimiert für Chemikaliensensible. Das betrifft die Verarbeitung, nicht die spätere Nutzung. Wer ein Öl aus der Neutral-Serie braucht, sollte besser auf Kunos Möbelöl oder Kunos Objektöl ausweichen, welche auch recht universell sind.

Das Naturöl-Siegel gibt es farblos oder pigmentiert in unterschiedlichen Farben. Das farblose Öl scheint sich kaum vom Kunos Objektöl zu unterscheiden - die Merkblätter sind in allen Punkten identisch, auch was die Zusammensetzung lt. Der Preis ist ebenso identisch und in der Verarbeitung sind mir auch keine Unterschiede aufgefallen. Insofern gilt für dieses Öl alles, was ich zum Objektöl geschrieben habe. Mit den farbig pigmentierten Ölen kann je nach Holz eine gute Einfärbung gelingen.

Hier sollte man aber auf jeden Fall Vorversuche machen. Damit die Einfärbung gelingt, sollte es rohes Holz sein, welches noch nicht geölt ist. Nur so können die Farbpigmente ins Holz einziehen.

Willkommen beim Farbenmeister Hütter

Von der Verarbeitung gilt alles, was ich beim Objektöl geschrieben habe.

Closed On:

Aber prinzipbedingt hat Einmalstreichen seine Probleme: Es ist damit auch relativ dickflüssig.

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