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David Ricardo: Ricardos Theorie

Spezialisierung und internationaler Handel.

© Schäffer-Poeschel Verlag für Wirtschaft • Steuern • Recht • GmbH tedxamman.info Institut für Wirtschaftswissenschaft. Obwohl es beim internationalen Handel Gewinner und Verlierer gibt, bringt der Handel insgesamt mehr Vor-teile. Denn die Handelsgewinne über- steigen die Verluste der Konsumenten-rente (bei einem Exportland) bzw. der Produzentenrente (bei einem Import-land), wodurch die Gesamtwohlfahrt der Nation ansteigt und nun sogar grösser ist als ohne Handel. Zusammenfassung. 2 das ganze Jahr lang nur.

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Ein relativer komparativer Vorteil bedeutet also in diesem Sinne, dass ein Land im internationalen Vergleich über eine relativ ertragreiche Produktionsalternative verfügt. 4. Das wirtschaftspolitische Anliegen dieses Beitrags.

Relative komparative Vorteile sind relative Kosten- bzw. Preisvorteile, die sich aus dem Vergleich der internen Produktionskostenverhältnisse verschiedener Länder bei Autarkie ergeben. Die Quotienten sind die relativen Preise. Handelspartner können gegenseitig Handelsgewinne erzielen, wenn sie sich auf Produkte spezialisieren und diese exportieren, bei denen sie relative komparative Vorteile haben, bei denen also der relative Preis geringer ist als bei einem potentiellen Handelspartner.

Da bei relativen komparativen Vorteilen nur die Kosten- bzw. Preis verhältnisse der Produktionen entscheidend sind, nicht aber die absoluten Kosten bzw.

Preise, können sie grundsätzlich von allen Ländern untereinander gewinnbringend im Handel genutzt werden, also völlig unabhängig von den Entwicklungs- und Produktivitätsniveaus der Länder. Rückständige, wenig produktive Länder können mit fortschrittlichen, hochproduktiven Ländern unter Nutzung ihrer jeweiligen relativen komparativen Vorteile im Handel miteinander gegenseitig Gewinne realisieren.

Diese einfache, aber geniale Erkenntnis ist es, die David Ricardo schon vor Jahren formalisiert und dokumentiert hat. Relative komparative Vorteile dürfen nicht mit absoluten Kosten- bzw.

Preisvorteilen verwechselt werden, die den Wettbewerb innerhalb von Binnenwirtschaften, also innerhalb eines Währungsraums, wie auch innerhalb supranationaler Währungsräume, etwa der Eurozone, bestimmen. Aber auch im gegenwärtigen neoliberalen globalen Freihandel wird der Wettbewerb ganz überwiegend durch absolute Preisvorteile bestimmt, und zwar auf der Grundlage von US-Dollar-Preisen. Deshalb erübrigt sich gegenwärtig der Vergleich von internen Preis verhältnissen zwischen Handelspartnern, weil sich der absolute Preisvorteil unmittelbar aus dem direkten US-Dollar-Preisvergleich identischer Produkte ergibt.

Dem soll hier mit einer möglichst gut verständlichen Darstellung auf die Sprünge geholfen werden. Preisverhältnisse in der Produktion von Gütern und Dienstleistungen, also ihre unterschiedlichen relativen Kosten bzw.

Unter den heutigen komplexen multilateralen Handelsbeziehungen kann das Ricardo-Theorem jedoch erst praktische Bedeutung erlangen, wenn der ins Endlose gehende Vergleich der Kostenverhältnisse von Produktpaaren mit sämtlichen Handelspartnern durch einen Vergleich der Preisverhältnisse von Produkten zum Durchschnittspreis aller Handelsprodukte, jeweils in Landeswährung, abgelöst wird.

Ein Land hat bei denjenigen Produkten einen relativen komparativen Vorteil, die es, im Vergleich zu bestimmten Handelspartnern, relativ zum Durchschnittspreis aller Handelsprodukte preisgünstiger herstellt. Auf diese Produkte kann sich ein Land spezialisieren, um sie an die bestimmten Handelspartner zu exportieren. Umgekehrt hat ein Land bei denjenigen Produkten einen relativen komparativen Nachteil, die es, im Vergleich zu bestimmten Handelspartnern, relativ zu seinem Durchschnittspreis teurer herstellt.

Diese Produkte kann ein Land von den bestimmten Handelspartnern importieren. Die obige Karikatur spielt auf die verheerenden Folgen des neoliberalen Freihandels an, der von absoluten statt relativen Preisvorteilen bestimmt wird. Die durchschnittlichen Produktionskosten aller in einem bilateralen Verhältnis zu handelnden Produkte lassen sich sehr einfach indirekt über die Preise ermitteln, indem jeder Handelspartner die Inlands preise dieser Produkte aufsummiert und die Summe durch die Anzahl der Produkte teilt.

Ein Vergleich der Produktionskosten, der sehr viel aufwendiger ist, erübrigt sich damit. Ein Handelspartner A hat dann zum Beispiel bei einem Produkt einen relativen komparativen Vorteil gegenüber einem Handelspartner B, wenn sein Produkt im Verhältnis zum inländischen Durchschnittspreis preisgünstiger ist als das identische Produkt beim Handelspartner B im Verhältnis zu dessen inländischem Durchschnittspreis.

Wenn zwei Handelspartner zufällig identische Preisverhältnisse für ein Produkt aufweisen, kann sich ein möglicherweise sogar gegenseitiger Handel gleichwohl lohnen, wenn über den Preis hinaus zum Beispiel funktionelle Unterschiede ins Gewicht fallen, die bei beiden Partnern die Angebotsvielfalt erhöhen.

Die Aussage des Theorems wird in der wirtschaftswissenschaftlichen Literatur oft auch in der für diese Disziplin typischen pseudowissenschaftlichen Art mit dem ökonomischen Begriff der Opportunitätskosten erklärt: Danach ist ein relativer komparativer Vorteil eines Produktes gleichbedeutend mit relativ niedrigen Opportunitätskosten, weil Länder bei der Produktion eines solchen Produktes im Vergleich zu bestimmten Handelspartnern auf relativ weniger Einheiten anderer Produkte verzichten müssen.

Produkte, die einen relativen komparativen Nachteil aufweisen, gehen dagegen mit relativ hohen Opportunitätskosten einher, weil Länder bei deren Produktion im Vergleich zu bestimmten Handelspartnern auf relativ mehr Einheiten anderer Produkte verzichten müssen.

Ein relativer komparativer Vorteil bedeutet also in diesem Sinne, dass ein Land im internationalen Vergleich über eine relativ ertragreiche Produktionsalternative verfügt. Jahrhunderts ganz ähnlich veröffentlicht hat: Angenommen seien zwei Länder, England und Polen, die beide Hopfen und Tuch herstellen, allerdings mit unterschiedlichen Kosten verhältnissen.

Diese Unterschiede wollen die beiden Länder für einen gewinnbringenden Tauschhandel nutzen. Übrigens hatte auch Ricardo schon den störenden Einfluss ungeregelten Kapitalverkehrs auf komparative Vorteile und somit auf gewinnbringenden Handel erkannt.

Die folgende Tabelle enthält die absoluten Gesamtkosten pro Einheit der zu handelnden Produkte. Die Gesamtkosten kann man sich vereinfachend als aufzuwendende Arbeitsstunden für jede produzierte Einheit eines Produktes vorstellen:. Jeder relative Wert gibt als Quotient an, in welchem Verhältnis die Kosten des einen zu den Kosten des anderen Produkts innerhalb eines Landes stehen. Ein Land ist spezialisiert, wenn seine Bürger oder Firmen ihre Arbeitsbemühungen auf eine relativ begrenzte Vielfalt von Waren konzentrieren.

Historisch gesehen ist die Spezialisierung auf unterschiedliche kulturelle Vorlieben und natürliche Ressourcen zurückzuführen.

Die Franzosen spezialisierten sich beispielsweise auf die Herstellung von Wein und Käse. Adam Smith war der erste Ökonom, der die Vorteile der Spezialisierung systematisch auf verschiedene Nationen ausweitete. In seinem Buch "Eine Untersuchung des Wesens und der Ursachen des Wohlstands der Nationen" argumentierte Smith, dass sich die Länder auf jene Güter spezialisieren sollten, die sie am effizientesten herstellen können, und dann für jene Waren handeln, die sie nicht mehr produzieren können.

Smith beschrieb nur Spezialisierung und internationalen Handel, da sie sich auf absolute Vorteile bezogen; England kann mehr Textilien pro Arbeitsstunde produzieren, und Spanien kann mehr Wein pro Arbeitsstunde produzieren, also sollte England Textilien exportieren und Wein importieren.

Erst als David Ricardo im frühen Themenübersicht Kolumnen Blogs Bildergalerien Videos. David Ricardo Der Freihändler. Die deutschen Exporteure klagen über eine sich verschlechternde Auftragslage. Konjunktur Zitat 2 Defizite. Inhalt Der Freihändler Wer gewinnt, wer verliert? Stellenmarkt Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden.

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Inhaltsverzeichnis

Zweitens betreiben Länder Handel, um economies of scale 1 in der Produktion zu erzielen Vgl. Die Zukunft der Zeitung.

Closed On:

Handel zwischen Staaten kommt aufgrund von zwei grundlegenden Gründen zustande.

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