Wirtschaft und Arbeitsleben

Kanada, ein Überblick

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In den letzten Jahren waren vor allem jüngere Menschen von atypischen Beschäftigungsverhältnissen betroffen - Frauen etwas häufiger als Männer. Der rasant steigende Ölpreis belastet Unternehmen und Verbraucher in den USA. In den vergangenen zwölf Monaten ist der Preis von 50 auf knapp 75 Dollar je Barrel ( Liter) geklettert - und.

Auch sollten sie deren "kristalline Intelligenz" besser nutzen: Zudem könnten ältere Arbeitnehmer leichter die Wünsche von Senioren erkennen und sie besser beraten. Wenn ältere Mitarbeiter zusammen mit jungen Kollegen Produktions- Teams bilden, könnte dies durchaus zu einem neuen Erfolgsrezept für die deutsche Wirtschaft werden, da jede Seite von den Stärken der anderen profitieren würde.

Beispielsweise haben sich ältere Manager vor allem durch Kurse und das Lesen von Fachtexten weitergebildet und kommunizieren eher verbal, während jüngere Menschen zunehmend das informelle und handlungsorientierte Lernen bevorzugen sowie das Internet und ihr dortiges Netzwerk von Kontakten nutzen.

Auch kommunizieren sie mehr mit Hilfe visueller Informationen. Der Erfahrungsaustausch und die Weiterbildung am Arbeitsplatz müssen deshalb in Zukunft aus einer Mischung von Veranstaltungen, Trainings, direkter Anleitung, Simulationen, Spielen, Konferenzen, Blogs und schriftlichen Informationen bestehen.

In den kommenden Jahren wird die Arbeitswelt zunehmend "feminisiert" werden: Spätestens im Jahr werden mehr Frauen als Männer erwerbstätig sein. So schrumpft die Zahl der Hausfrauen immer mehr - aber auch die Zeitdauer von geburtenbedingten Berufsunterbrechungen, da Kleinkinder früher und länger in Tagesbetreuung gegeben werden und Grund- Schulen immer häufiger ganztägig sind oder eine Nachmittagsbetreuung anbieten.

Zudem müssen mehr Frauen arbeiten, weil sie alleinstehend sind, weil ein Einkommen allein nicht ausreicht, weil sie bei generell sinkenden Rentenansprüchen eine eigene Altersversorgung aufbauen wollen oder weil sie als Geschiedene bzw. Alleinerziehende nicht mehr wie früher Unterhalt für sich selbst erhalten. Und immer mehr Frauen wollen arbeiten, weil sie eine gute Berufsausbildung erworben oder ein Studium abgeschlossen haben, weil sie durch ein eigenes Einkommen unabhängig bleiben möchten oder weil sie Selbstverwirklichung und Anerkennung im Beruf suchen.

Da junge Frauen inzwischen im Durchschnitt bessere Schul-, Berufs- und Hochschulabschlüsse erwerben als Männer, da sie häufig keine Kinder bekommen derzeit bleibt ein Fünftel aller Frauen kinderlos und da die Familiengründung seltener als früher ein Karrierehindernis ist wegen einer nur kurzen Elternzeit und der Ganztagsbetreuung von Kindern , werden sie zunehmend in Führungspositionen hinein rücken. Damit werde die Wirtschaft laut dem Zukunftsforscher Horst W.

Opaschowski bis vom "patriarchalischen System" Abschied nehmen. Dann würde ein anderer Führungsstil an Bedeutung gewinnen: Frauen würden pragmatischer denken und effizienter arbeiten, Sitzungen straffer leiten, volatile Investitionen meiden, langfristig planen und besser mit Geld umgehen. Gleichzeitig werden die Karrierechancen für Männer aufgrund der hohen Qualifikation vieler Frauen geringer werden. Hinzu kommt, dass in der Wissensgesellschaft traditionell männliche Eigenschaften wie körperliche Arbeitskraft, Aggressivität und Risikobereitschaft weniger gefragt sind als eher weibliche Eigenschaften wie Kommunikationsfähigkeit, Sozialkompetenz, Informations- und Zeitmanagement.

In Fabriken werden in den kommenden Jahren immer mehr Arbeitsgänge von Robotern übernommen werden. So werden weniger Menschen als Arbeiter tätig sein. Der Dienstleistungssektor wird hingegen an Bedeutung gewinnen, wobei aber auch hier einfache Tätigkeiten zunehmend automatisiert werden.

Jedoch werden in den nächsten 10 bis 20 Jahren Computer keine Aufgaben übernehmen können, die höhere menschliche Fähigkeiten voraussetzen - wie kreatives Denken, Symbolverständnis, Hypothesenbildung, Fantasie, kommunikative Kompetenzen, Empathie, Menschenkenntnis, Führungsfähigkeiten, Verantwortungsbewusstsein usw.

Aber schon bis könnten laut dem McKinsey Global Institute ein knappes Viertel und bis die Hälfte aller Arbeitsstunden durch Automatisierung wegfallen. Zwischen 3 und 12 Millionen Beschäftigte müssten auf neue Stellen wechseln - sofern sie über entsprechende Kompetenzen verfügen bzw.

Schon heute liegt das Lebenseinkommen eines Universitätsabsolventen laut einer ifo-Studie um Allerdings müssen hoch qualifizierte Personen auch eine hohe Arbeitsleistung erbringen und stehen zunehmend unter einem enormen Leistungsdruck. Sie werden häufiger als Selbständige tätig sein, zum Teil mit erfolgsabhängiger Entlohnung. Ferner wird es immer mehr "Schein-Selbständige" geben, die nur für eine Firma arbeiten und entsprechend der erledigten Aufträge bezahlt werden. Auch die Zahl der Selbständigen, die sich als Crowdworker um kleine Aufträge auf Online-Plattformen bewerben, wird zunehmen.

Darunter fallen aber auch die Solo-Selbständigen, deren Anzahl von 1,7 auf 2 Millionen zunahm. Ihr Einkommen ist oft relativ niedrig: Selbständige ohne Beschäftigte verdienten im Jahr im Mittel nur 1. Niedriger qualifizierte Stellen werden seltener werden, insbesondere wenn die damit verbundenen Aufgaben von Robotern oder anderen Maschinen übernommen werden können. Laut einer Anfang veröffentlichten Umfrage des IT-Verbands Bitkom unter deutschen Unternehmen könnten bereits in den kommenden fünf Jahren etwa 3,4 Millionen Arbeitsplätze aufgrund von Digitalisierung und Automatisierung wegfallen.

Die Gruppe der Festangestellten - mit Kündigungsschutz, Tarifgehalt und Extraleistungen wie Betriebsrente - wird kleiner werden. Immer mehr Arbeitnehmer werden Teilzeitjobs oder befristete Stellen annehmen müssen, zeitweise freiberuflich tätig sein bzw.

Unsichere, kurzzeitige oder geringfügige Beschäftigungsverhältnisse, eine Abfolge mehrmonatiger Praktika, Werk- und Zeitarbeitsverträge, Leiharbeit und Zweitjobs werden häufiger werden und zu einer unsicheren Einkommenssituation führen. Dies wird keinesfalls nur für gering qualifizierte Arbeitnehmer gelten, sondern auch für viele Akademiker mit einem "falschen" Hochschulabschluss. Nachstehende Tabelle zeigt, dass diese Entwicklungen schon seit Jahren den Arbeitsmarkt prägen - derzeit ist ein Fünftel aller Erwerbstätigen atypisch beschäftigt.

In den letzten Jahren waren vor allem jüngere Menschen von atypischen Beschäftigungsverhältnissen betroffen - Frauen etwas häufiger als Männer. Oft wurden sie eingegangen, als Auszubildende nicht von ihrem Ausbildungsbetrieb übernommen wurden. Die unsichere berufliche Situation und das geringe Einkommen erschweren die Lebens- und Familienplanung und sind oft mit einem gewissen Zukunftspessimismus verbunden.

Bei zunehmendem Wirtschaftswachstum und abnehmender Zahl junger Menschen dürften aber atypische Beschäftigungsverhältnisse in den kommenden Jahren seltener werden. Menschen, die wenig verdient haben und häufiger arbeitslos waren, werden im Alter nur geringe Rentenansprüche haben. Viele Schein- Selbständige - insbesondere solche mit einem Einkommen unter 1. Nach einer Umfrage des Bundesverbandes der Selbständigen legt jeder Zehnte keinen einzigen Cent zurück, ein weiteres Fünftel weniger als 1.

Als Folge drohen im Alter Armut bzw. Abhängigkeit von der Sozialhilfe. Trotz Bevölkerungsrückgang und Fachkräftemangel wird es auch in absehbarer Zeit eine hohe Arbeitslosenquote geben. Un- und angelernte Arbeitnehmer sowie solche ohne verwertbare Qualifikationen werden es noch schwerer als heute haben, eine Beschäftigung zu finden.

Da der Staat aufgrund der hohen Ausgaben für Senioren und Kranke voraussichtlich nur noch sehr begrenzte Leistungen für Langzeitarbeitslose erbringen kann, wird deren Lebensstandard niedrig sein. Manche wenig qualifizierte Menschen werden aber in Selbsthilfenetzwerken ein Auskommen oder in der Schattenwirtschaft einen Zusatzverdienst finden - allerdings auf niedrigem Niveau.

Die "klassische" Biographie mit den Phasen Ausbildung, Vollzeitbeschäftigung am selben Ort und Ruhestand wird man in Zukunft immer weniger finden. Viele Arbeitnehmer werden ein- oder mehrmals ihren Beruf wechseln; zwischen den Arbeitsstellen werden also häufig Ausbildungszeiten bis hin zu einem neuen Studium liegen. Die Loyalität gegenüber dem einzelnen Arbeitgeber wird abnehmen, weil Beschäftigungsverhältnisse zunehmend als zeitlich begrenzt wahrgenommen werden.

Arbeitnehmer werden auch häufig den Wohnort wechseln - entweder weil sie eine andere Stelle antreten oder weil sie vom Arbeitgeber versetzt wurden.

Diese Mobilität wird zu mehr Vereinzelung und zu mehr Wochenend-Ehen führen. Bei multinationalen Unternehmen wird der neue Arbeitsplatz oft im Ausland liegen, sodass Ehepartner und Kinder entweder im Heimatland bleiben oder ebenfalls umziehen müssen - mit all den damit verbundenen Problemen z.

So werden mehr Beschäftigte im Schichtdienst, an Abenden, in der Nacht und an Wochenenden tätig sein müssen. Insbesondere "Wissens-" und "Kreativarbeiter" werden immer häufiger ihren Berufsalltag frei gestalten können und sogar nachts oder zu Hause arbeiten dürfen, wenn davon eine Produktivitätssteigerung erwartet wird. Viele Selbständige werden über die volle Orts- und Zeitsouveränität verfügen, da sie dank Smartphone und Internet überall und jederzeit erreichbar sind.

Aufgrund der beruflichen Anforderungen werden Manager und andere höher qualifizierte Arbeitnehmer häufiger Arbeit nach Hause mitbringen und am Abend oder am Wochenende erledigen. So wird der berufsbedingte Stress weiter zunehmen. Jedoch könnte es in Zukunft auch mehr Erwerbstätige geben, denen ihre Freizeit oder die Vereinbarkeit von Familie und Beruf so wichtig sind, dass sie auf den beruflichen Aufstieg verzichten.

Deshalb berichten schon jetzt einige Unternehmen von Schwierigkeiten, wenn sie Führungspositionen mit Personen aus dem eigenen Hause besetzen wollen. Je knapper das Fachkräfte-Angebot wird, umso schwieriger wird es auch, Mitarbeiter zu halten, die mit ihrer hohen Arbeitsbelastung unzufrieden sind, sich zu stark gestresst fühlen, Probleme mit ihren Vorgesetzten haben oder ihres Erachtens zu wenig Wertschätzung erfahren.

In den nächsten 40 Jahren werden die meisten Menschen in Büros und Geschäften tätig sein. Aber auch die Telearbeit dürfte eine wachsende Rolle spielen: Die ständige Produktivitätssteigerung bewirkt, dass immer weniger Mitarbeiter immer mehr leisten müssen. Da Innovationszyklen einander immer schneller folgen, wird die Beschleunigung der Arbeit weiter zunehmen. Kenntnisse und Fertigkeiten werden immer rascher veralten: Ohne lebenslanges Lernen geht nichts mehr.

Die Arbeitnehmer müssen sich stärker spezialisieren, da sie nur noch in ganz kleinen Bereichen auf dem Laufenden sein können. Sie werden sich immer intensiver mit Informationen befassen, um auf diese Weise einen Wissensvorsprung vor der Konkurrenz zu erlangen.

Aufgrund der zunehmenden Informationsüberflutung werden sie auch mehr Zeit für das Wissensmanagement benötigen. Die meisten Beschäftigten stehen der Digitalisierung der Arbeitswelt positiv gegenüber. Bedingt durch die hohe Spezialisierung werden sich die meisten Tätigkeiten nur noch in Kooperation mit anderen erledigen lassen.

So müssen Unternehmer und Manager effektive Teams aufbauen, ihnen viel Verantwortung übertragen und ihren Mitgliedern Respekt und Wertschätzung erweisen, um deren Leistungsmotivation zu erhalten. Schon jetzt erfolgt die Mitarbeiterführung weitgehend durch die Vorgabe von Zielen; in Zukunft muss auch vermehrt darauf geachtet werden, dass die jeweilige Tätigkeit als sinnvoll erlebt wird, da qualitativ hochwertige Arbeitsleistungen nur intrinsisch motiviert erbracht werden.

Der Arbeitsplatz wird zum Ort des Gesprächsaustausches und der gegenseitigen Anregung werden - viele hervorragende Ideen entstehen in Besprechungen mit Kollegen. Die Menschen werden vermehrt in zeitlich begrenzten Projekten arbeiten, wobei sich mit jedem Projekt auch die Zusammensetzung des Teams ändern kann. Deren Mitglieder werden immer seltener denselben Arbeitgeber haben - im jeweiligen Projekt werden Mitarbeiter von mehreren Unternehmen bzw.

Zulieferern mit Kunden und Wissenschaftlern aus Forschungseinrichtungen zusammenarbeiten. Nur so können noch auf effiziente Weise neue Waren und Dienstleistungen entwickelt werden - die Produktlebenszyklen werden sich weiter verkürzen, die Entwicklung neuer Produkte wird mehr Spezialkenntnisse aus verschiedenen Technologie- bzw.

Wissensfeldern verlangen, deren Vermarktung wird immer sorgfältiger geplant werden müssen. Zudem werden in der Projektwirtschaft die Kosten und Risiken von mehreren Unternehmen bzw.

Die Projektarbeit wird den Arbeitnehmern zum einen mehr Flexibilität und geistige Wendigkeit abverlangen: Sie werden immer wieder an anderen Orten und mit anderen Menschen zusammenarbeiten müssen. Allerdings wird auch häufiger von Videokonferenzen Gebrauch gemacht werden - schon jetzt werden spezielle Büros mit mehreren Bildschirmen und Kameras ausgestattet, können Powerpoint-Präsentationen oder Statistiken gleichzeitig an verschiedenen Orten betrachtet und diskutiert werden.

Unternehmen werden damit zu Netzwerken, deren räumlich verstreute Mitglieder sich unabhängig von Ort und Zeit austauschen.

Zum anderen wird von den Arbeitnehmern immer mehr Kreativität verlangt werden - aus "Made in Germany" muss "Created in Germany" werden, da die Produktion der Güter häufig in anderen Ländern erfolgen wird.

Bei einer so komplexen und schnelllebigen Wirtschaft werden Unternehmer und Manager nicht mehr über das Wissen und die Kompetenzen verfügen, um auch nur einen Nischenmarkt zu überblicken. So müssen sie mit anderen Fachleuten - z. In Zukunft werden sie auch mehr mit freiberuflich tätigen Fachleuten zusammenarbeiten, die nur an einem bestimmten Projekt mitwirken oder mehrere Unternehmen beraten.

Manager müssen zu perfekten "Netzwerkern" werden, die im Internet, auf Tagungen, durch persönliche Kontakte und auf sozialen Websites wie LinkedIn oder Xing erfolgreich nach neuen Mitarbeitern mit den gerade benötigten Qualifikationen und nach Kooperationspartnern suchen.

Aufgrund des schnellen Wandels und den damit verbundenen Planungs- Unsicherheiten werden Unternehmer und Manager mehr vorwärts gerichtet denken und langfristig investieren müssen.

Alle Kommentare öffnen Seite 1. Preise werden nicht akzeptiert. Das ach so böse Russland, [ Das ach so böse Russland, bei dem man die Sanktionen verschärfen will. Die USA halten sich einfach für zu wichtig und daher ist es gut wenn man sie auf den Boden der Realität zurück holt.

Und was ist mit Fracking? Und die dort im Boden vorhandene Menge reiche für mehrere Jahrhunderte. Wie kann sich dann ein so hoher Preis jetzt halten? Da zeigt der trump wieder mal, dass er keine Ahnung von business hat.

Wenn Überkapazitäten da sind, muss ein Produzent seinen limitierten Rohstoff nicht verschenken. Darüber hinaus ist ein hoher Verkaufspreis für die teure [ Darüber hinaus ist ein hoher Verkaufspreis für die teure US-Förderung mit Fracking und Ölsanden gar nicht mal schlecht. Das gilt vor allem für den Alaska Highway , der im Zweiten Weltkrieg vor allem von den USA in Erwartung einer japanischen Invasion gebaut wurde, und der in den 50er Jahren für den privaten Verkehr freigegeben wurde.

Von erheblicher Bedeutung sind Überlandbusse. In den Jahren und wurden je 1,5 Millionen Fahrräder im Land verkauft. Etwa 75 Fluggesellschaften, darunter die gegründete Air Canada , die mit einer Flotte von Maschinen, Im Norden fliegen Gesellschaften wie Air Creebec gegr. Air Transat und Air Canada fliegen auf internationalen und innerkanadischen Strecken, wobei Air Canada aus einer Eisenbahngesellschaft hervorging.

Im Ersten Weltkrieg stellte Kanada bereits In den 30er Jahren erfolgte ein massiver Ausbau der Flughäfen, so dass mehr als die Hälfte der gesamten Luftfracht in Kanada bewegt wurde und das Land Flugplätze aufwies. Februar zum National Aviation Day erklärt.

Einige von ihnen sind allerdings unter diese Grenze gefallen. Hinzu kamen 27 Hubschrauberlandeplätze. Die Eisenbahn ist im Jahrhundert umfassend gefördert worden, um die Besiedlungspolitik zu unterstützen und die nationale Einheit zu sichern. Dazu sollten die Distanzen zwischen den Provinzmetropolen durch transkontinentale Eisenbahnlinien überwunden werden.

Zu diesen Hauptlinien kommen zahlreiche Nebenlinien, die zum Teil in privater Initiative wiederbelebt worden sind, wie die Esquimalt and Nanaimo Railway auf Vancouver Island. Der im Zuge der Weltausstellung Expo 86 eröffnete, vollautomatische SkyTrain in Vancouver war bis das längste automatische Transportsystem der Welt.

Wo keine natürlichen Wasserwege bestanden, baute man ab Anfang des In Zentralkanada war das Kanu schon seit jeher das gegebene Transportmittel, und auch heute noch sind viele Seen mit Fährschiffen ausgestattet und der Warenverkehr folgt dem Wasser. Prince Rupert gegenüber von den Queen-Charlotte-Inseln. Die kulturellen Feste dieser Einwanderer sind ein fester Bestandteil des Lebens, z. Viele Kanadier können noch heute ihre Wurzeln zurück zu diesen Völkern verfolgen und sind stolz auf ihre Herkunft.

Der in vielen Städten ursprünglich vorherrschende britische Geist wurde mit der zunehmenden Einwanderung aus anderen Ländern weitgehend verwischt. Am deutlichsten ist er noch in Victoria zu erkennen. Beide Länder sind in Personalunion verbunden. Die Verbindungen Kanadas zu anderen frankophonen Ländern sind in der Organisation internationale de la Francophonie institutionalisiert und es gibt einen regen kulturellen Austausch mit Frankreich.

Insbesondere in Vancouver spöttischer Name: Die Schaffung und der Schutz einer eigenständigen kanadischen Kultur wird durch Programme, Gesetze und Einrichtungen der Bundesregierung, z. Die Kulturformen der weit über First Nations , wie die Indianer sich ganz überwiegend selbst bezeichnen, sind in keinster Weise einheitlich.

Sie entwickelten eigene Identitäten und kulturelle Strukturen. Im Binnenland dominierten Jagd, Sammeln und Flussfischerei. Durch die Verbreitung des Pferdes entwickelte sich nach ein Reiternomadismus. Die nicht mit den Indianern verwandten Inuit im Norden des Landes, von denen man genau Ein Beispiel dafür stellt das Emblem der Olympischen Winterspiele in Vancouver dar, ein Inuksuk , das aus aufeinandergestapelten Steinen besteht und eine menschliche Gestalt symbolisiert.

Die frühesten kommerziellen Erfolge feierten jedoch die bildenden Künste der Inuit schon seit den späten er Jahren. Zudem waren die rund 25 Gemeinden, deren Bewohner nicht mehr autark-nomadisch lebten, nun auf Geldeinnahmen angewiesen, zu denen ihnen der Kunsthandel verhalf. Daneben bestehen weiterhin überlieferte Gesangsformen und der Kehlgesang Throat singing.

Früh bekannt waren dabei die Masken und Totempfähle der Pazifikküste, die noch heute eine wichtige Rolle im Selbstverständnis, aber auch auf dem Kunstmarkt spielen. Ähnlich wie die Literatur verfolgt die indianische Kunstszene aber nicht nur traditionelle Elemente, sondern verbindet sie mit euro-kanadischen Mitteln.

Andere Indianerkünstler produzieren losgelöst von diesen Traditionen in deren Genres und mit deren Mitteln. Dabei sind dennoch Künstler mit einem spezifisch indianischen Weg, wie Norval Morrisseau, oder der Bildhauer und Schnitzkünstler Bill Reid , der das Werk Charles Edenshaws fortführte, erst seit den 60er Jahren anerkannt worden.

Seit der Kolonisierung ab dem frühen Jahrhundert brachten die Einwanderer, je nach ethnischer Zusammensetzung, verschiedene europäische Musiktraditionen nach Kanada. John Braham war einer der ersten Sänger, die im ganzen Land bekannt wurden ab , ähnlich Jenny Lind. Zudem bestanden zahlreiche Kirchenchöre und philharmonische Gesellschaften. Populär waren Balladen, Tanzmusik und patriotische Hymnen.

Mit dem Ersten Weltkrieg und der danach anwachsenden Schallplattenindustrie war der Höhepunkt selbst gemachter Musik, aber auch der Operngesellschaften überschritten. Erst Feldforscher wie Marius Barbeau , W. Wenn man von kanadischer Musik sprach, so war es nun die Gesamtheit der Folkmusik , die man im Land antraf.

Doch blieb die Musikausbildung konservativ, d. Auch wurde diese Musik vom Staat gefördert, Sammlungen traditioneller und indianischer Musik inspirierten die aufgeschlossenere Generation.

Die Abkopplung der kanadischen Musik von der ausländischen Avantgarde konnte überwunden werden. Die CMCC forderte die Regierung auf, die Künstler gegen die Vermarktungspolitik meist ausländischer und auf einen ausländischen Markt gerichteter Musikkonzerne zu unterstützen. Auf dem Gebiet der klassischen Musik ist der bekannteste Kanadier sicherlich Glenn Gould — , der einer breiteren Öffentlichkeit als Interpret vor allem der Werke Johann Sebastian Bachs bekannt ist.

Berühmtheit erlangte der damals jährige mit einer aufsehenerregenden Einspielung der Goldberg-Variationen. Tafelmusik und das St. Lawrence String Quartett haben verschiedene Preise gewonnen. Als erster Filmemacher gilt James Freer , ein Farmer, der ab Dokumentationen vorführte. Offenbar sah die Regierung diesen Anwerbeweg als erfolgversprechend an, denn förderte sie Freers zweite Reise. Die Unterhaltungs- und künstlerischen Möglichkeiten wurden noch nicht erkannt.

Schauspieler mussten, um zu Engagements zu gelangen, in die USA gehen. Filme waren für die Regierung ein Mittel, Immigranten zu gewinnen, Unternehmen bewarben ihre Produkte damit. Zu dieser Reihe namens Living Canada gehörten weitere 35 Kurzfilme. Er drehte sich um die Vertreibung der Akadier. Weitere Historienfilme folgten, doch waren die Produktionsgesellschaften sehr kurzlebig.

Von dort aus entstanden Quotenstudios, wie die sehr erfolgreiche Central Films of Victoria , die von 12 Filme drehten. Auf Anraten von John Grierson , der als Vater des britischen und kanadischen Dokumentarfilms gilt, wurde der National Film Act verabschiedet, ein Gesetz, das es gestattete, Propagandafilme für Kriegszwecke zu drehen.

Den gleichen Zielen dient die Auszeichnung mit dem Genie Award , die jedes Jahr für die besten kanadischen Filme erfolgt. Wichtigste Produktionsstätten kanadischer Filme sind heute Vancouver, gefolgt von Montreal und Toronto. Der französische Film ist innerhalb von Kanada häufig erfolgreicher als der englische, weil der Quebecer Filmmarkt von US-Produktionen kaum direkt erreicht wird. Seit wurden in Kanada rund englischsprachige und französischsprachige Filme gedreht.

Fox , Mike Myers und William Shatner. In der Hauptsache sind es vier Wurzeln, aus denen sich die kanadische Theatertradition speist, die der Indianer und der Inuit, deren komplexe Zeremonien allerdings nur partiell als Bühnenaufführungen betrachtet werden können, und die dennoch vielfach durchscheinen, und die französische und britische Theatertradition.

Als Humphrey Gilbert seine Expedition nach Neufundland führte, war er wohl mit einer kleinen Theaterausstattung vorbereitet, die erwarteten Ureinwohner zu unterhalten. Doch erst die Jesuiten setzten für ihre Mission das Schauspiel gezielt ein.

Erst mit der britischen Eroberung kamen wieder Aufführungen auf die Bühne. Februar mit dem Kaufmann von Venedig eröffnete. Das erste in Kanada entstandene Stück war wohl eine Komödie namens Acadius: Die erste professionelle Truppe war die American Company of Comedians , die gleichfalls in Halifax auftrat. Beide brannten nieder, wurden jedoch wieder aufgebaut.

Winnipeg das Walker Theatre , in dem sogar 2. Vor allem Katholiken und Methodisten bekämpften das Theater. In Winnipeg verdammte Reverend J. Silcox das Theater und noch nach galt es als gefährlich. Dennoch war die ausländische Konkurrenz übermächtig. Die 7 Truppen der Marks Brothers tourten durch die kleineren kanadischen Orte zwischen und , und kamen dabei zu beträchtlichem Vermögen.

Harold Nelson war einer der ersten Schauspiellehrer. Die British Canadian Theatrical Organization Society versuchte amerikanischen Truppen britische entgegenzusetzen, und selbst die Trans-Canada Theatre Society sah ihre Aufgabe darin, nicht-kanadische Schauspieltruppen zu organisieren. Dennoch gelang es einigen Kanadiern, wie den Permanent Players in Winnipeg , die 21 Saisons in Folge am Winnipeg Theatre auftraten, sich durchzusetzen, ähnlich wie Mae Edwards, die durch Ontario und die Maritimes bis tourte.

Doch überwiegend bestanden weiterhin Amateurtheater. Sie sollten durch das Dominion Drama Festival ab gefördert werden, bei dem Vincent Massey seinen erheblichen Einfluss geltend machte.

Es konnte der zunehmenden Professionalisierung nicht standhalten. Daraus entstand das Workers' Experimental Theatre , dessen bekannteste Aufführung Eight Men Speak wurde, in dessen Mittelpunkt Gerichtsverfahren und Haft von acht Kommunisten standen, und das in Toronto und Winnipeg verboten wurde.

Nach der Weltwirtschaftskrise verschwand es wieder. Es sah eine Professionalisierung vor. Dazu trugen auch staatliche Mittel bei. Tom Patterson gründete das Stratford Shakespearean Festival , womit Kanada auch im klassischen Bereich reüssierte. Doch viele Projekte scheiterten auch, wie etwa Tom Pattersons Versuch von ein Yukon festival in Dawson zu begründen. Wenig später entstand die heutige Playwrights Union of Canada , die Bühnenautoren fördert.

Derweil trieb kanadischer Nationalismus die Debatten um die Rolle des Theaters, wie aller Medien voran. Auslöser war etwa die Berufung eines nicht-kanadischen Intendanten bzw.

Dabei wuchs die Theaterszene bis weit in die 80er Jahre. Dann folgte eine Rezessionsphase, als Subventionen im Zuge einer Wirtschaftskrise gekürzt, gängigere Produktionen gefördert wurden, die mehr Geld einspielten. Daher dominierten Komödien, Musicals und Thriller. Indigene Theaterfestivals wurden von der York University und dem Curve Lake Reserve bei Peterborough beherbergt, bei dem auch Künstler anderer indigener Völker auftraten.

Ab wurde jährlich in Labrador ein Creative Arts Festival aus mehr als 20 Gemeinden gespeist, und auch Inuit fanden sich zu Theatergruppen zusammen, wie die kleine Truppe aus dem Dorf Nain in Labrador, die Nanuksuamiut People of the Country , die auch Hörspiele einspielen. Tunooniq ist Kanada nördlichste Truppe.

Sie entstand am Pond Inlet auf Baffin Island. Solch dauerhafte Wiederholung gelang erstmals mit Spring Thaw Auch Ein-Mann-Shows, kurzfristig zusammengestellte Truppen fringe theatres oder Sommersaisonspiele sollen Kosten senken. Andere beschaffen Mittel für politische Initiativen wie die Wiederaufforstung, der sich das Molson Comedy Releaf Festival verschrieb. Eine ganz andere Entwicklung stellen Selbstpräsentationen von ländlichen Gemeinden dar, sogenannte Community Play Projects , die seit den er Jahren anwachsen.

Auch wenn diese nur einmal veranstaltet wurden, so entstand doch die Du Maurier World Stage Eines der ersten war das Royal Alexandra Theatre in Toronto. Die Banff Playwrights' Colony , die als Sechswochenprogramm entstand, setzt sich zum Ziel, neue oder fast fertige Stücke von professionellen Schauspielern aufzuführen. Auch das Stratford Festival arbeitet in diese Richtung. Französiches und englisches, multikulturelles und indigenes Theater stehen seit den 90er Jahren in intensivem Diskurs.

Kanadische Literatur , Liste kanadischer Schriftsteller. Die Literatur ist anfangs dadurch gekennzeichnet, dass sie häufig von Autoren stammt, die entsprechend ihrer ethnischen Herkunft bestimmte Erwartungen an das Land herantrugen.

Doch überwiegt inzwischen der Drang, die eigene Kultur, die sich entwickelt hat, in ihrem Reichtum zu erfassen, ohne die Wurzeln abzuschneiden. Jahrhunderts drangen indigene igloo und lokale Wortschöpfungen moose in die Literatur ein, aber auch französische gopher in die englische und umgekehrt.

Dennoch wird die englische Sprache im ganzen Land verstanden und von übergreifenden Sprachstandards dominiert. In der französischen Literatur kommt als weiteres Element eine starke Anbindung an Frankreich und seinen Lebensstil hinzu, woraus sich eine Skepsis gegenüber dem als britisch aufgefassten Rest-Kanada partiell erklärt.

Ein hervorstechendes Merkmal kanadischer Literatur ist der Humor, der allerdings eher untergründig, zuweilen schwarz, und oft als Understatement eingesetzt wird. Dabei spielen regionale Traditionen des Erzählens und des Anekdotischen eine wichtige Rolle, weniger die Themenwahl - es sei denn, es handelt sich um lokale Besonderheiten oder Unterschiede zwischen den ethnischen Gruppen. Doch auch dort sind Klischees fast unausweichlich. Dabei steht das Landleben überproportional im Vordergrund, während die Städte lange beinahe ignoriert wurden.

Europa gilt als Hort der Verfeinerung, aber auch der extremen Regionalisierung, der Nachbar als Land der sozialen Härte und der Fixierung auf ökonomischen Erfolg. Historisch gesehen flossen vor allem französische, englische und irische Stile zusammen, die in ihren Heimatländern en vogue waren.

Jewitt , bis zur präzisen Analyse reicht Susanna Moodie: Mit der Konföderation stellte sich die Frage nach der nationalen Kultur. Ab Ende des Jahrhunderts dominierten vier Figuren die literarische Szene: Duncan Campbell Scott , Charles G.

Die Weltwirtschaftskrise brachte eine zunehmende Beschäftigung mit sozialen Problemen mit sich, der Zweite Weltkrieg wiederum zwang zur Beschäftigung mit Fragen der Macht, der Not, des Todes und wiederum der Heimkehr.

Nach dem Krieg unterwarf Merrill Denison den übertriebenen Nationalismus einer satirischen Betrachtung, und auch Autoren der Linken kritisierten den politischen und wirtschaftlichen Weg und die zunehmende Dominanz der USA.

Nischenmärkte entstanden, deren Publikum dennoch Autoren ernähren konnte. Sowohl die einzelnen Kulturen, als auch Frauen meldeten sich verstärkt zu Wort, wie etwa Margaret Atwood. Nach etwa wurden staatliche Mittel in einer konservativeren Phase zurückgefahren. Autoren wie Timothy Findley versuchten sich gegen Restriktionen zu wehren, indianische Literatur fand Vertreter in Eden Robinson Haisla, geb. Seit den 70er Jahren hat sich das Interesse an kanadischer Literatur verstetigt.

Wie in den meisten Künsten, so ignorierten die ersten Zuwanderer aus Europa weitgehend die Kunst der Ureinwohner. Louisbourg und in Stadtanlagen europäische Traditionen mit. Als Material herrschten Stein und Holz vor, Ziegel sind selten.

Ähnlich wie in der Bildhauerei kamen die in Frankreich und England vorherrschenden Stile jedoch, bedingt durch die Kommunikationsverhältnisse und ein für Auswanderer typisches Festhalten an älteren Formen, mit deutlicher Verspätung an. Das galt auch für die Übernahme der Klassik , nachdem die Briten Kanada erobert hatten. Dennoch nahm die Malerei zwangsläufig die Ureinwohner auf, denn sie sollten für die Berichterstattung bei Hof dargestellt werden.

Jahrhunderts brachten Briten und die aus den USA geflohenen Loyalisten neue Einflüsse, die sich vor allem in den neuen Siedlungen, wie Toronto, dominierend bemerkbar machten. In der Architektur bevorzugte man neo-klassische und neo-gotische Motive, wie in Europa, doch erhielt der britische Einfluss immer mehr Übergewicht.

Mit dem repräsentativen Ausbau Ottawas und jeder Provinzhauptstadt versuchte man eine spezifisch kanadische Tradition auszudrücken. Zwischen und herrschten historisierende Stile vor, wobei sich die mitgebrachten Stile anderer europäischer Völker, wie der Italiener bemerkbar machten. Mit der Industrialisierung drangen neue Bautypen, wie Stahlbrücken oder Bahnhöfe vor, neue Materialien, vor allem Metalle dominierten. In der Skulptur herrschten historische Monumente auf Plätzen vor, vor allem Kriegsdenkmäler nach dem Ersten Weltkrieg.

Die Group of Seven versuchte eine kanadische Malerei zu entwickeln; sie bezog ihre Inspiration aus der Landschaft. Als eine der ersten nahm Emily Carr dabei nicht nur die spezifische Landschaft des Westens auf, sondern auch die grandiose Kunst der Indianer der Pazifikküste. Gegen sie und den Surrealismus entstanden die Plasticiens, allen voran Guido Molinari und Claude Tousignant, Struktur- und Farbfragen traten stärker in den Vordergrund.

Hingegen unterscheidet sich die Architektur kaum von der internationalen. Der Fotograf Yousuf Karsh gehörte zu den bedeutendsten Porträtfotografen des Diese frühen Blätter hingen weitgehend von Zuwendungen der Regierung und von Anzeigenerträgen ab, kaum von Käufern und Abonnenten.

Dies sollte sich in Kanada als Dauerzustand erweisen. Ähnliches galt für Joseph Howes Novascotian in Halifax. Die meisten Zeitungen hingen von Parteien ab, insbesondere den Reformern den heutigen Liberalen und den Konservativen, und zwar meist als Organe bestimmter politischer Führer. Dagegen kauften wiederum die dortigen Konservativen die Toronto News als Parteiorgan. Bis in die er Jahre hinein blieben die Quebecer Blätter dabei von der jeweiligen Regierung abhängig.

Blätter, die nicht einer der Führungsgruppen angehörten, wie die kommunistische Presse, wurden immer wieder verboten. Der von streikenden Druckern gegründete Toronto Star ging, wie die meisten Arbeiterzeitungen ein. Doch gab es bereits 47 Tageszeitungen, gar Die Verbreitung des Radios ab den 30er Jahren und des Fernsehens ab den 50er Jahren kostete die Zeitungen viele Werbekunden, so dass nur noch 89 Tageszeitungen existierten.

Die Erlaubnis, in beiden Bereichen der Medien, Fernsehen und Printmedien , Unternehmen zu erwerben, war lange umstritten, doch seit Brian Mulroney gibt es darin keine Begrenzung mehr. Mit dem Radio experimentierte zunächst Guglielmo Marconi ab , wobei diese Technik eher der Kontaktaufnahme zu Schiffen diente. Er war auch der erste, der eine private Sendelizenz erhielt.

Erst entschied das britische Judicial Committee of the Privy Council , dass der Staat die Oberaufsicht über die Radiokommunikation zu Recht beanspruche. Bis dahin hatte sich die Zahl der Radioempfänger binnen fünf Jahren auf eine Million verdoppelt. Es entstanden nur fünf zentrale Sender, deren Sendungen von privaten Distributoren weitergeleitet wurden.

So entstand ein gemischtes System staatlicher und privater Sender, in dem den privaten Sendern nur eine regionale Ausstrahlung gestattet wurde. Kanada wurde eines der Länder mit den meisten Radiostationen, und eines der ersten mit Satellitensendern. Dennoch ist die US-amerikanische Konkurrenz stark vertreten. Dabei sind US-Sender über Kabel praktisch überall zu empfangen. Hier spielt TVA die wichtigste Rolle. Inwiefern das Internet die entstandene Medienmacht relativieren kann, ist noch offen, zumal alle etablierten Medien in diesem neuen Markt zunehmend engagiert sind.

Die Interessen der unabhängigen Medienunternehmen vertritt seit die Assoziation der kanadischen Film- und Fernsehproduktion. Weinbau in Kanada , Kanadisches Bier. Die Produktion von Nahrungsmitteln hängt stark von den natürlichen Bedingungen ab. Daher weisen die Regionalküchen, wie etwa die der Küstensäume und der Graslandschaften der Prärieprovinzen, entsprechende Schwerpunkte auf.

Während etwa an der Atlantikküste der Fang von Hummern, genauer von Hummerartigen Lobster einen wichtigen Wirtschaftszweig darstellt, war es an der Westküste der von Wildlachs; letzterer wurde allerdings von Lachszuchten fast vollständig verdrängt, so dass einige Lachsarten, die noch vor wenigen Jahren in riesigen Laichzügen zu bewundern waren, inzwischen zu den bedrohten Tierarten gerechnet werden müssen.

Neben dem Umgang mit den natürlichen Ressourcen spielen aber auch kulturelle Unterschiede eine beträchtliche Rolle. Der über Jahre alte Weinanbau nahm einen neuen Aufschwung, weil ab erstmals neue Weinbaulizenzen ausgegeben wurden, und weil die Weinbauverbände Vintners Quality Alliance auf höhere Qualitäten drängten.

Vincor wurde allerdings vom amerikanischen Weinproduzenten Constellation Brands aufgekauft. Bier wird in Kanada seit dem Sie besteht seit Whisky wurde traditionell überwiegend auf Roggenbasis hergestellt, heute meist auf der Basis von Mais. Einer der wenigen Whiskys aus Roggen ist Alberta Premium. Etwas irreführend ist die Bezeichnung Rye oder Canadian Rye , denn auch ohne Roggen darf er so bezeichnet werden. Insgesamt unterscheidet man Blended und Straight Whisky , wobei letzterer ein Bourbon oder Rye sein kann, also auf Mais- oder auf Roggenbasis hergestellt wird.

Spirituosen können nur in besonderen Geschäften oder in Restaurants gekauft werden, die die Bezeichnung Licensed Premises tragen. Das Mindestalter für den Alkoholkauf liegt zwischen 18 und 19 Jahren. Die lizenzierten Geschäfte verzeichneten im Fiskaljahr , das am März endete, einen Umsatz von 19,4 Milliarden Dollar. Seit ging der Bierkonsum pro Kopf von ,2 Liter auf 83,5 Liter zurück. Insgesamt waren es 2,3 Milliarden Liter. Das Unternehmen, dessen Gründer bei einem Autounfall ums Leben kam, unterhielt erstmals mehr als 1.

Juli lagen diese Zahlen bei 3. Januar bei 4. Der Sport umfasst zahlreiche Winter- und Sommersportarten. Seither gilt es als nationale Sommersportart, und Eishockey ist die nationale Wintersportart. Diese Spiele wurden begründet, erster Weltmeister waren die USA, die in dieser Sportart nach wie vor führend sind. Nur und konnte sich Kanada durchsetzen. Es diente, ähnlich wie die griechischen, olympischen Kämpfe, nicht nur der Unterhaltung, oder der Ausübung von rituellen Gemeinschaftsakten, sondern auch der Kriegsvorbereitung.

Damit werde die Wirtschaft laut dem Zukunftsforscher Horst W.

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Staatsoberhaupt ist aber weiterhin Königin Elisabeth II.

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