Afrika holt auf und gründet die meisten neuen Staatsfonds

UN warnen vor "großflächigem Bürgerkrieg" in Libyen

10. Mexiko (2,7 Mio. Barrel pro Tag).

Im vergangenen April löste Angola das neunmal größere Nigeria als größter Ölproduzent Afrikas ab. 1,9 Millionen Barrel werden hier jeden Tag gefördert, eine prozentige Erhöhung in nur. Eine Mission der Vereinten Nationen hat vor einem großflächigen Bürgerkrieg in Libyen gewarnt. Im Jahr war Libyen Afrikas größter Ölproduzent, seit der Ermordung Gaddafis durch die USA, Frankreich und weitere Alliierte ist die Ölförderung um 80 Prozent eingebrochen.

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So ist Nigeria, Afrikas größter Ölproduzent, vor acht Monaten mit einem Fonds an den Start gegangen, der ein Anlagevolumen von einer Mrd. Dollar hat. Angola hat im Oktober einen 5 Mrd. Dollar.

Heute beträgt das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf über 3. Aber es sind nicht nur die Chinesen, die von Angolas Boom profitieren. Der milliardenschwere Bau einer Ölraffinerie in Lobito ist Peking nach einem Streit mit dem angolanischen Staatskonzern Sonangol entgangen.

Dieser will von dort auch raffinierte Produkte hoher Qualität nach Nordamerika und Europa exportieren, aber die Chinesen boten nur die niedrigeren Standards, die für Asien reichen, erklärt ein Berater im Ölsektor. Ein neuer Partner wird jetzt gesucht.

Auch die sechs Milliarden Dollar, die der staatliche China Investment Fund für Angola bereitgestellt hat, wurden nicht komplett abgerufen. Der Wiederaufbau der Benguela-Eisenbahnlinie, die einen der wichtigsten Atlantikhäfen Angolas mit dem ebenfalls boomenden Bergbaugebiet Katanga in der Demokratischen Republik Kongo verbinden soll, ist in Verzug.

Die Chinesen führten doch nur Aufträge der angolanischen Regierung aus, deren Bezahlung mit Öl garantiert wird. Von Ausplünderung könne da keine Rede sein. Und kein einziger chinesischer Konzern ist in der Ölförderung präsent, Basis des angolanischen Reichtums.

Um so mehr aber stellt sich die Frage, wer von Angolas Boom profitiert. Ist es mehr als nur eine kleine Elite von Generälen und Politikern, die erst den Bürgerkrieg gewonnen haben und jetzt die Wirtschaftsgewinne einstreichen?

Es sieht auf den ersten Blick nicht so aus. Eine brasilianische Krankenschwester berichtet über die dramatischen Zustände im staatlichen Gesundheitswesen: Wer behandelt werden will, muss gasosa zahlen, also Schmiergeld. Das Pflegepersonal ist nicht genügend ausgebildet. Das sei alles böswillig, meint er. Der Krieg sei doch erst seit sechs Jahren vorbei. Wie lange brauchte Europa nach dem Zweiten Weltkrieg, um sich zu erholen, fragt er? Und er erinnert daran, dass während des Krieges die Unita-Rebellen zielgerichtet sämtliche Infrastruktur zerstörten.

Immer wenn die Regierung eine Brücke baute, wurde sie von den Rebellen kaputtgemacht. Also soll sich die Unita, heute zur parlamentarischen Opposition mutiert, bitte schön zurückhalten, wenn es um Kritik an mangelnder Basisinfrastruktur geht. Ein Kritikpunkt, der nichts mit dem Krieg zu tun hat, ist der Mangel an Arbeitsplätzen für Angolaner. Viele Baumaschinen werden von Chinesen oder Portugiesen bedient.

Die vom China Investment Fund finanzierten Projekte werden mit chinesischen Arbeitskräften durchgeführt. Die angolanische Bevölkerung sieht sich vom Boom ausgeschlossen. Ein neuer Krieg in Angola gilt jedoch als ausgeschlossen. Seit Monaten organisieren die Sicherheitskräfte gemeinsam mit der katholischen Kirche Sammlungen von Waffen, die noch immer zahlreich im Land zirkulieren. Das Geld hat er ja. Bitte registrieren Sie sich und halten Sie sich an unsere Netiquette.

Dann mailen Sie uns bitte an kommune taz. Es muss einfach zur Bedingung gemacht sein, das prozentual Angolaner beschäftigt werden. Es muss Bedingung sein, das wenn die Chinesen schon so billig an die Rohstoffe kommen was überhaupt nicht nachvollziehbar ist diese nur dann Rohstoffe bekommen, wenn sie das einheimische Volk a beschäftigen und b sehr gut ausbilden, damit nach einer gewissen Zeit die Chinesen das Land wieder verlassen die Afrikaner so ausgebildet sind, das sie durch eigene Fähigkeiten die Rohstoffe fördern und vermarkten können.

Krankenhäuser und dafür auf Lebenszeit sich im Kongo z. It seems to be the same everywhere, for example a nigerian said: Davon abgesehen ist es doch bemerkenswert, dass z. Mitglieder der Regierung von R. Bush senior für die Jahrzehnte andauernde militärische Unterstützung der 'Unita' nicht auf der Anklagabank eines Kriegsverbrechertribunals sitzen. Botswana hat sich aber zu dem Zeitpunkt nicht erpressen lassen. Nigeria und China wollen ihre Beziehungen weiter ausbauen.

Diese Multi-Billionen-Dollar-Initiative umfasst mehr als 7. Warum die Milliarden, die China nach Afrika pumpt, nicht wirklich klug angelegtes Geld sind. Doch nicht alle sind glücklich, über die Investitionen, die China in Afrika tätig. Hinzu kommt dass China mit Billigprodukte den afrikanischen Markt überschwemmt. September v eröffentlicht. Laut Richard Harris leiht Afrika Milliarden bzw. Aber die Afrikaner verhalten sich weise und die Chinesen könnten vielleicht nicht wirklich von ihren Investitionen profitieren.

Vor zehn Jahren machte ich eine nostalgische Reise zu meiner alten Schule in Simbabwe. An der Grenze fragte ich den Fahrer etwas befangen und zugleich gönnerhaft wegen der fast neuen, kaum getragenen Kleider, die wir auf Bitten hin den armen Einwohnern Simbabwes gebracht hatten. Afrikaner sind nicht mehr die leichten Opfer, die sie einst vielleicht waren.

Chinesische Unternehmen erwerben in hohem Tempo Rohmaterialien, Farmland und Einfluss, ungehindert durch Sorgen angesichts von Korruption, Verschwendung und Umweltzerstörung. Ausländisches Geld beschleunigt Entwicklung und schafft Arbeitsplätze.

Jedoch machten die ersten chinesischen Firmen, die [in Afrika] ankamen, einen dilettantischen Fehler: Da half es auch nicht, dass man darauf hinwies, dass Ressourcen zu niedrigeren Preisen verkauft wurden dank vertraulicher Absprachen.

Rohstoffe, die mit Maschinen abgetragen wurden, erzeugten keinen Wert für die Afrikaner. Rüstungsgüter gegen Rohstoffe — besichert durch Steuergelder].

Schwerwiegender sind Vorwürfe des Kolonialismus, obwohl sie von afrikanischen Staatsführern weitgehend verneint werden. Sie sehen die Chinesen kommen und sie haben die Kontrolle. China muss nur jeglichen Verdacht von Bevormundung gegenüber den Afrikanern vermeiden — denn dies ist der schlimmste Aspekt des Kolonialismus.

Ein Regierungswechsel kann Verstaatlichung, Vermögensverluste, ausbleibende Einnahmen und einen Rückgang des Einflusses bedeuten. Das ist ein deutliches Warnsignal, dass es keine Garantien für Investitionen gibt. In Afrika Einfluss zu erlangen, wird viel schwieriger sein, als dies im Jahrhundert der Fall war. Am Ende des Tages muss doch etwas von den Auslagen zurückgeflossen sein.

Die Afrikaner haben die Chinesen im Visier, und wenn sie klug kalkulieren, könnten sie viel von den Chinesen profitieren.

Man kann Schulden nicht zurückverlangen, wenn es sich um ein anderes Land handelt. Kreditverträge können Vereinbarungen absichern, aber Verträge können sie nicht schützen. Die Investition muss mehr erzeugen als [nur] Einfluss; Sie benötigt Finanzrendite für alle, denen die Zukunftsfähigkeit am Herzen liegt.

Afrikanische Staatsführer reisten in dieser Woche nach Peking, um Geld zu bekommen. In Zukunft könnten chinesische Banker, die Schulden umstrukturieren müssen, häufig auf Reisen gehen müssen, um sie zurückgezahlt zu bekommen. Check out how many leaders were attending. Richard Harris says China is lending and pledging billions to Africa, to ensure its access to cheap resources and extend its influence. But Africans are wise to the situation and the Chinese might not really benefit from their investment.

Ten years ago, I made a sentimental journey back to my old school in Zimbabwe. At the border I asked the driver, in a self-conscious and faintly patronising manner, about the almost new, barely worn clothes that we had been asked to bring poor Zimbabweans. Africans are no longer the soft touch they once might have been. They know the cost and the value of everything and are more than able to make highly educated choices. The United States remains the biggest investor in Africa but China is catching up.

Chinese businesses are fast acquiring raw materials, farmland, and influence unencumbered by worries of corruption, waste, and environmental damage. African leaders themselves are keen on low-cost foreign investment in roads, railways and reservoirs.

Foreign cash speeds up development and creates jobs. Suggestions that resources were sold at below-market prices because of cosy agreements with local leaders did not help. Resources extracted with machines generated no added value for Africans. Worse are accusations of colonialism, though they have been roundly denied by African leaders. They can see the Chinese coming, and they are in control. China just needs to avoid any sign of patronising Africans — for that is the least redeeming aspect of colonialism.

Regime change can mean nationalisation, lost assets, no returns, and a loss of influence. Britain left behind huge wealth when it gave independence to Commonwealth countries, and it had benefited from a century of cheap resources.

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