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Sonstige Vorsorgeaufwendungen nur noch begrenzt abzugsfähig. Sonderausgabenabzug für einbehaltene Kirchensteuer auf Kapitalerträge aus anderen Einkunftsarten. Immobilien: Nur werterhaltender Unterhalt ist abzugsfähig Hypotheken & Immobilien. Bewertungsmethoden für Wohneigentum Hypotheken & Immobilien. Schnäppchen.

Sie sind auf der Suche nach einen Anwalt für einen Immobilienkauf in Spanien?

Wenden Sie sich deshalb an unseren Notar, Stephan Reimer. Auf der einen Seite vertritt der Notar den Staat. Dass er Träger eines öffentlichen Amtes ist, erkennen Sie unter anderem an dem Amtsschild mit dem Landeswappen. Jeder Notar fungiert damit als Mittler zwischen den Interessen der beteiligten Parteien.

Er ist nicht Vertreter einer Seite, sondern unabhängiger und unparteiischer Betreuer aller Beteiligten. Somit gehört es auch nicht zu den Aufgaben der Notare, autoritär wie ein Richter über Streitigkeiten und sonstige Sachverhalte zu entscheiden. Das gilt auch für so genannte Anwaltsnotare, die Aufgaben eines Rechtsanwalts ebenso wahrnehmen wie die eines Notars.

Hier gibt es sehr strenge Regelungen, um die Neutralität sicherzustellen. Ein Anwaltsnotar darf auch keine Beurkundung in einer Angelegenheit vornehmen, in der beispielsweise ein Sozius von ihm bereits als Rechtsanwalt tätig war.

Die Neutralität hat hier höchsten Stellenwert. Sie können daher sicher sein, immer gut beraten zu werden. Schritt für Schritt muss das Terrain individuell erarbeitet werden. Ein Patentrezept beim Immobilienkauf gibt es nicht! So individuell wie die Immobilie, so individuell sind auch ihre Käufer. Sie sind zu Opfern bereit. Um die Kreditlast tragen zu können, sind viele Neueigentümer bereit, sich an anderer Stelle einzuschränken. Am meisten wird am Auto gespart, gefolgt vom Möbelkauf, auch auf den Restaurantbesuch verzichten etwa genauso viele.

Die Sparrate bei Bekleidung und Schuhen liegt mit Pauschalreisen gleichauf. Kaum jemand will aber für sein eigenes Haus oder seine eigene Wohnung auf Nahrungs- und Genussmittel verzichten, hier sind die Einsparungen gering. Während der typische Mieterhaushalt mit zwei Kindern und einem Haushaltsnettoeinkommen von 3. Der Pkw wird aber nicht generell abgeschafft, sondern eine Neuanschaffung lediglich aufgeschoben und auf einige Jahre weiter nach hinten verlagert. Eine Einschränkung der Mobilität geht damit nicht einher.

Der Benzinverbrauch ist etwa gleich geblieben. Wer für seine Immobilie spart, gewinnt auch etwas: So ist es zumindest die Regel, denn mit dem Umzug in die eigenen vier Wände sollen sich auf lange Sicht die Lebenssituation und auch die finanzielle Lage verbessern.

Das tut sie auch, denn nach 15 Jahren Einleitung verringern sich die Aufwendungen für Zins und Tilgung derartig, dass das Konsumverhalten der Selbstnutzer auf gleicher Höhe oder sogar über dem von Mietern liegt. Am Ende der Finanzierung stehen Wohneigentümer sogar noch besser da. Die Immobilie ist abbezahlt, das Einkommen steht zur freien Verfügung, Rücklagen sind gebildet, und laut Umfrage wird dann mehr Geld fürs Reisen ausgeben.

Viele werden jetzt denken: Ein bisschen Verzicht fällt nicht schwer. Freizeitaktivitäten, Urlaub und Erholung müssen sein. Der Tapetenwechsel gehört dazu, auch im neuen Haus.

Natürlich können Sie den Immobilienerwerb noch einmal verschieben, die Informationen in diesem Buch werden Ihnen auch später noch nützlich sein. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Der Immobilienmarkt ist zurzeit gut gefüllt, denn in konjunkturschwachen Zeiten denken die Bürger zuerst ans Sparen, Investitionen werden hintangestellt.

Vor allem bei den so genannten langlebigen Wirtschaftsgütern, wozu auch die Immobilie zählt, macht sich der Trend bemerkbar. Eigentumswohnungen und Häuser waren in den vergangenen drei Jahren nur schwer zu verkaufen.

Vor allem in schlechten Lagen und auf dem Land sind die Preise deutlich zurückgegangen. Die niedrigen Einstiegspreise auf dem Immobilienmarkt können Sie jedoch nutzen. Dafür haben sich, bei allen Kürzungen von Subventionen, wie bei der Eigenheimzulage sogar die Zuschüsse verbessert.

Es gibt eine Reihe von Förderprogrammen, etwa für Sanierung und Modernisierung, fürs Energiesparen und nicht zuletzt für den Denkmalschutz. Selbst bewohnen oder vermieten? Zunächst wollen wir in diesem Buch die Frage klären, ob sich ein Immobilienkauf überhaupt noch lohnt.

Das ist nicht ganz einfach zu beantworten. Doch klar ist, dass die selbst genutzte Immobilie gegenüber der Miete auf lange Sicht viele Vorteile bringt. Selbstverständlich kann man auch von den Mietern einen Teil der Zinslast abtragen lassen, während man selbst vielleicht flexibel und mobil bleiben will. Die Eigentumswohnung wird nicht gleich selbst bewohnt, sondern zunächst vermietet.

Haben Sie also genügend Geld angespart und wollen in eine Immobilie investieren, stellen Sie sich folgende Fragen: Wie soll die Immobilie genutzt werden? Wollen Sie selbst drin wohnen oder vermieten?

Vielleicht soll eine Investition auch beides möglich machen. Oder Sie verkaufen die Wohnung und verwenden das Geld für eine Neuanschaffung. Können Sie zum Beispiel bei selbst genutztem Wohneigentum die Schuldzinsen nicht als Werbungskosten von der Steuer absetzen, haben Sie dagegen bei der vermieteten Immobilie viele Möglichkeiten, das Finanzamt an Ihren Ausgaben zu beteiligen.

Als ein Steuersparmodell gilt nach wie vor das selbst genutzte Einfamilienhaus mit vermieteter Wohneinheit. Da lassen sich viele Kosten umlegen. Übersteigen die Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung die Ausgaben, müssen diese jedoch versteuert werden. Kapitalanleger sollten sich deshalb nicht nur mit ihrem Finanzberater, sondern auch mit ihrem Steuerberater zusammensetzen.

Ob eine Geldanlage in Immobilien optimal ist, hängt vor allem von der erzielbaren Jahresmiete ab. Dabei müssen Sie auch immer Leerstände mit einkalkulieren. Vorsichtige Berater rechnen mit bis zu drei Monaten im Jahr.

Behalten Sie als Kapitalanleger den Immobilienmarkt im Auge. Wie werthaltig ist Ihre Immobilie? Alles können Sie verändern, aber nicht die Lage! Wie wird sich das Gebiet, in dem Sie in eine Immobilie investieren wollen, voraussichtlich entwickeln? Welche Planung steht an? Gehen Sie ruhig einmal auf Bürgerversammlungen oder öffentliche Sitzungen des Gemeinderats, wenn es um das ausgewählte Gebiet geht.

Dort werden Sie erfahren oder erfragen können, wo der Schuh bei den jetzigen Anwohnern drückt. Das können Verkehrsprobleme sein, fehlende Kindergartenplätze oder Ärger mit dem neu ausgewiesenen Baugebiet. Erkundigen Sie sich im Rathaus, wann interessante Themen auf der Tagesordnung stehen. Ein Besuch wird sich lohnen. In den folgenden Kapiteln geht es vorwiegend um das Haus oder die Wohnung, die Sie selbst bewohnen. Dabei kommt es weniger darauf an, wie viel Ihr Eigenheim an Wert zulegt oder im schlimmsten Fall verliert, sondern wie schnell Sie mietfrei wohnen können.

Bis zum Rentenalter sollten Sie schuldenfrei sein. Damit können Sie am besten die geringeren Einkünfte im Alter kompensieren. Die selbst genutzte Immobilie Die Bundesbürger verfügen heute über mehr Wohnraum als jemals zuvor. Am meisten Platz haben sta- Einleitung tistisch gesehen die Saarländer: Ihnen stehen pro Kopf 45,8 Quadratmeter zur Verfügung. Dahinter liegen Rheinland-Pfalz mit 45 und Niedersachsen mit 43,3 Quadratmetern. In den neuen Bundesländern ist der Wohnraum nicht ganz so üppig.

Dort sind es nur 36 oder 37 Quadratmeter pro Person. Schlusslicht bildet die Hansestadt Hamburg mit 35,8 Quadratmetern. Denn heute ist vor allem die Wohnfläche entscheidend für den Preis. Bei Neubauten berechnet sich der Preis nach dem umbauten Raum pro Kubikmeter. Je nach Baumaterial liegen die reinen Baukosten zwischen und Euro, die Skala ist aber nach oben hin offen.

Eine genaue Kostenkalkulation ist also unbedingt erforderlich! Legen Sie viel Wert auf eine ausgefeilte Planung. Fehler, die in diesem Stadium gemacht werden, können später nicht mehr oder nur mit viel Geld korrigiert werden. Beantworten Sie deshalb zunächst eine wichtige Frage: Antworten liefert die Bedarfsermittlung.

Wollen Sie eine Familie und viele Kinder? Dann sollte das Haus oder die Wohnung mitwachsen können und flexibel vom Grundriss sein. Oder sollen mehrere Generationen unter einem Dach leben? Getrennte Wohneinheiten, die auch Rückzugsmöglichkeiten bieten, müssen bei der Planung berücksichtigt werden. Oder sind Sie Single und suchen einen schicken Loft mit Aussicht nah an der Stadt, sozusagen als Einstieg in den Immobilienbesitz, aber keine Bleibe für immer?

Welcher Typ sind Sie? Nicht alle Ansprüche sind gleich. Nicht jeder Geschmack passt zu jedem Geldbeutel. Deshalb sollten Sie zunächst einmal festlegen, wie Ihre Lebenssituation jetzt aussieht und wie sie vielleicht in ein paar Jahren aussehen könnte. Es geht also um Ihre Lebensplanung. Nicht alles ist vorhersehbar: Familiengründung, Nachwuchs, Arbeitsplatzwechsel oder auch Arbeitslosigkeit, Scheidung und Tod — man kann nicht alles bis ins Kleinste planen.

Doch wer einmal ein kleines Haus — und sei es noch so schön — ohne Anbaumöglichkeit gekauft hat, wird spätestens, wenn der Nachwuchs kommt, umziehen müssen. Liebe auf den ersten Blick kann teuer werden. Junge Familien sind vor allem in gemischten Neubaugebieten mit Eigentumswohnungen, Mehrfamilien- und Reihenhäusern zu finden. Diese gibt es sowohl in der Stadt als auch auf dem Land. Häufig sind die Grundstücke klein, dafür aber die Wohnfläche optimal ausgenutzt. Neu konzipierte Reihenhäuser orientieren sich an dem Bedarf einer vierköpfigen Familie: Meist können auf den dicht bebauten Grundstücken keine Änderungen vorgenommen werden.

Der Grundriss sollte also von vornherein passen. Sie suchen das Individuelle und können sich als Alleinverdiener eine kleine Eigentumswohnung finanzieren. Sie wollen in der Stadt oder stadtnah wohnen. Lokale, Kino, Theater und Einkaufsmöglichkeiten sollten möglichst in Laufnähe sein.

Für Sie eignet sich eine Altbauwohnung in zentraler Lage. Viele Häuser aus der Gründerzeit sind mittlerweile saniert und renoviert. Häufig werden Mehrfamilienhäuser von Bauträgern aufgekauft und in Eigentumswohnungen aufgeteilt.

Aber auch Wohnungsbaugesellschaften verkaufen Wohnungen aus ihrem Bestand. Viele Wohnungen werden an die ehemaligen Mieter verkauft, wenn nicht, kann sich die Bewohnerstruktur stark verändern. Das kann ein Risiko sein. Irgendwann ist Schluss mit Studentenbude oder Wohngemeinschaft. Spätestens wenn der richtige Partner gefunden ist, ändern sich die Ansprüche, und die Suche nach einer gemeinsamen Bleibe beginnt.

Ohne Kinder werden in der Regel auch stadtnahe Wohnungen bevorzugt, wie vom Single. Doch wer an Familie denkt, könnte auch einen Vorort oder eine ländlichere Gegend ins Auge fassen. Sport und eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung rücken immer mehr in den Vordergrund. In Stadtrandgebieten und in den umliegenden Ortschaften sind die Preise häufig noch moderat. Sie brauchen vermutlich einen Zweitwagen, der Anfahrtsweg zur Arbeitsstätte ist länger und nimmt Ihnen ein Stück Lebensqualität.

Öffentliche Verkehrsmittel fahren seltener. Auch müssen Sie auf dem Land bei den Konsumangeboten und bei den kulturellen Veranstaltungen Abstriche machen. Sie gewährt günstige Kredite für Bauvorhaben, auch für junge Familien. Im Jahre wurden Bauherren ausgezeichnet, die eine flexible Wohnraumnutzung vorlegen konnten. Prämiert wurden Wohnungen und Häuser, deren Grundrisse so flexibel sind, dass sie sich den verändernden Bedürfnissen anpassen können.

Denken Sie dabei auch daran, dass wir Deutschen immer älter werden. Achtzig Jahre ist keine Seltenheit mehr. Nicht immer bleibt man aber fit und beweglich. Deshalb sollten Sie etwa eine Hanglage und schwer zugängliche Gebäude meiden.

Bevorzugen Sie Erdgeschosswohnungen mit breiten Eingangstüren und Gängen. Sind Klingeln und Briefkästen gut erreichbar, sind ein Aufzug und Rampen für Rollstuhlfahrer vorhanden, sind die Mülltonnen zugänglich? Bei Raumknappheit kann mit einem Kleiderlift der Platz im Wandschrank optimal genutzt werden.

Setzen Sie das Waschbecken und die Toilette für das Alter besser ein bisschen tiefer als höher, wie es zurzeit modern ist. Im Sanitärbereich können der Einbau von Sitzplatz und Haltevorrichtungen den Tagesablauf ernorm erleichtern. Der Einstieg in die Duschkabine sollte am besten ebenerdig sein. Auch Absätze bei den Übergängen in andere Wohnbereiche sind vermeidbare Hindernisse. Vor allem ältere und behinderte Menschen haben den Wunsch, in ihrer vertrauten Umgebung weiterhin leben zu können.

Oft sind die Wohnungen aber nicht auf diese Bedürfnisse zugeschnitten und müssen umgebaut werden. Manchmal genügen schon Kleinigkeiten, um eine Verbesserung zu erzielen. Eine Begehung der Wohnung gehört üblicherweise zur Beratung. Sie erhalten danach planerischen und bautechnischen Rat. Auch über die Kosten und Finanzierungsmöglichkeiten wird gesprochen. Die Beratung wird von Architekten kostenlos und firmenunabhängig durchgeführt. Sind Sie an einem Neubau interessiert, wird das barrierefreie Bauen auch schon von manchen Bauträgern berücksichtigt.

Das ist weitsichtig, denn der Bedarf an alten- und behindertengerechten Wohnungen wird in Deutschland durch den so genannten demografischen Faktor steigen. Auch Anlagen, die unter dem Begriff betreutes Wohnen fungieren, sollten Sie sich einmal näher anschauen. Dort finden Sie mitunter genau das, was Sie suchen: Kontakt, medizinische Betreuung und vor allem den richtigen Grundriss.

Bei Neubauten können Sie noch Einflussmöglichkeiten nehmen und die Ausstattung mitbestimmen. Beim betreuten Wohnen können Sie sich schon frühzeitig finanziell engagieren, also jetzt kaufen, um später einziehen zu können. Ein nicht zu unterschätzender Nachteil ist für viele, dass durch einen Umzug in eine andere Wohngegend der Kontakt zu alten Nachbarn und Freunden abzubrechen droht. Erkundigen Sie sich in Ihrer Gemeinde, bei den Pfarrämtern oder bei der Kreisverwaltung, wo sich in Ihrer jetzigen Wohnnähe betreute Wohneinrichtungen befinden oder eventuell geplant sind.

Da die Nachfrage in den nächsten Jahren steigen wird, sind Sie nicht zu früh dran, wenn Sie sich schon ein paar Jahre vorher auf die Suche machen. Machen Sie zunächst eine Ist-Analyse: Wie wohnen wir jetzt? Was stört und was gefällt uns? Welche Veränderungen wollen wir vornehmen? Was ist wirklich wichtig und notwendig und worauf können wir verzichten? Man muss nicht alles im ersten Schritt erledigen.

Selbst wenn ein halbes Jahr nach dem Einzug noch immer Glühbirnen an der Decke hängen — na und? Hauptsache, Sie haben die Räume so, wie Sie sie haben wollen. Alles lässt Einleitung sich ändern und umdekorieren.

Aber der Grundriss sollte von Anfang an stimmen. Mit dieser Checkliste kommen Sie Anspruch und Wirklichkeit am nächsten. Wie viele Räume sind nötig? Das hat viele Vorteile: Das Haus ist fertig, aber muss es auch bezugsfertig sein? Häufig sind renovierungsbedürftig gebrauchte Immobilien im Preis deutlich günstiger. Deshalb sollten Sie sich überlegen, ob Sie nicht selbst Hand anlegen wollen und können. Aber auch an qualifizierten Handwerkern sollten Sie nicht sparen.

Die Elektroinstallation und auch das Verlegen von neuen Rohren sollten Sie besser einem Fachmann überlassen. Wenn dann Mängel auftreten, haftet der Handwerker. Nicht fachgerechte Arbeiten könnten im Schadensfall auch von der Versicherung moniert werden. Riskieren Sie nicht, dass die Versicherung im Ernstfall eine Zahlung verweigern könnte. Kalkulieren Sie nicht zu knapp, denn bei Renovierungsarbeiten dauert es häufig länger als erwartet, vor allem wenn Sie auf kostenlose Hilfe aus dem Freundesund Familienkreis angewiesen sind.

Die Lieben kommen meist nur am Wochenende, und dann auch noch kürzer als erwartet. Das alles kommt auf die Kosten bei einer nicht bezugsfertigen Immobilie noch oben drauf. Für die Renovierung müssen Sie je nach Bausubstanz pro Quadratmeter mit bis zu 1. Andererseits muss in einem Haus bei Einzug noch nicht alles fix und fertig sein.

Rechnen Sie damit, dass Sie vielleicht länger als erhofft mit Provisorien leben müssen. Und trösten Sie sich damit, dass Sie um viel Stress, der mit einem Neubau verbunden gewesen wäre, drumherum gekommen sind.

Das alles schont auch Ihren Geldbeutel. Irgendwann, wenn wieder etwas mehr übrig ist, wird die Sauna im Keller stehen und aus dem Dachgeschoss das neue Schlafzimmer werden.

Neben dem Grundriss und den Kosten sollten Sie die Lage checken. Bewerten Sie unter anderem die Erreichbarkeit von wichtigen Einrichtungen des Lebens. Optimal ist es, wenn auch der Weg zu Ihrem Arbeitsplatz nicht länger als 30 Minuten dauert. Testen Sie die öffentlichen Verkehrsmittel und fahren Sie mal die wichtigsten Strecken mit dem Fahrrad ab.

Wo sind Arzt und Apotheke, wo das Rathaus und die Kirchengemeinde? Zu den Hauptverkehrszeiten können Sie den besten Eindruck gewinnen. Auch eine gute Aussicht ist vielen wichtig.

Ist sie aber auch wirklich unverbaubar? Wer sich für ländliche Regionen entscheidet, hat mitunter lange Anfahrtswege zum Einkaufen und Shopping zu überwinden, lebt dafür aber idyllisch im Grünen. All diese Entscheidungen sind wesentlich für Ihre langfristige Zufriedenheit. Die Eigentumsrate ist in Deutschland, verglichen mit anderen europäischen Ländern, nach wie vor sehr niedrig: Die Zahlen aus den letzen Jahren zeigen jedoch, dass hier kräftig aufgeholt wird. Bei der prozentualen Verteilung auf die jeweiligen Wohnungseigentumstypen entfallen derzeit 20 Prozent auf Doppel- und Reihenhäuser, 34 Prozent auf Einfamilienhäuser, 18 Prozent auf Zweifamilienhäuser und 25 Prozent auf die Eigentumswohnung.

Dafür sorgt nicht zuletzt die anhaltende Nachfrage nach Ein- und Zweifamilienhäusern. Wie die Entwicklung auf dem Wohnungsmarkt langfristig verläuft, ist reine Spekulation. Kommt es zu einer stetigen Abnahme der Bevölkerung, werden die Preise auf dem Wohnungseigentumsmarkt wahrscheinlich stark sinken. Dabei sollten Sie bedenken: Die Qualität der Bauweise und der Bautechnik bleibt letztendlich entscheidend für den Wiederverkaufswert.

Richtig entscheiden Der Entschluss ist gefasst: Der Traum von den eigenen vier Wänden soll Wirklichkeit werden. Aber welche Art der Immobilie ist die richtige? Soll es ein Haus oder eine Eigentumswohnung sein? Die folgende Checkliste zeigt, wo die Unterschiede zwischen einem Einfamilienhaus und einer Eigentumswohnung liegen und was Sie beim Vergleichen berücksichtigen sollten. Deutsche Bank Bausparen Wollen Sie Eigentum in einer städtischen oder stadtnahen Lage erwerben, ist die Eigentumswohnung sicherlich eine gute Einstiegsmöglichkeit, um Wohnungseigentum zu erwerben.

Die Förderungen und steuerlichen Abschreibungen sind gegenüber dem Reihenhaus oder dem frei stehenden Einfamilienhaus grundsätzlich die gleichen. Sie sind auch insofern entlastet, als Sie Verwaltungs-, Pflege- und Instandhaltungsarbeiten in der Regel nicht selbst organisieren müssen, da eine Hausverwaltung damit beauftragt ist. Allerdings entstehen hierfür Kosten, die Sie nicht immer selbst bestimmen können.

Neben den finanzierungsbedingten Belastungen sind das die laufenden Betriebskosten, die Kosten der Verwaltung und Rücklagen für Kosten der Instandhaltung. Da können durchschnittlich 2 bis 3 Euro pro Quadratmeter monatlich zusammenkommen. Nicht alles gehört Ihnen allein Wer eine Wohnung kauft, sollte wissen, welche Nutzungsrechte er hat. Denn rein rechtlich erwerben Sie keine Wohnung, sondern nur einen Anteil an einem Hausgrundstück.

Die Teilungserklärung regelt, was zum Gemeinschafts- oder Sondereigentum gehört. Zum Gemeinschaftseigentum gehören alle Flächen, die gemeinschaftlich genutzt werden, wie zum Beispiel Keller, Treppenhaus, Dachboden und Gartenanlagen. Veränderungen am Gemeinschaftseigentum müssen im Konsens entschieden werden. Mindestens einmal im Jahr findet eine Eigentümerversammlung statt, auf der unter anderem das letzte und das kommende Haushaltsjahr sowie bauliche Veränderungen oder Reparaturen verabschiedet werden.

Wohnungseigentum kann durch einen Vertrag der Miteigentümer über Einräumung von Sondereigentum an jeweils einer bestimmten Wohnung oder durch Teilung des Eigentums an einem Mehrfamilienhausgrundstück entstehen.

Im Regelfall wird Wohnungseigentum durch Teilung begründet. Die Teilung wird in das Grundbuch eingetragen. Hierzu ist eine Teilungserklärung notwendig: Die meisten Entscheidungen, die sich auf das Gemeinschaftseigentum oder das Gebäude als Ganzes beziehen, zum Beispiel Instandhaltungen, Modernisierungen von Heizung, Fenstern, Dach etc.

Ihr Entscheidungsrecht ist durch das Mitentscheidungsrecht der anderen Eigentümer somit teilweise eingeschränkt. Lebensgefährten in Österreich können erst seit gemeinsam eine Eigentumswohnung kaufen oder Miteigentum erwerben. Juli trat eine Neuregelung des Wohnungseigentumsgesetzes WEG in Kraft, die vor allem für Lebensgefährten eine einschneidende Änderung mit sich brachte.

Bis zu dieser Gesetzesänderung konnten nur Ehepartner gemeinsam Wohnungseigentum erwerben. Eine Eigentumswohnung konnte also nur von einem Ehepaar gemeinsam gekauft werden, die Partner in einer Lebensgemeinschaft konnten dies nicht. Es kann jetzt jede Rechtsgemeinschaft von zwei voll- oder minderjährigen Personen natürlichen Geschlechts Miteigentum an einer Wohnung erwerben. Von der neuen Regelung können also beispielsweise gleichoder verschiedengeschlechtliche Lebensgefährten ebenso profitieren wie ein Elternteil mit einem Kind, Bruder und Schwester oder Tante und Nichte.

Allerdings bedeutet die neue Bestimmung für Lebensgefährten noch nicht die völlige Gleichstellung mit Ehepaaren, da es insbesondere im Trennungsfall von Lebensgemeinschaften kein Trennungsrecht gibt.

Wollen Lebensgefährten auf Grund der neuen Bestimmung gemeinsam eine Wohnung kaufen, sollten sie einige Fragen klären und darüber eine klare, vertragliche Regelung treffen. Wichtig wäre beispielsweise, zu vereinbaren, wer im Trennungsfall in der Wohnung bleiben und wie die Auszahlung des weichenden Partners erfolgen soll. Bei der Auszahlung ist besonderes Augenmerk auf die Tatsache zu richten, dass Wohnungseigentum grundsätzlich nur im Verhältnis von Leistet ein Partner aber mehr als der andere, ist das tatsächliche Verhältnis bei der Finanzierung der Wohnung und somit auch bei der Auszahlung zum Beispiel Will man dies nicht, muss dieser gesetzliche Eigentumsübergang durch eine schriftliche Vereinbarung ersetzt werden, die eine andere Erbfolge festschreibt.

Die Gemeinschaftsordnung Einsame Entscheidungen sind in einer Wohnanlage nicht erlaubt. Die Gemeinschaft bestimmt, ob zum Beispiel ein Eigentümer seinen Balkon verglasen oder seine Garagenzufahrt betonieren darf. In der Regel werden in der so genannten Teilungserklärung schon vor Verkauf der Wohnungen, etwa von einem Bauträger, entsprechende Vereinbarungen festgelegt.

Zwar gibt das Wohnungseigentumsgesetz die entscheidenden Rahmenbedingungen vor, für den Einzelfall lässt es aber einen Freiraum. Mit individuellen Regelungen, die oft als Gemeinschaftsordnung bezeichnet werden, kann von den Bestimmungen des Wohnungseigentumsgesetzes abgewichen werden. Wird die Gemeinschaftsordnung in das Grundbuch eingetragen, hat sie auch für spätere Erwerber eines Wohnungseigentums Gültigkeit. Sie sollten sich unbedingt vor dem Erwerb damit auseinander setzen.

Wurden in einer Wohnungseigentümerversammlung Beschlüsse gefasst oder die bezüglich der Gemeinschaft in Verfahren nach dem Wohnungseigentumsgesetz ergangenen gerichtlichen Entscheidungen gefällt, bedürfen diese nicht der Eintragung in das Grundbuch. Es empfiehlt sich auch hier, sich vor dem Erwerb des Wohnungseigentums zum Beispiel beim Verkäufer zu informieren. Lassen Sie sich bei einer gebrauchten Eigentumswohnung die Protokolle der letzten Eigentümerversammlungen sowie die letzten Abrechnungen der Hausverwaltung zeigen.

So bekommen Sie sehr schnell einen Überblick über die Kosten und über Ihre zukünftige Wohngemeinschaft. Sie als Wohnungseigentümer haben nach dem Wohnungseigentumsgesetz grundsätzlich das Recht, Ihre Wohnung jederzeit zu verkaufen. Sie können im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften über Ihre Wohnung frei verfügen, die Wohnung bewohnen, vermieten oder in sonstiger Weise nutzen. Über die Nutzung des gemeinschaftlichen Eigentums und des Sondereigentums werden oft in der Gemeinschaftsordnung — vom Gesetz abweichende — Regelungen über die Verteilung der Lasten und Kosten getroffen.

Sie müssen selbstverständlich die Kosten, wie etwa jene der Instandhaltung, Instandsetzung und Verwaltung, nach dem Verhältnis Ihres Anteils tragen. Kostenaufteilung gerecht oder ungerecht? Wohnungskäufer sollten darauf achten, wie die Kosten für das Kaltwasser innerhalb der Eigentümergemeinschaft abgerechnet werden.

Oft ist mangelnde Transparenz bei den Nebenkosten der Ausgangspunkt für Streitigkeiten innerhalb der Gemeinschaft. Abhilfe verspricht eine neuere Entwicklung in der Rechtssprechung.

Danach können durch Mehrheitsbeschluss in der Eigentümerversammlung der Einbau und die Eichung von Wasseruhren in jeder Eigentumswohnung beschlossen werden. Als Voraussetzung ist allerdings im Einzelfall davon auszugehen, dass sich die Anschaffung und der Einbau der Messgeräte innerhalb der kommenden Jahre positiv auf die Kosten- und Verbrauchsentwicklung auswirken.

Sowohl aus wohnungsrechtlichen als auch aus umweltpolitischen Gesichtspunkten wäre dies wünschenswert. Im Frühjahr erhalten viele Wohnungseigentümer von ihrem Hausverwalter die Abrechnung für das vergangene Jahr. Bei vielen älteren Wohnanlagen wird dabei auch der Wasserverbrauch über die Gemeinschaft abgerechnet. Eine Abrechnung jedes Eigentümers direkt über den Wasserversorger ist oft nicht möglich, da im gesamten Haus nur eine Wasseruhr vorhanden ist, die lediglich den Gesamtverbrauch misst.

Die Verteilung der Wasserkosten innerhalb der Gemeinschaft kann für einzelne Miteigentümer zu bösen Überraschungen führen. Einzelne Wohnungseigentümer werden hierdurch finanziell stärker belastet, als dies durch ihren tatsächlichen Verbrauch gerechtfertigt ist. Im Ergebnis führt das dazu, dass Wohnungseigentümer mit einem geringen Wasserverbrauch diejenigen Miteigentümer mit einem höheren Verbrauch bezuschussen. Eine solche indirekte Subventionierung ist ungerecht und trägt nicht zum schonenden Umgang mit der natürlichen Ressource Wasser bei.

Die Bundesregierung plant, bei der anstehenden Novellierung des Wohnungseigentumsrechts eine entsprechende ausdrückliche Regelung ins Gesetz aufzunehmen. Innerhalb von Wohneigentumsanlagen kommt es auf Grund von ungerechten Kostenverteilungen immer wieder zu Streitigkeiten zwischen den Wohnungseigentümern.

Zur Herstellung von mehr Transparenz kann die Eigentümergemeinschaft durch Mehrheitsbeschluss eine verbrauchsabhängige Verteilung der Wasserkosten vorsehen. Neue Betriebskosten- und Wohnflächenverordnung Seit gelten zwei neue Verordnungen, die besonders für vermietete Eigentumswohnungen relevant sind: Inhaltlich bleibt allerdings fast alles beim Alten.

Hier findet sich, wie bisher, eine Definition des Begriffs Betriebskosten: Kosten, die dem Eigentümer Klarstellung, dass eventuell anfallende Eichkosten umlagefähige Betriebskosten sind. Klarstellung, dass nicht nur die Wartungskosten bei Etagenheizungen umlegbar sind, sondern auch die für Gaseinzelfeuerstätten. Hier werden die Kosten für eine Versicherung gegen Elementarschäden neu aufgeführt.

Zu diesen Kosten gehören jetzt auch die Gebühren, die nach dem Urheberrecht für die Kabelweitersendung entstehen. Nunmehr Einrichtungen für die Wäschepflege. Damit soll die Klarstellung verbunden sein, dass auch Kosten für gemeinsam zu nutzende Wäschetrockner, Schleudern, Bügelautomaten etc. Die ebenfalls zum 1. Neu ist, dass bei der Wohnflächenberechnung der Balkone als Grundsatz ein Viertel der Fläche angesetzt werden muss. Allerdings bleibt es bei der Möglichkeit, den Anteil niedriger und höher bis maximal zur Hälfte festzulegen.

Voraussetzung ist hier, dass die Balkonfläche eingeschränkt nutzbar bzw. Es kommt also nach wie vor auf den konkreten Wohnwert an.

Alle weiteren Korrekturen oder Änderungen sind eher technischer Art. Der Hausverwalter — ein Mann für alle Fälle Eigentumswohnungen verwalten darf jedermann.

Im Gesetz steht nichts über Ausbildung oder Qualifikation. Umso wichtiger ist es, dass sich die Wohnungseigentümer den Hausverwalter, dem sie ihren Besitz anvertrauen, genau anschauen. Sie als Käufer sollten mit ihm vor dem Erwerb einer Eigentumswohnung in jedem Fall Kontakt aufnehmen, um sich über den aktuellen Stand der Anlage zu informieren: Stehen dringende und kostspielige Reparaturen an, hat die Gemeinschaft Rücklagen gebildet, decken diese die Kosten?

Wie ist die Atmosphäre in den Eigentümerversammlungen, wo sind die Streitpunkte, wer ist der Vorsitzende? Auch mit dem Vorsitzenden der Eigentümergemeinschaft und mit anderen Eignern sollten Sie sich treffen.

Mit ein paar Fragen werden Sie schnell herausbekommen, ob Ihre zukünftigen Nachbarn friedlich sind oder ob Streithähne darunter sind. Auch Hausverwalter liefern oft Grund zum Streiten! Immer wieder klagen Wohnungseigentümer über ihren Verwalter. Sie kümmern sich nicht wirklich um die Belange der Gemeinschaft und tun nur das Nötigste.

Eine wirklich umfassende und zukunftsorientierte Verwaltung der Eigentumsanlage findet in vielen Fällen nicht statt. Darunter leidet zum einen der einzelne Wohnungseigentümer, aber dauerhaft auch die Bausubstanz des gesamten Gebäudes. Mit Blick darauf, dass sich die Verwalter für ihre Tätigkeit monatlich durchaus üppig von jedem Wohnungseigentümer vergüten lassen, verwundert es doch, warum viele Verwalter ihren gesetzlichen und vertraglichen Pflichten oft nur unzureichend nachkommen.

Viele Wohnungseigentümer wünschen sich zwar eine Auswechslung des Verwalters, in der Praxis ist eine Umsetzung aber oft schwierig. Es müssen Verträge und Fristen eingehalten werden. Der Verwalter wird in der Regel über einen Zeitraum von fünf Jahren bestellt.

Eine vorzeitige Abberufung ist nur dann möglich, wenn ein wichtiger Grund vorliegt, zum Beispiel wenn das Vertrauensverhältnis zwischen Wohnungseigentümern und dem Verwalter in derart tief greifender Weise beeinträchtigt ist, dass eine weitere Zusammenarbeit nicht mehr zumutbar ist.

Davon ist aber nur dann auszugehen, wenn dem Verwalter schwer wiegende Pflichtverletzungen über einen längeren Zeitraum nachzuweisen sind. Liegt ein wichtiger Grund vor, dann kann notfalls auch ein einzelner Wohnungseigentümer die Abberufung des Verwalters bei Gericht beantragen, wenn in der Eigentümerversammlung ein entsprechender Abberufungsantrag keine Mehrheit findet. Die Aufgaben der Hausverwaltung Die Verwaltung des gemeinschaftlichen Eigentums obliegt grundsätzlich den Wohnungseigentümern gemeinsam und dem Verwalter.

Die Bestellung eines Verwalters kann jedoch nicht ausgeschlossen werden. Jeder Wohnungseigentümer hat das Recht, eine Verwaltung zu verlangen, die die Interessen der Gesamtheit der Wohnungseigentümer vertritt. Die Bestellung darf auf höchstens fünf Jahre vorgenommen werden. Die wiederholte Bestellung bedarf eines erneuten Beschlusses der Wohnungseigentümergemeinschaft. Bei Neubauten wird der erste Verwalter meist von Haus oder Eigentumswohnung? Der Verwalter hat bestimmte Rechte und Pflichten, die im Wohnungseigentumsgesetz geregelt sind.

Er muss unter anderem einen jährlichen Wirtschaftsplan aufstellen, der Folgendes beinhalten muss: Für jedes Kalenderjahr muss der Verwalter eine Abrechnung aufstellen. Die Wohnungseigentümer können durch Mehrheitsbeschluss jederzeit von dem Verwalter Rechtslegung verlangen. Diese relativ aufwändigen, gesetzlichen Regelungen sind notwendig, um das friedliche und reibungslose Zusammenleben mehrerer Eigentümer unter einem Dach zu erleichtern.

Das Gesetz enthält besondere Vorschriften über das gerichtliche Verfahren in Wohnungseigentumssachen. Je kleiner die Einheit, desto einfacher sind unterschiedliche Interessen auf einen Nenner zu bringen. Lassen Sie sich die letzten Protokolle der Eigentümerversammlungen zeigen, die Nebenkostenabrechnung und ganz speziell die Kosten der Hausverwaltung.

So bekommen Sie einen Überblick, welche Aufwendungen auf Sie zukommen und wo Probleme lauern könnten. Doch wer kann gerade bei alten Häusern sicher sein, dass nach dem Kauf auch alles so bleibt? Können Sie beurteilen, ob der Zustand der Wohnung wirklich gut ist? Wie steht es um die Bausubstanz? Häufig sind Keller feucht und Dächer morsch. Welche Kosten kommen auf die Eigentümergemeinschaft jetzt und in den nächsten Jahren zu?

Die Renovierungen sind zum Teil aufwändig gemacht, zum Teil aber auch nur für die Optik. Häufig kaufen nämlich Bauträger ganze Häuser und wandeln diese erst in einem nächsten Schritt in Eigentumswohnungen um.

Wenn Sie eine Kaufgelegenheit bekommen, ist das meiste schon passiert, und Sie können nicht mehr viel mitentscheiden. Die Eigentümergemeinschaft gibt es noch nicht, der Investor bestimmt allein. Wenn Altbauten richtig saniert werden, ist das ohne Frage teuer.

Wer mit Geschmack und Liebe an die Sache herangeht, wird bemüht sein, den Stil zu bewahren: Stuckdecken, alte Holztüren und Fenster, die Bodenbeläge.

Diese wieder herzurichten, kostet Zeit und Geld; das sollten Sie beim Kauf einer Altbauwohnung berücksichtigen. Mit einem schnellen Einzug wird es meistens nichts. Am Ende aber haben Sie ein Schmuckstück, das immer seine Liebhaber finden wird — nur ein Hinweis für den Fall, dass Sie doch einmal verkaufen wollen oder müssen. Bei einer Altbausanierung spielt häufig auch der Denkmalschutz eine Rolle. Zum Teil gibt es dafür erhebliche öffentliche Zuschüsse. Zum Beispiel dürfen Balkone angehängt oder Fahrstühle eingebaut werden.

Die Statik der alten Häuser hält eine Menge aus. Auf Luxus brauchen Sie in einer Altbauwohnung in der Regel nicht zu verzichten. Grundsätzlich ist beim Kauf einer Altbauwohnung ein Bausachverständi- ger zu Rate zu ziehen.

Bei den Industrie- und Handelskammern in der jeweiligen Stadt finden Sie Adressen von Fachleuten, die sich besonders gut mit Altbauten auskennen und sich zum Teil auf bestimmte Bauepochen spezialisiert haben.

Im Internet zu finden unter www. Hat man die Immobilie gebraucht gekauft und stellt sich der Schaden nachher heraus, liegt es nahe, sich am Verkäufer schadlos zu halten. Doch dieser haftet nur in Ausnahmefällen. So wies das Landgericht Coburg AZ: Das Gericht stellte fest, dass der Kläger Haus und Dachboden vor dem Kauf intensiv besichtigt und hierbei nichts beanstandet hatte.

Zudem sei im Kaufvertrag jede Mängelgewährleistung ausdrücklich ausgeschlossen worden. In einem solchen Fall haftet der Verkäufer nur dann für Mängel, wenn er diese dem Käufer arglistig verschwiegen hat. Dies konnte der Kläger jedoch nicht nachweisen. Die Kosten Neben den Erwerbskosten, also den Anschaffungs- oder Herstellungskosten, den Notargebühren, der Maklerprovision und der Grunderwerbssteuer, sind die Kreditlasten für Zins und Tilgung bei der Kostenkalkulation zu berücksichtigen.

Dazu kommen die Nebenkosten, die Sie für die Wohnung monatlich zu begleichen haben: Falls dringende Reparaturen nicht aus der Instandhaltungsrücklage bezahlt werden können, wird sogar eine Sonderumlage fällig. Erkundigen Sie sich also rechtzeitig bei der Eigentümergemeinschaft über alle tatsächlichen und möglichen Kostenpositionen.

Haben Sie sich für den Kauf der Wohnung entschieden und alle Informationen ausgewertet, geht es an die Verkaufsverhandlungen. Dabei spielt es natürlich eine Rolle, was Sie bei Ihren Recherchen herausbekommen haben.

Mangelhafte Rücklagenbildung ist natürlich ein Grund für einen Preisabschlag. Besonders hoch ist das Risiko bei Wohnungen, die von Miet- in Eigentumswohnungen umgewandelt wurden, da hier normalerweise keine Instandhaltungsrücklagen gebildet wurden, zum Beispiel nach einer Altbausanierung durch Bauträger.

Sie sollten sich vor dem Kauf einer gebrauchten Eigentumswohnung deshalb genauestens über den Instandhaltungszustand des angestrebten Objekts informieren.

Erwerben Sie eine vermietete Eigentumswohnung, müssen Sie sich mitunter jahrelang gedulden, bis Sie einziehen können. Mieter können nicht einfach gekündigt werden.

Sie sind dann zwar wirtschaftlicher Eigentümer der Wohnung, dürfen also Miete kassieren und Instandhaltungskosten tragen, aber einziehen dürfen Sie erst dann, wenn der Mieter gestorben ist oder Ihnen das Recht verkauft hat. Häufig werden solche Konstrukte gebildet, wenn Vermögen schon vor dem Tode vererbt werden soll, der Schenker aber Bedenken hat, dass ihn die Beschenkten doch irgendwann vor die Tür setzen. Mietrechtsreform Die Kündigungsschutzfrist für Mieter, deren Wohnung in eine Eigentumswohnung umgewandelt wird, verkürzt sich von zehn auf drei Jahre.

So sieht es die neue Mietrechtsreform vor, die im September in Kraft tritt. Allerdings hat der Bund die Landesregierungen ermächtigt, eigene Rechtsverordnungen für einzelne Gemeinden zu erarbeiten, in denen weiterhin ein Kündigungsschutz bestehen bleiben kann. Denn gerade hier werden immer noch billige Mietwohnungen von Investoren gekauft, saniert und teuer verkauft.

Diese Frist kann sich in bestimmten Gebieten Bundesländern auf bis zu zehn Jahre verlängern. Sie können hier auf Grund von Eigenbedarf erst kündigen, wenn die Bindung, denen Ihre Wohnung unterliegt, endet. Haben Sie eine vermietete Wohnung im Auge, sollten Sie nicht vergessen, dass der derzeitige Mieter sein Vorkaufsrecht ausüben darf.

Dieses gesetzliche Recht ermöglicht ihm, die Wohnung zu denselben Bedingungen zu kaufen, wie sie Ihnen oder einem Dritten zum Kauf angeboten wird. Er kann dieses Vorkaufsrecht bis zum Ablauf von sechs Monaten seit Mitteilung von Seiten des Verkäufers über den Inhalt des mit dem Dritten geschlossenen Vertrages ausüben.

Ein später Einzug bringt jedoch Nachteile mit sich. Denn je später Sie eine Eigentumswohnung selber nutzen können, umso geringer ist der Umfang der steuerlichen Förderung. Der achtjährige Förderzeitraum, der für die Eigenheimzulage in Anspruch genommen werden kann, beginnt im Jahr des Erwerbs. Der Anspruch auf die Förderung besteht aber nur, wenn die Wohnung von Ihnen, dem Steuerpflichtigen, in dem betreffenden Jahr auch selbst genutzt wurde.

Sofern Sie die Eigentumswohnung vermieten wollen, sollten Sie sich nicht nur aus steuerlichen, sondern auch aus rechtlichen, finanziellen und sozialen Gründen intensiv mit der Rolle als Vermieter auseinandersetzen.

Die Eigentumswohnung ermöglicht ein unabhängiges und flexibles Wohnen in der Stadt oder in Stadtnähe. Sie kann auch eine Geldanlage und Altersvorsorge sein, unabhängig davon, ob sie vermietet oder selbst bewohnt wird.

Die Trennung von einer Eigentumswohnung fällt meist leichter als von einem Einfamilienhaus, sie kann also auch zur zeitlich begrenzten Geldanlage dienen. Die Gestaltungsfreiheit, die Privatatmosphäre und die Unabhängigkeit sind die eindeutigen Vorteile für ein Einfamilienhaus. Diese Eigenschaften haben jedoch ihren Preis, und so ist diese Wohnform oft teurer als andere. Man kann also durchaus von Luxus sprechen, wenn man das frei stehende Einfamilienhaus erwerben kann.

Gerade in gemischt genutzten Neubaugebieten findet man alles Seite an Seite. Doch die Vorteile können sich schnell umkehren, wenn man sich den Trend zum verdichteten Bauen ansieht. Ihre Nachbarn rücken Ihnen aus allen Himmelsrichtungen näher auf den Pelz und stellen zum Beispiel ihre Garage auch noch an die Grundstücksgrenze. Vielleicht wäre dann doch das Reihen- oder Doppelhaus gleichwertig gewesen; kostengünstiger durch den Seriencharakter wahrscheinlich allemal.

Bebauungspläne, Flurkarten und Zeichnungen von Städteplanern geben Aufschluss darüber, was baurechtlich erlaubt und was in Ihrer Nachbarschaft geplant ist. Schauen Sie vorher in die Pläne, damit Sie nachher keine bösen Überraschungen erleben. An dieser Stelle werden wir Ihnen einige Häusertypen vorstellen.

Es gibt viel mehr, als oft gedacht wird. Was unterscheidet ein Passivhaus von einem Niedrigenergiehaus? Welche Merkmale muss ein Öko-Haus aufweisen und was ist ein Modulhaus? Diese und andere Antworten finden Sie im Folgenden. Ein- und Zweifamilienhäuser Das Einfamilienhaus definiert sich zunächst darüber, dass es für eine Generation gedacht ist.

Da Familien heute nicht mehr mit mehreren Generationen unter einem 35 36 WISO — Die richtige Immobilie Dach leben wollen, sich aber die Möglichkeit offen halten möchten, vielleicht im Alter bescheidener zu wohnen, sind Einliegerwohnungen wieder in Mode gekommen. In der Vergangenheit war die Einliegerwohnung nur aus steuerlichen Gründen interessant.

Heute ist die flexible Familienplanung ausschlaggebend. Eine interne Verbindung zwischen Hauptwohnung und Einliegerwohnung lässt diese auch zu einer zusammenwachsen. Eine Einliegerwohnung kann aber auch dauerhaft vermietet werden.

Das Zweifamilienhaus ist in der Regel zweigeschossig. Jede Ebene bildet eine Wohneinheit. Schauen Sie auf den Energieverbrauch und lassen Sie sich bei gebrauchten Immobilien die letzte Heizkostenabrechnung vorlegen. Ein frei stehendes Haus strahlt wie ein Heizkörper in alle Richtungen Wärme ab, insbesondere dann, wenn nur die Mindestanforderungen der Energieeinsparverordnung bezüglich Wärmedämmung, Fenster und Heizung erfüllt sind.

Sonderfall Einliegerwohnung Ein Vermieter kann seinem Mieter leichter kündigen, wenn er mit ihm eng zusammenwohnt. Der Vermieter kann in diesen Fällen kündigen, ohne dass ein im Gesetz aufgeführter Kündigungsgrund, wie zum Beispiel Eigenbedarf, vorliegen muss. Macht der Vermieter von diesem Sonderkündigungsrecht Gebrauch, verlängert sich die gesetzliche Kündigungsfrist jeweils um drei Monate.

Das Sonderkündigungsrecht setzt voraus, dass nur zwei Wohnungen vorhanden sind und dass in einer Wohnung der Vermieter selbst wohnt und in der anderen der Mieter. Nutzt der Vermieter seine Wohnung nicht dauerhaft, etwa nur am Wochenende, scheidet das Sonderkündigungsrecht aus. Dagegen spielt es keine Rolle, wenn ursprünglich in dem Zweifamilienhaus beide Wohnungen vermietet waren und der Vermieter erst später eine der Wohnungen bezogen hat.

Seit der Mietrechtsreform vom 1. Das führt aber nur dann zum Erfolg, wenn er Härtegründe im Sinne der Sozialklausel geltend machen kann. Häuser von der Stange — oder besser individuell? Wem ein frei stehendes Haus zu teuer ist, der ist mit einem Doppel- oder Reihenhaus gut bedient, ohne auf wesentlichen Komfort und Wohnqualität verzichten zu müssen.

Vorteile dieser Wohnform sind der geringe Energieverbrauch und das Wohnen in der Gemeinschaft. Die nebenan wohnenden Nachbarn werden unter Umständen als weniger störend empfunden als ein enges Gegenüber in einem Einfamilienhausgebiet. Aus bautechnischer Sicht sollte darauf geachtet werden, dass der Schallschutz eingehalten wird. Eine unabhängige Fachperson kann dies durch eine baubegleitende Qualitätssicherung gewährleisten. Mehrfamilienhaus Dem Ein- und Zweifamilienhaus folgt das Mehrfamilienhaus.

Es besteht aus mehreren Eigentumswohnungen. Die Einzeleigentümer sind Mitglieder der Wohnungseigentümergemeinschaft. Die Teilungserklärung regelt detailliert die Verhältnisse im Inneren der Gemeinschaft.

In der Teilungserklärung werden die einzelnen Miteigentumsanteile festgeschrieben sowie die Abgrenzung zwischen Sonderund Gemeinschaftseigentum und Sondernutzungsrechte festgelegt. Es gelten die Regeln, die für Eigentumswohnungen beschrieben wurden.

Von den Heiz- und Nebenkosten her ist das Mehrfamilienhaus auf Grund seiner kompakten Bauweise sicherlich der günstigste Wohnhaustyp. Vorteil gegenüber dem Reihenhaus: Reihenhaus Reihenhäuser sind eine Erfindung aus den Siebzigerjahren. Erst waren es nur vier nebeneinander stehende Häuser mit entsprechender Breite, bis zu acht Metern.

Das klassische Reihenmittelhaus hat etwa sechs Meter Breite und benötigt insgesamt wenig Grundstücksfläche. Manchmal sind es nur noch Quadratmeter Bauland. Dafür wird bei der Ausnutzung des Grundstücks vom Keller bis zum Dach alles rausgeholt. Das Reihenhaus hat sich vor allem in Ballungszentren durchgesetzt. Die Kosten halten sich in Grenzen, und auch der Wohnwert ist gerade für junge Familien ideal. Reihenhaus Haus oder Eigentumswohnung? Kettenhaus Das Kettenhaus wird durch ein- und zweigeschossige Gebäudeteile oder zusätzliche Vor- und Rücksprünge stärker als das einfache Reihenhaus gegliedert.

Oft lockert sich dadurch das Bild des Wohngebiets etwas auf. Städteplaner mischen bei der Gestaltung neuer Stadtteile die unterschiedlichen Häusertypen. Dadurch wirkt das neue Wohngebiet nicht nur optisch ansprechender, sondern ist auch sozial verträglicher.

Den unterschiedlichen Interessen der Bewohner kann so Rechnung getragen werden, was auch dem sozialen Frieden zu Gute kommt. Niedrigenergiehaus Einst als ökologische Neuerung gefeiert, stellt das Niedrigenergiehaus mittlerweile den Mindest- Standard, für Neubauten dar. Mit so genannten Energiekennzahlen zwischen 40 und 70 Kilowattstunden pro Quadratmeter im Jahr liegen seine Werte gerade noch unter jenen für herkömmliche Gebäude. Sie können inzwischen aber bedeutend mehr für die Umwelt und auch für Ihren Geldbeutel tun.

Lassen Sie sich nicht vom Titel Niedrigenergiehaus blenden. Der Begriff allein sagt für sich genommen nichts über eine ökologische Bauweise und die derzeitigen Möglichkeiten aus. Erkundigen Sie sich nach den genauen Verbrauchszahlen! Seit den Achtzigerjahren kennen wir in Deutschland den Begriff der Niedrigenergiebauweise. Da die Baubranche recht konservativ ist, hat sich diese Bauweise bis heute nicht durchgesetzt. Noch immer werden in vielen Fällen die Wärmeschutznachweise nur für das Bauamt, für die Baugenehmigung erstellt, bei der weiteren Umsetzung des Bauvorhabens hört bei vielen Baubeteiligten die Auseinandersetzung mit dem Thema Energie auf.

Die Kosten waren bei ersten Niedrigenergiehäusern tatsächlich höher und schlugen bei einem Reihenhaus mit ca. Die Mehrkosten der Niedrigenergiehäuser der ersten Generation begründeten sich in der unverändert konservativen Architektur und der zusätzlichen Wärmedämmung bei Massivbauten.

Zusätzliche Kosten verursachte auch noch eine entsprechende Lüftungsanlage — kontrollierte Lüftung genannt. In der zweiten Generation von Niedrigenergiehäusern kam es bei guten Entwürfen und optimierter Detailplanung zu einer beträchtlichen Reduktion der Mehrkosten. Die von Architekten gewonnenen Erfahrungen zahlten sich offensichtlich aus, 39 40 WISO — Die richtige Immobilie wenn auch die zweite Generation der Niedrigenergiehäuser von massiver Bauweise mit zusätzlich erforderlichen, teuren Dämmsystemen geprägt war.

In der dritten Generation gingen die Entwicklungen weg von additiven Dämmsystemen zu integrierten Dämmsystemen.

Die Lasten eines Gebäudes wurden überwiegend durch die Innenwände abgetragen. Dies hat wiederum zu einer Kostenreduzierung geführt.

Gleichzeitig konnte durch die bessere Wärmedämmung die gesamte Heizungsanlage reduziert werden. Wie viel Energie ist das? Das kann ein einfacher Vergleich mit dem Benzinverbrauch eines Automobils verdeutlichen. Passivhaus Das Passivhaus ist ökologisch auf dem Vormarsch, aber von vielen Bauherren noch nicht entdeckt. Kaum vorstellbar, dass man Häuser bauen kann, die ohne hässliche Heizkörper auskommen, welche zudem meist noch an ungünstigen Stellen angebracht sind.

Fensterverglasung bis zum Boden und davor der Heizkörper, ein typisches Bild, aber muss das sein? Es geht auch anders. Das Passivhaus hat nicht nur angenehme, optische Auswirkungen, sondern ist auch für Sie und Ihr Portemonnaie spürbar. Während das Massivhaus aus Steinen gebaut wird und in der Regel mit einem mehr oder weniger dicken, so genannten Wärmedämmverbundsystem versehen wird, hat das Passivhaus sozusagen einen warmen, dicken Pullover an. Dicke Schichten aus Wolle oder anderen Dämmstoffen sind in die Wände eingearbeitet, dadurch sind sie zwar etwas dicker als bei einem herkömmlichen Haus, dafür bieten Sie aber einen optimalen Wärmeschutz.

Das Passivhaus kann atmen. Über eine kleine Lüftungsanlage wird aus der Abluft die Wärme zu über 90 Prozent zurückgewonnen. Sie heizen also nicht mehr zum Fenster hinaus. Die Dreifachverglasung verhindert zudem Zugluft durch Fensterfugen: Es Haus oder Eigentumswohnung? Das Passivhaus ist ein Komforthaus. Mehr Informationen zum Passivhaus über www.

Das entspricht circa 1,5 Liter Heizöl pro Quadratmeter Wohnfläche. Die Erzeugung eines angenehmen Raumklimas erfolgt über weite Teile des Jahres ohne separates Heizungs- beziehungsweise Kühlungssystem; das Haus wird ganz passiv von der Sonne mit Wärme versorgt. Passivhäuser sind, energietechnisch und wirtschaftlich betrachtet, derzeit das Nonplusultra. Der Begriff sagt allerdings über die Verwendung baubiologischer Materialien wenig aus. Auch hier gilt es sich genau nach den verbauten Materialien zu erkundigen.

Die Bezeichnung Passivhaus ist nicht geschützt, kann aber von entsprechenden Instituten zertifiziert werden. In der Schweiz ist man da schon einen Schritt weiter. Solararchitektur Mit Hilfe der Sonnenenergie kann der Energiebedarf eines Gebäudes weitestgehend gedeckt werden.

Um dies zu erreichen, müssen Gebäude optimal nach Süden ausgerichtet werden. Von Vorteil ist auch eine kompakte Bauform geringe Hüllfläche , unerlässlich eine gute Wärmedämmung. Solarenergie ist in Deutschland auf dem Vormarsch und wird von der Bundesregierung bezuschusst. Erkundigen Sie sich bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau, www.

Ein Passivhaus verbraucht im Vergleich dazu nur 1,5 Liter. Der Begriff ist in Fachkreisen jedoch in Verruf geraten, denn insgesamt sagt er nichts über die konkrete Bauweise aus. Hält das Haus jedoch, was die Werbung verspricht, dann leben Sie in einem Drei-Liter-Haus günstiger als im so genannten Niedrigenergiehaus, das 30 bis 70 kWh pro Quadratmeter im Jahr verbraucht. Ökohaus Der Begriff Ökohaus ist nicht geschützt.

Deshalb dürfen Sie nicht alleine den Anzeigen glauben, sondern müssen die Details hinterfragen. Können durch den Einsatz umweltfreundlicher Baustoffe Energie und Schadstoffe aus Heizanlagen eingespart werden? Ist der Umgang mit Strom und Wasser besonders sparsam? Gibt es eine Sonnenkollektoranlage zur Brauchwassererwärmung? Kann durch hohen Wärmeschutz und optimale Windabdichtung ein ausgeglichenes Raumklima erzielt werden? Schafft man durch ein ausgeklügeltes Be- und Entlüftungssystem die Möglichkeit Haus oder Eigentumswohnung?

Insgesamt wirft der Begriff nur Fragen auf, definiert aber konkret keine Eigenschaften eines Gebäudes. Nullenergiehaus Nullenergiehäuser, also Gebäude, die definitiv keine Zusatzenergie für Heizzwecke benötigen Energiekennzahl 0 kWh pro Quadratmeter im Jahr , sind machbar, allerdings derzeit nicht zu darstellbaren Kosten zu realisieren.

Im Nullenergiehaus, das manchmal schon in Plusenergiehaus umgetauft wird, steckt jedoch unsere Zukunft. Das Haus soll nicht nur nichts verbrauchen, sondern zudem noch Energiegewinne ins öffentliche Netz abgeben. Modulhaus Wird ein Haus aus verschiedenen Bauteilen zusammengesetzt, spricht man in der Regel von einem Modulhaus.

Die Module können im Werk vorgefertigt und innerhalb kürzester Zeit auf der Baustelle zusammengesetzt werden. Durch die Modulbauweise können auch interessante, nachträgliche Erweiterungen angeboten werden. Modulhaus Fertighaus Fertighäuser sind auf dem Vormarsch. Sie sprechen für schnelles und kostengünstiges Bauen.

Schon innerhalb von ein paar Tagen sind Fertighäuser einzugsbereit. Das spart Ihnen als Bauherrn Finanzierungskosten, die Sie sonst schon während der Bauphase aufbringen müssten.

Seien sie sich aber darüber im Klaren, dass es sich hier immer um die Luxusvariante handelt, die deutlich teurer ist als das Standardmodell, das Sie im Prospekt gesehen haben.

Für Nicht-Abonnenten

Zunächst wollen wir in diesem Buch die Frage klären, ob sich ein Immobilienkauf überhaupt noch lohnt.

Closed On:

Oft lockert sich dadurch das Bild des Wohngebiets etwas auf.

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