Der Grund für die Migration der Völker war der Klimawandel?

Wie hat der 2. Weltkrieg begonnen?

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Die Ära des Online-Handels hat gerade erst begonnen

Schon sah sich Syrien mit einem starken Preisanstieg für Produkte des täglichen Lebens und einer deutlichen Verschlechterung des Lebensstandards konfrontiert. Zu den Gründen, aus denen sich verschiedene Fraktionen im Bürgerkrieg bildeten, zählt unter anderem die Heterogenität des syrischen Staates und der syrischen Gesellschaft, die an mehreren Stellen Konfliktpotential liefert:.

Der syrische Staat sah sich selbst, mit seiner an den Nationalismus und europäischen Sozialismus angelehnten Programmatik der herrschenden Baath-Partei in der Nachfolge Michel Aflaqs als laizistischen und säkularen Staat und verbot die offene politische Einflussnahme religiöser Gruppierungen. Kleinere Religionsgemeinschaften in Syrien sahen sich von der Trennung von Kirche und Staat eher unterstützt, weil diese die radikalen Elemente aus den Reihen der Sunniten an der politischen Einflussnahme hinderte.

Die Angst vor Unterdrückung und Verfolgung durch religiöse Fanatiker führte daher auch zu Unterstützungsbekundungen aus den Reihen der Minderheiten für die Regierung im Bürgerkrieg. In ihrem am Dezember veröffentlichten Bericht stellte die für Syrien zuständige UNO-Menschenrechtskommission fest, dass der Konflikt zunehmend entlang der ethno-religiösen Linien geführt wird.

So kam es zu Angriffen seitens der Regierungstruppen auf sunnitische Zivilisten, während islamistische Aufständische Alawiten sowie andere vermeintlich regierungstreue Minderheiten wie katholische und armenisch-orthodoxe Christen sowie Drusen attackierten. Minderheiten wie die Christen, Kurden und Turkmenen bildeten mittlerweile eigene Milizen, um ihre Gebiete vor Angriffen zu schützen. In vielen Bereichen des Staatsapparats waren sie seit der Gründung der regierenden Baath-Partei unterrepräsentiert.

Diese hatte viele religiöse Minderheiten angezogen, die sich so eine Verbesserung ihrer gesellschaftlichen Position erhofft hatten. Nachdem sich die Regierung verstärkt dem Iran zugewandt hatte, nutzen religiöse sunnitische Gruppen mit Unterstützung aus Saudi-Arabien ihren Einfluss und stilisierten den schiitischen Einfluss als Bedrohung für den sunnitischen Glauben.

Das Dekret Nummer 10 vom April , wonach aller Grundbesitz registriert werden musste und jedes nicht registrierte Eigentum an den Staat fällt, ermögliche es dem Staat, Platz zu machen — vermutlich für regimetreue Menschen. Daniel Steinvorth schrieb dazu in der NZZ: Der Matawira-Stamm ist einer von vier Alawitenstämmen. Bislang hat die syrische Baath-Regierung ihre Stabilität besonders mithilfe des Qardaha-Klientels gesichert. Ihre Glaubensgemeinschaft wird seit dem Für die orthodoxen Sunniten, die Mehrheitskonfession innerhalb Syriens, gelten die Alawiten als Häretiker.

In Syrien stellen Alawiten 12 bis 13 Prozent der Bevölkerung. Deswegen neigen sie dazu, das brutale Vorgehen der Regierungstruppen gegen Aufständische und Oppositionelle zu tolerieren und werden daher als Unterstützer Assads wahrgenommen. Derselbe Gegensatz spaltet auch einige der Nachbarländer Syriens, weswegen vor einem regionalen Übergreifen bei einer zunehmenden Verschärfung des Konflikts gewarnt wird.

Neben dem Irak wird hier meist der Libanon genannt. Zudem war 20 Prozent der syrischen Kurden in der Volkszählung von in al-Hasaka die syrische Staatsbürgerschaft entzogen worden, da sie illegal aus der Türkei nach Syrien eingewandert seien. Kurden waren von der Teilhabe am Staatskörper weitgehend ausgeschlossen. Im März gab das syrische Ministerium für Arbeit und Soziales bekannt, dass Kurden, die keine syrische Staatsbürgerschaft besitzen, ab sofort ein Recht auf Arbeit hätten.

Am zweiten Aprilwochenende wurde bekanntgegeben, dass diejenigen Kurden innerhalb Syriens, welche über keinerlei Staatsbürgerschaft verfügen, die syrische erhalten sollen. Unregistrierte Staatenlose maktumin werden nicht berücksichtigt, die syrische Staatsbürgerschaft wird ihnen weiterhin vorenthalten. Seit Juli arbeiten sie im Hohen Kurdischen Komitee zusammen. An den Protesten gegen die Regierung beteiligten sich in der Anfangsphase Gruppierungen aus unterschiedlichen Teilen der Bevölkerung, mit zunehmender Dauer des Bürgerkrieges wurde ausländische Unterstützung, Beteiligung und Einflussnahme zu immer wichtigeren Faktoren.

Im Nordosten des Landes konzentrierten sich die Proteste zunächst offenbar in den von Kurden bewohnten Gebieten. Als wichtiger Versammlungsort der dortigen Opposition wird die al-Omari-Moschee genannt.

Wie auch in einigen anderen Staaten der arabischen Welt nicht ungewöhnlich, tritt eine Institution wie die al-Omari-Moschee als Ort der Opposition auf. Mehrere Menschen wurden getötet. Bei Protesten in den folgenden drei Tagen kam es zu weiteren Toten, darunter auch einigen Polizisten. Mehrere hundert Personen wurden in den ersten Monaten der Protestwelle im Umfeld von Demonstrationen getötet.

Die FSA scheiterte jedoch damit, in den Gebieten, aus denen sie die Regierungstruppen vertrieben hatte, die öffentliche Ordnung aufrechtzuerhalten und die Bevölkerung zu versorgen. Dieses Vakuum wurde zunehmend von sunnitisch geprägten Hilfsorganisationen gefüllt, die aus der Golfregion finanziert wurden.

Mit Fortschreiten des Konfliktes bewaffneten sich Vertreter dieser Organisationen, nahmen am Kampfgeschehen teil und trugen, gestützt durch die Zuführung von religiös motivierten Freiwilligen und kampferprobten Veteranen aus verschiedenen Konfliktregionen der Welt, sowie Waffen aus dem Ausland, bald die Hauptlast der Kämpfe.

Immer mehr Kämpfer verschiedener Rebelleneinheiten schlossen sich solchen religiös gefärbten Gruppen an, da diese, neben militärischer Stärke und sozialem Engagement, auch durch das Zahlen monatlicher Gehälter attraktiver erschienen.

Anfang bis Mitte begann sich die syrische Regierung, entgegen den Voraussagen, wieder zu stabilisieren. Mit einem kleineren zu verteidigendem Gebiet, einem Ende der Massendesertationen, und gestützt auf die Luftwaffe und den zunehmenden Einsatz undifferenziert tötender Waffen — wie Artillerie- und Bombenangriffen — konnten Regierungstruppen ihre Stellungen halten und lokal begrenzte Erfolge erzielen.

Versuche, dieses Vorgehen mit zahlreichen zivilen Opfern durch den Sicherheitsrat verurteilen zu lassen, scheiterten mehrfach am Veto Russlands und Chinas. Beobachter schätzten, dass dieses militärische Engagement auf direkte Weisung des Iran erfolgte, der so seinen Einfluss in Syrien gegen die Aktivitäten aus den Golfstaaten Saudi-Arabien und Katar verteidigen wollte. Mit der Kombination aus im Guerillakampf erprobten Hisbollah-Verbänden und den schweren Waffen der Regierungstruppen, gelang es den Verbänden von Präsident Assad an mehreren Stellen die Rebellen zu schlagen und medienwirksam Gebiete, wie die als Schlüsselstellung für den Rebellennachschub wichtige Stadt Kusseir , im Sommer zu erobern.

Ein weiteres wichtiges Ereignis waren die Giftgasangriffe von Ghuta im August , die zahlreiche zivile Opfer forderten und eine internationale Welle der Empörung auslösten. Mitte bis Ende kam es vermehrt zu Kämpfen zwischen islamistischen Rebellen und Angehörigen der ethnischen Minderheit der Kurden, die sich im Konflikt zwar in begrenztem Umfang gegen die Regierung gestellt hatten, sich aber weitgehend neutral verhielten, soweit ihre Siedlungsgebiete im Nord-Osten Syriens nicht betroffen waren.

Der Versuch von al-Qaida-nahen Rebellengruppen, die besetzten Gebiete in Syrien mit Gebieten im Irak räumlich zu verbinden, in denen sich gleichgesinnte Kämpfer gegen die schiitisch geprägte Regierung des Irak erhoben hatten, verschärfte den Konflikt weiter.

Regierungstruppen traten zu dieser Zeit durch Bombenangriffe auf Rebellengebiete in Aleppo und begrenzte Geländegewinne, als Folge der rebelleninternen Kämpfe, in Erscheinung. Im Mai kam es zu mehreren Vereinbarungen zwischen Aufständischen und Regierungstruppen, die unter anderem zur kampflosen Räumung der Stadt Homs durch Rebellentruppen führten.

Durch das brutale Vorgehen der Islamisten kam es zur Massenflucht. Daraufhin sah sich der Westen, vor allem die USA, gezwungen, zu intervenieren und die Islamisten aus der Luft zu bekämpfen. Mitte August begann Russland mit dem Aufbau einer Basis in Latakia , welche es den Luftstreitkräften ermöglichen sollte, die Regierungstruppen zu unterstützen.

Kurz darauf riefen 41 Gruppen der bewaffneten Opposition in einer Veröffentlichung zum Kampf gegen Russland und den Iran auf.

Die Al-Nusra-Front gehörte nicht zu den Unterzeichnern. Wege, die man für Nachschub der Rebellenkämpfer in der Stadt als auch für Hilfslieferungen für die Zivilisten dort verwendet hatte, wurden im Sommer abgeschnitten.

Dort kam es dann im Januar und Februar zu verlustreichen fraktionsinternen Kämpfen zwischen verschiedenen islamistischen Rebellengruppen. Im Sommer entwickelte sich ein Wettrennen zwischen Kräften, die loyal zu Assad standen, und solchen Kämpfern, die von der US-Koalition gesteuert wurden. Beide Seiten versuchten dabei als Erste Schlüsselbesitzungen des Islamischen Staates an der Grenze zum Irak zu erobern, bevor die jeweils andere Seite ihnen zuvorkommen konnte.

Die regierungstreuen Truppen erhielten ihrerseits Verstärkungen durch schiitische Milizen, die nach ihrer Beteiligung an den Kämpfen um das irakische Mossul über die Grenze kamen. Während die syrische Regierung sie mit der Anwesenheit von verschiedenen terroristischen Gruppierungen in dem Gebiet rechtfertigte, kritisierte die türkische Regierung, dass das ein Vorwand sei, um gegen moderate Rebellen und Zivilisten vorzugehen. Als Reaktion auf den Aufstand in Syrien wurden von Assad ab April Reformen angekündigt und einige davon auch durchgeführt.

Begleitend dazu wurden drei Amnestien für Oppositionelle angekündigt, dies im Mai und im Juni und im Januar Bei den Amnestien wurden zwischen dem November und dem Januar rund Menschen freigelassen.

Mai bewarben sich Kandidaten von neun verschiedenen Parteien um Abgeordnetenmandate. In einem am Alle während der Krise verabschiedeten Gesetzesartikel sollten unter der Schirmherrschaft der Regierung im Rahmen des in Gang zu setzenden nationalen Dialogs zwischen den verschiedenen politischen Strömungen besprochen werden. Es sei auch möglich, dass es zu einer Diskussion über die syrische Verfassung komme. Als Beteiligte an dem Dialog gab er die verschiedenen Parteien und die politischen Führer in Syrien an.

Auf die Kritik angesprochen, wonach die Reformen zu langsam vorankämen, entgegnete er, dass die neue syrische Verfassung in gerade mal vier Monaten verabschiedet worden sei. Die Erwartung, dass in einer so kurzen Zeit alle Gesetze durchgegangen würden, sei nicht realistisch.

Normalerweise brauche man für einen derartigen Eingriff zwischen sechs Monaten und einem Jahr. Da viele ausländische Journalisten kurz nach Beginn des Aufstandes ausgewiesen wurden, [89] stützte sich die Berichterstattung über den Aufstand überwiegend auf Aktivisten vor Ort und auf internationale Organisationen.

Die syrische Regierung sprach seit Beginn der Proteste davon, dass die Aufstände von islamistischen Extremisten, ausländischen Verschwörern und Terroristen angezettelt worden seien. Baschar al-Assad drückte gegenüber der Opposition mehrfach, zuletzt Ende Juli , [91] seine Bereitschaft zu Friedensverhandlungen aus, was nach Ausbruch des Bürgerkrieges stets abgelehnt wurde.

Oppositionelle forderten, dass Assad vor Beginn von Verhandlungen seinen Rücktritt ankündigen müsse, [92] oder brachten zum Ausdruck, dass sie erst verhandeln würden, wenn sie die militärische Oberhand gewonnen hätten. Es gibt verschiedene staatlich geduldete Parteien und Bündnisse , die sich an den Wahlen beteiligen dürfen. Einige gab es schon vor dem Aufstand, andere sind im Zuge der Proteste entstanden und wurden dann als legale Parteien neu gegründet.

In ihr fanden sich viele, die seit Jahren in der Opposition standen und oft auch im Gefängnis waren. Die Beteiligung an gewaltsamen Demonstrationen lehnte sie ab. Als Ziel gab er an, die damalige syrische Opposition vereinen zu wollen.

In seiner Gründungserklärung hatte er sich noch gegen ein militärisches Eingreifen vom Ausland in Syrien ausgesprochen. Auch die syrischen Muslimbrüder sind im Nationalrat vertreten. Juli wurde Ahmed Dscharba zum Präsidenten der Oppositionsregierung gewählt. Das Koordinationskomitee verfolgte mit dem Syrischen Nationalrat einige gemeinsame Positionen, warf diesem jedoch vor, von westlichen Staaten beeinflusst zu sein.

Es verfolgt einen säkularen Kurs und besteht unter anderem aus linken und kurdischen Gruppen. Diese Gruppen sind oft mit dem Nationalrat oder dem Nationalen Koordinationskomitee verbunden. In der zweiten Hälfte des Jahres begannen sich die Regierungsgegner verstärkt zu bewaffnen und gegen die regulären Streitkräfte zu kämpfen.

Die in ihr vereinten Freischärler sind heterogen zusammengesetzt. In einem HRW-Bericht wurde den Aufständischen vorgeworfen, sie hätten gefangen genommene Sicherheitskräfte der Regierung gefoltert und hingerichtet und in anderen Fällen Regierungsanhänger oder deren Angehörige entführt, um Lösegeld zu erpressen. In den Provinzen hatten sich Dutzende kleiner, unabhängiger Milizen gegründet, deren Handeln sich jeder Kontrolle entzog.

Anführer war zunächst der Sunnit Riad al-Asaad , [] der durch Selim Idriss ersetzt wurde, den man wiederum durch al-Baschir austauschte. Die Gründung von Militärräten, die die Ordnung in Gebieten aufrechterhalten sollten, aus denen die Truppen der Regierung zuvor vertrieben worden waren, wurde von den USA zunächst unterstützt, jedoch zerfielen diese Konstrukte bald und hatten sich Anfang in zahlreiche Kleinstverbände zersplittert, unter denen sich nach US-Angaben auch zahlreiche Kriminelle befanden, die die Zivilbevölkerung drangsalierten.

Diese Auflösungserscheinungen der FSA verhalfen wiederum religiös motivierten Gruppierungen zu mehr Ansehen auf Seiten der Rebellen, weil sie sich nicht an Plünderungen beteiligten. Im November vereinigten sich sieben islamistische Rebellengruppen und bildeten zusammen die Islamische Front , die mit geschätzten Die Zersplitterung der bewaffneten Opposition wird nach einem Bericht der Washington Post von Mitte Juni weiter vorangetrieben, da private Sponsoren aus der Golfregion begonnen hätten, gezielt Milizen im Bürgerkrieg zu unterstützen, die ihren persönlichen, meist radikalen religiösen Ansichten am ehesten entsprechen.

Diese Entwicklung entziehe sich jeder Kontrolle. Spätestens im Februar wurde klar, dass sich al-Qaida massiv in den Konflikt einmischte, nachdem schon im Dezember einzelne Anschläge die Handschrift al-Qaidas getragen hatten. Es bestand der Verdacht auf Unterwanderung und des Vertrauensverlustes der Opposition. Es sei daher auch nicht unwahrscheinlich, dass diesen Gruppen nach einem möglich erzwungenen Abgang Assads der beherrschende politische Einfluss zufalle. Der Zulauf von dschihadistischen Kämpfern zu verschiedenen Rebellengruppen hat sich mit Dauer des Konfliktes erheblich verstärkt.

Eine zu Jahresbeginn veröffentlichte israelische Studie schätzt die Zahl ausländischer Dschihadisten auf —, davon aus der arabischen Welt und aus Europa, zumeist junge muslimische Einwanderer der zweiten oder dritten Generation.

Die meisten haben sich Rebellengruppen der al-Qaida angeschlossen und fühlen sich dem globalen Dschihad verpflichtet. Die Geschwindigkeit, mit der Kämpfer aus der ganzen Welt für den Dschihad in Syrien mobilisiert werden, übertrifft noch die Rekrutierungsraten im Afghanistan- und Irakkrieg.

Die Rückkehr von radikalisierten und kampferprobten Mudschaheddin in ihre Herkunftsländer wird nach den Erfahrungen von Afghanistan als eine potenzielle Bedrohung der internationalen Sicherheit angesehen; insbesondere für Westeuropa wird eine erhöhte Gefährdungslage angenommen.

Auf Regierungsseite kämpfen geschätzte — ausländische Schiiten, vor allem Soldaten der libanesischen Hisbollah , aber auch irakische Milizionäre , die beide Unterstützung vom Iran erfahren. Das ungefähre quantitative Gleichgewicht zeigt die religiöse Dimension des Konfliktes und seine Verschärfung durch den sunnitisch-schiitischen Gegensatz. Bis zum Herbst war die militärische Hauptlast weitgehend auf islamistische Aufständische übergegangen, die sich auch organisatorisch neu aufstellten.

Säkulare und nationalistische Kampfgruppen bilden dagegen nur noch eine Minderheit. Dafür würden religiöse Fragen von den Akteuren lediglich instrumentalisiert. Er kommentiert die Konsequenzen: Haaretz und Washington Post interpretierten ebenfalls Wikileaks-Dokumente als Beweise für eine geheime Finanzierung der Opposition in Syrien seit zum Zweck eines Regierungswechsels.

Auf einem in den Jahren bis beim britischen Guardian eingerichteten Blog [] veröffentlichte Nafeez Ahmed seine Einschätzung, wonach ein Faktor gewesen sein könnte, dass sich Assad im Interesse Russlands geweigert hatte, einen Gas-Pipelinevertrag mit Katar zu unterschreiben.

Zum Einsatz kommen dabei vor allem die iranischen Revolutionsbrigaden und eine Vielzahl schiitischer Söldner aus dem Irak. Zudem werden auch Söldner aus Afghanistan eingesetzt, die vor allem aus der Volksgruppe der Hazara stammen. Im September wurde von iranischer Seite erstmals offiziell bestätigt, dass sich Angehörige der Revolutionsgarde zur Unterstützung der Regierungstruppen in Syrien befänden.

Eine ebenfalls eingesetzte Einheit aus Pakistanis soll dagegen nicht mehr als 1. Die genauen Zahlen werden vom Iran geheimgehalten. Der Einsatz einer iranischen Drohne in israelischem Luftraum, gestartet und gesteuert von Syrien aus, führte im Februar zu einem schweren israelischen Luftangriff auf Ziele in Syrien.

Weiter bekundete ein führender iranischer Politikberater im gleichen Monat, dass man die US-Truppen in den Kurdengebieten Syriens zum Abzug zwingen werde. Nach einer Drohung des israelischen Premierministers mit einem möglichen Angriff auf den Iran, drohte Mohsen Rezai Mitte Februar , man werde Tel Aviv zerstören, sollte Israel auch nur den kleinsten unklugen Zug gegen den Iran machen.

Israelische Truppen gaben an, von iranischen Quds-Brigaden aus Syrien mit 20 Raketen auf den Golanhöhen beschossen worden zu sein, worauf das Israelische Militär in der Nacht zum Mai dutzende Ziele in Syrien angriff, die die Israelis nach eigenen Angaben den Iranern zurechnen.

Die islamistische Organisation Hisbollah trat erst spät in den offenen bewaffneten Kampf an der Seite der Regierung ein. Die schiitisch dominierte Organisation, die im Libanon ihre Basis hat, war in den vergangenen Jahren immer wieder in Kämpfe mit israelischen Truppen verstrickt und wird in erster Linie vom Iran unterstützt.

Sie ist logistisch auf die Hilfe der syrischen Regierung angewiesen. Anführer Hassan Nasrallah meldete sich am Mai zu Wort und gab bekannt, dass seine Organisation ungeachtet der Opfer bis zum Ende an der Seite der syrischen Regierung kämpfen werde. Die Russische Föderation ist mit der syrischen Regierung durch eine Jahrzehnte andauernde Zusammenarbeit verbunden, die schon zu Zeiten der Sowjetunion begonnen hatte.

Für militärische und wirtschaftliche Hilfen hatte die damalige syrische Regierung der Sowjetunion die Nutzung der syrischen Hafenstadt Tartus als Flottenstützpunkt genehmigt. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und den Veränderungen in anderen Staaten der Region ist Tartus der einzig verbliebene Stützpunkt, der Russland im Mittelmeer geblieben ist.

Um Zwischenfälle mit russischem Armeepersonal im Bürgerkrieg zu vermeiden, zog Russland Ende Juni sein verbliebenes Wartungspersonal aus Tartus ab. Ein weiterer Faktor in den Überlegungen der russischen Regierung sind die islamistischen Kämpfer, die sich in Syrien zum Teil aus Extremisten rekrutieren, die aus Russlands südlichen Provinzen stammen.

So wurde Russland von den Extremisten im Bürgerkrieg als mögliches Angriffsziel bezeichnet und insbesondere die geplanten Olympischen Spiele in Sotschi wurden von islamistischen Anführern als Ziel von Anschlägen genannt. Gemeinsam mit Vertretern der Volksrepublik China stimmte Russland zweimal im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen gegen Resolutionen, die die syrische Regierung wegen ihres Vorgehens gegen die Opposition mit Sanktionen bestrafen und Beobachtermissionen in das Land entsenden sollten.

Russland hielt die Forderungen der Resolutionen, wie den Abzug von Regierungstruppen aus Städten und Dörfern, für eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten Syriens und betonte die Gefahr einer militärischen Einmischung von Dritten. Juli gab Russland seinerseits an, von einem Chemiewaffeneinsatz durch Rebellen in Syrien bei Chan al-Assal überzeugt zu sein.

Die russischen Ziele für eine Friedenslösung wurden im Mai von Präsident Putin mit einer Beendigung der Gewalt und der Beibehaltung von Syrien als souveränem Staat mit territorialer Integrität umrissen. Bis zu russische Söldner der Gruppe Wagner halfen, die Regierung Assad nach Einschätzung von Aktivisten ab militärisch zu stabilisieren. September die Erlaubnis zu einem Kampfeinsatz. Nachdem die Aufständischen in Aleppo aufgegeben hatten, schickte Russland Militärpolizei [] und Pioniere in die Stadt, die beim Entfernen von Minen und Sprengfallen helfen sollten.

Juni schoss ein amerikanisches Kampfflugzeug eine syrische Maschine bei ath-Thaura ab. Im Februar beschrieben amerikanische Journalisten Russland als die Macht, die das Gleichgewicht in Syrien kontrolliere, während es sowohl als Kombattant, als auch als Friedensvermittler auftrete.

Nach einem Zwischenfall zwischen iranischen Kräften in Syrien und Israel in der ersten Februarwoche, war es für Beobachter jedoch fraglich, ob Russland die Iraner so weit unter Kontrolle hat, dass eine weitere Eskalation mit Israel verhindert werden kann.

Die Geschichte solle schnellstmöglich verschwinden. Das Stockholm International Peace Research Institute schätzte aufgrund der Kapazitäten der verwendeten Transportflugzeuge und der Anzahl der beobachteten Flüge die Menge an gelieferten Waffen und Ausrüstungsgegenständen auf mindestens Tonnen. Eine, wie auch immer geartete, militärische Intervention durch die USA hielten Beobachter aber für unwahrscheinlich. Mitte Juli hatten Senat und Repräsentantenhaus der Regierung, trotz starker Bedenken mehrerer Abgeordneter, grünes Licht für die Waffenlieferungen an Rebellen erteilt.

Zum Lieferumfang gehörten auch tragbare Flugabwehrraketen. September wurden diese Gelder gebilligt. Zwei Monate später kämpften nur noch eine kleine Zahl von diesen Entsprechende Hinweise lieferten mehr als 50 Geheimdienstanalytiker. Der Generalinspektor im Pentagon leitete daraufhin eine Untersuchung ein.

Seit der Nacht vom Die Legitimität des IS werde durch die Konfrontation erhöht. Das grundlegend soziologische Problem des Fundamentalismus und Terrorismus werde durch militärische Mittel nur verschärft. Dann könnten die Staaten der Region und die lokalen Bevölkerungen die schwere, aber übertrieben dargestellte Herausforderung durch den IS bewältigen. Der Vorwurf war, dass die russischen Angriffe sich hauptsächlich auf Oppositionskräfte im Norden und im Westen von Syrien konzentrierten und nicht auf die Terrororganisation IS.

Januar teilte der Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, in einem Fernsehinterview mit, er wolle in Syrien Sicherheitszonen safe zones errichten. Dmitri Sergejewitsch Peskow , Pressesprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, teilte der russischen Nachrichtenagentur TASS mit, dass die amerikanischen Partner Russland nicht konsultiert hätten, bevor diese Entscheidung veröffentlicht wurde.

Marine Expeditionary Unit mit 2. Luftlandedivision , die zunächst nach Kuwait befohlen wurden. Zu den Waffen sollen schwere Maschinengewehre, Mörser, Panzerabwehrwaffen und Pionierausrüstung gehören. Die Absicht dahinter sei es, zu verhindern, dass sich ausländische Kämpfer des IS aus Syrien in ihre Heimat absetzen können.

Die Verbände, die gegen den IS kämpfen, sind davon ausgenommen. Im Januar bestätigten die USA ihren Willen sich weiter in Syrien mit Bodentruppen engagieren zu wollen, um den iranischen Einfluss auf das Land zu begrenzen und eine künftige Bedrohung der Nachbarländer Syriens zu verhindern. Zuvor war es zu Anschuldigungen gegen die Regierung gekommen, solche Waffen wiederholt eingesetzt zu haben.

Ab spätestens Mai wurden Kämpfer der syrischen Opposition vom türkischen Geheimdienst trainiert und bewaffnet. Oktober nahmen die Spannungen zu. Nach vereinzelten, aber wiederholten Granateinschlägen auf türkischem Gebiet kam es zu Vergeltungsangriffen türkischer Streitkräfte auf Ziele in Syrien.

Nachdem er im Mai zunächst die israelischen Luftangriffe auf Regierungstruppen in Syrien verurteilt hatte, [] warf der türkische Ministerpräsident wenige Tage später der syrischen Regierung den Einsatz von Chemiewaffen vor und trat für die Durchsetzung einer Flugverbotszone durch die Streitkräfte der Vereinigten Staaten über Syrien ein, um so die Rebellen zu unterstützen, und forderte Präsident Assad gleichzeitig zur Flucht auf.

Während des Wahlkampfes zu den Kommunalwahlen in der Türkei wurden Telefongespräche veröffentlicht. Die Anzahl der syrischen Flüchtlinge in der Türkei stieg von etwa Dabei verlor ein Soldat aufgrund eines Unfalls sein Leben. Die Verstrickung der Türkei in den Bürgerkrieg durch offene Unterstützung von Turkmenen auf syrischem Gebiet mit Waffenlieferungen und die verdeckte Unterstützung von islamistischen Kämpfern durch Waffenlieferungen [] führte zu Spannungen zwischen der Türkei und den Regierungen Syriens und Russlands, die diese Kräfte in Nordsyrien Ende mit Angriffen aus der Luft und am Boden zunehmend unter Druck setzten.

Nach dem Abschuss eines russischen Kampfflugzeuges durch die Türkei am November , unter umstrittenen Umständen, kam es zu erheblichen diplomatischen Spannungen. August drangen im Rahmen einer türkischen Militäroffensive in Nordsyrien türkische Truppen, gemeinsam mit von der Türkei unterstützten Rebellen auf syrisches Staatsgebiet vor und besetzten das zuvor vom IS verlassene Dscharabulus. Deren Vormarsch gegen den IS in Syrien entlang der türkischen Grenze zuvorzukommen und einen Zusammenschluss mit kurdischen Truppen weiter im Westen zu verhindern, galt als Hauptziel der türkischen Offensive.

Somit wurde der türkische Brückenkopf auf syrischem Staatsgebiet nach Süden hin faktisch abgeriegelt. März wurde die türkische Militäroffensive in Nordsyrien von der türkischen Seite für beendet erklärt. Mitte Juli wurde bekannt, dass die türkische Regierung Truppen an der Grenze zu Syrien zusammenzieht, um sie gegen die von den Kurden kontrollierten Gebiete Rojava in Nordsyrien einzusetzen. Hintergrund soll eine Vereinbarung mit Russland sein, nach der die Russen das Gebiet Afrin nicht mehr gegen einen türkischen Angriff verteidigen würden.

Januar eröffneten türkische Bodentruppen und verbündete Milizen unter dem Schutz von Luftangriffen die Türkische Militäroffensive auf Afrin. Die Syrische Republik erhielt seine Unabhängigkeit von Frankreich.

August die syrische Opposition dazu auf, eine Übergangsregierung zu bilden, die zum legitimen Repräsentanten eines neuen Syrien werden sollte. Frankreich würde eine solche Regierung anerkennen. Zugleich warnte Hollande die syrische Führung davor, Chemiewaffen einzusetzen.

Dies wäre ein Grund für eine militärische Invasion in Syrien. Proben, die dazu in einem französischen Labor untersucht wurden, hätten dies nachgewiesen. Cameron rechtfertigte die Tötungen als Selbstverteidigung. Da das Königreich selbst keine Truppen gegen Assad eingesetzt habe, hätte man so die Opposition zu einer von vornherein hoffnungslosen Offensive motiviert, die hunderttausende Zivilisten den Tod gebracht hätte.

Israel unterstützte im Syrienkrieg von bis zum Sommer bis zu zwölf Rebellengruppen, die an der Grenze zu den von Israel okkupierten Golanhöhen operierten. Anfangs seien vor allem amerikanische M16 -Gewehre geliefert worden, später, offenbar um die Herkunft der Waffen zu verschleiern, dann nicht-amerikanische Waffen, darunter unter anderem Gewehre und Munition einer ursprünglich für die Hisbollah bestimmten iranischen Lieferung, die von Israel konfisziert wurde.

Die Kämpfer der von Israel unterstützten Milizen wurden von Israel für ihren Einsatz mit durchschnittlich 75 Dollar pro Monat entlohnt. Mit dem Beginn der Offensive der syrischen Armee in Südsyrien, bei der unter anderem das gesamte Gebiet an der Grenze zu den von Israel besetzen Golanhöhen unter die Kontrolle der syrischen Regierung gebracht wurde, stellte Israel seine Unterstützung ein.

Die Vereinten Nationen sprachen zu dem Zeitpunkt bereits von über Opfern. März bis zum Ende Februar fast Weitere Berichte über rund Das Büro des Hochkommissars für Menschenrechte teilte mit, dass man seit der Veröffentlichung der letzten Zahlen im Juli die Todesopfer im Bürgerkrieg nicht mehr zählen würde, da eine unabhängige Überprüfung von Angaben über Todesfälle nicht möglich sei.

Organisationen wie Human Rights Watch und Amnesty International werfen vor allem den Kräften der Regierung, jedoch auch Teilen der bewaffneten Opposition im Zusammenhang mit den Auseinandersetzungen Folter und schwere Menschenrechtsverletzungen vor.

Der Einsatz chemischer Waffen , darunter einzelne Fälle, bei denen die Stoffe Sarin und Senfgas , sowie mehrere Fälle, bei denen Chlorgas benutzt wurde, wurden im Zuge des Konfliktes von Beobachtern dokumentiert. Im Februar schätzte eine Nichtregierungsorganisation Demnach seien zwischen und bei Massenhinrichtungen ca. Die Aktivisten schlossen, dass die Regierung die Tötungen angeordnet haben müsse und es sich um Verbrechen gegen die Menschlichkeit handeln würde.

Auch nach diesem Bericht hätten wieder alle Kriegsparteien internationales Recht gebrochen. Mehr als ein Viertel der Opfer seien Zivilisten gewesen, die Regierungstruppen hätten 3. Im Bürgerkrieg in Syrien wurde Giftgas eingesetzt. Zu unterscheiden sind das der Chemiewaffenkonvention nicht unterstehende Gas Chlorgas , [] das auch noch im Jahre eingesetzt wurde [] und die der Konvention unterstehenden Gase Senfgas , welches einmal vom IS eingesetzt wurde [] , und der geächtete Nervenkampfstoff Sarin , welcher erstmals als Todesursache einer am Nach der angeblichen syrischen Selbstentwaffnung im Jahr wurden bis im Frühjahr um 50 Angriffe mit chemischen Waffen in Syrien bekannt.

Insgesamt hatten im Oktober etwa Diese richteten zahlreiche Flüchtlingslager ein. So schätzten ägyptische Regierungsvertreter die Zahl der dort lebenden syrischen Flüchtlinge auf über Zudem hatten bis dahin bereits mehr als Die Zahl der Binnenflüchtlinge betrage rund 6,3 Millionen. Man habe rund 2,5 Millionen Syrer aufgenommen. Unter dem Bürgerkrieg leiden auch zahlreiche historische Monumente und archäologische Fundstellen, darunter alle in Syrien gelegenen Welterbestätten.

Artilleriebeschuss und andere Zerstörungen an historischen Denkmälern und archäologischen Fundstellen wurden schon zu Beginn des Bürgerkriegs gemeldet. März beschossen, [] die Altstadt von Aleppo mit dem Markt und der Festung schwer beschädigt [] [] sowie die mehrfach von Truppen beider Seiten besetzte Kreuzfahrerburg Krak des Chevaliers durch Beschuss und Plünderung in Mitleidenschaft gezogen. Neben den Zerstörungen durch Kampfhandlungen nehmen die Plünderungen archäologischer Stätten zu.

Insbesondere die Terrororganisation Islamischer Staat finanziert sich unter anderem auch durch systematische Raubgrabungen. Die Raubgrabungslöcher vernichten jede historische Aussagen über das Leben und die Umweltbedingungen in der Vergangenheit unwiederbringlich. Anfang hat die syrische Altertumsbehörde einen ersten Bericht vorgelegt, der die Schäden bilanziert; inzwischen sind international verschiedene Organisationen mit einem Monitoring befasst.

Die sechs Stätten des Weltkulturerbes in Syrien wurden am Es müsse alles vermieden werden, was Syrien einem Stellvertreterkrieg näher bringen könnte. Wer in Syrien Chaos schüre, könne sich selbst damit infizieren. Die Kämpfe waren am Mai ausgebrochen, nachdem libanesische Truppen einen sunnitischen Islamisten verhaftet hatten, der beschuldigt worden war, einer Terrororganisation anzugehören.

Bei den dann folgenden Kämpfen wurden sieben Menschen getötet und fünfzig verletzt. Damaskus beschuldigt die Türkei, seit Beginn der bewaffneten Revolte, Waffen und Geld nach Syrien einsickern zu lassen. Die ohnehin schon vorhandenen Spannungen zwischen der Türkei und Syrien wurden verschärft, als am Juni ein türkisches Kampfflugzeug von syrischen Streitkräften abgeschossen wurde, nachdem es in den syrischen Luftraum eingedrungen war.

November drangen drei [] syrische Panzer begleitet von zwei gepanzerten Transportfahrzeugen in die demilitarisierte Zone auf den Golanhöhen ein. Schon zuvor waren syrische Mörsergranaten in der demilitarisierten Zone eingeschlagen.

Zwar wurde dabei das Fahrzeug beschädigt, doch niemand verletzt. Ob diese Schüsse von der syrischen Armee oder von den Rebellen abgegeben wurden, konnte nicht ermittelt werden. November wurde ein israelischer Grenzposten auf den Golanhöhen von einer syrischen Mörsergranate getroffen. Schon zuvor waren einige Geschosse der syrischen Armee auf den Golanhöhen eingeschlagen.

Zwar wertete die israelische Regierung den Beschuss als Versehen, doch feuerten die israelischen Streitkräfte als Warnung noch am selben Tag mindestens eine Panzerabwehrrakete auf syrisches Territorium ab.

Im Libanon riefen Anfang sowohl sunnitische [] als auch schiitische [] Geistliche dazu auf, die Angehörigen ihrer Konfession in Syrien mit Waffengewalt zu unterstützen. Das war der Beginn des ZweitenWeltkriegs in Europa. Das waren knapp 80 Millionen Deutsche sowie ca. Die Deutschen unterschieden sich in deutsche Reichsbürger, etwa Mischlinge und einigen Zigtausend Menschen, die in den ersten KZs eingesperrt waren.

Es gibt tatsächlich mehrere Versionen wer den 2. Ich spreche jetzt nur mal über den europäischen Teil. Deutschland ist sehr arm an Rohstoffen, mit dem Nichtangriffspakt ging auch ein Wirtschaftsabkommen einher, die Sowjetunion lieferte seitdem kriegswichtige Rohstoffe, z. Öl, Gummi, Baumwolle, Getreide etc. Viele behaupten ja immer das die Atombomben den Weltkrieg beendet hätten, allerdings trifft das ja nur auf die Amis zu und nicht auf Europa, also wie bzw.

Weltkrieg in Europa beendet? Ich bin gerade daran mein Portfolio für meine Facharbeit weiter zu führen. Ich beschäftige mich mit der Rolle Japans im 2.

Ich würde gerne als erstes die Gründe nehmen, warum Japan überhaupt diesen Krieg begonnen hat, und dann mit dem Angriff auf Pearl Harbor weiter machen. Kann mir da jemand ein Beispiel geben? Wenige Tage später vereinigten sich die sowjetischen Panzerspitzen bei Kalatsch am Don. Die von Göring versprochene Versorgung aus der Luft war nicht ausreichend, und die deutschen Verbände waren ziemlich unbeweglich. Ein Entsatzangriff der 4.

Generaloberst Paulus schätzte einen Ausbruchsversuch wegen mangelnder Treibstoffreserven als unmöglich ein, fühlte sich an den Haltebefehl Hitlers gebunden und gab weder einen Befehl zum Ausbruch aus dem Kessel noch wollte er kapitulieren. Januar eröffneten daraufhin sieben sowjetische Armeen den Angriff auf die Stadt. Januar eroberten sie die Flugplätze Pitomnik und Gumrak.

Januar gelang es ihnen, den Kessel in eine nördliche und eine südliche Hälfte zu spalten. Januar ging Paulus, zwischenzeitlich zum Generalfeldmarschall befördert, angesichts der aussichtslosen Lage in sowjetische Gefangenschaft, ohne eine Gesamtkapitulation der 6.

Es folgten ungeregelte Teilkapitulationen von Einheiten des Südkessels; der Nordkessel kämpfte noch bis zum 2. Die sowjetischen Verluste betrugen Als die BBC die Gefangennahme von Armee sei kämpfend untergegangen. Der Schock dieser Niederlage war unbeschreiblich. Sie war der psychologische Wendepunkt des Zweiten Weltkrieges.

So kommt Heinz Boberach , der Herausgeber der Meldungen aus dem Reich , zu dem Befund, dass mit der Niederlage von Stalingrad ein Stimmungsumschwung begonnen habe, der durch die Kapitulation der deutschen Truppen in Nordafrika im Mai und die Steigerung der Luftangriffe auf das Reich noch verstärkt worden sei. Fünf Tage danach begann eine deutsche Gegenoffensive.

Dabei wurden erhebliche Geländegewinne erzielt, dem Gegner hohe Verluste beigebracht und wieder eine geschlossene Front hergestellt. Ein im Frühjahr potentiell bevorstehender Zusammenbruch der Ostfront wurde so verhindert. Der monatelang vorbereitete Angriff war von der Roten Armee vorausgesehen worden, die sich durch tiefe Verteidigungsstellungen vorbereitet hatte, und blieb nach einigen Tagen stecken.

Die deutsche Wehrmacht verlor in wenigen Tagen mehr Soldaten und Material als in der monatelangen Schlacht um Stalingrad. SS-Panzerkorps nach Italien aufgrund der am Die im Unternehmen Zitadelle verlorenen deutschen Panzerreserven konnten nicht mehr ersetzt werden; die Verluste bedeuteten damit die endgültige Kriegswende zugunsten der Sowjetunion. Nach mehreren sowjetischen Gegenoffensiven in den folgenden Monaten musste die Wehrmacht an der gesamten Front den Rückzug antreten, wobei die Schlacht um die Krim mit einer deutschen Niederlage endete.

Am Ende des Jahres war Kiew von der sowjetischen Armee zurückerobert. Januar begonnenen Leningrad-Nowgoroder Operation wurde der deutsche Belagerungsring um Leningrad im selben Monat gesprengt. Die folgende sowjetische Frühjahrsoffensive brachte weitere Gebietsgewinne, und die Wehrmacht musste sich bis zum Peipussee zurückziehen. Mai war die Krim wieder in sowjetischer Hand. Juni begann die Offensive an der finnischen Front auf der Karelischen Landenge.

Januar begann die deutsche Luftwaffe wieder mit Angriffen auf London, die bis zum April fortgesetzt wurden. Während die Alliierten damit beschäftigt waren, riesige Mengen Versorgungsmaterial anzuhäufen, verstärkten die Deutschen ihre Küstenbefestigungen am Atlantikwall.

Morgan für die endgültige Fassung überarbeitet worden. Hitler und der deutsche Planungsstab waren unzureichend auf die Invasion eingestellt. Juni , dem so genannten D-Day , und danach waren an der Operation Neptune , dem eigentlichen Invasionsunternehmen, etwa Schiffe und über Am frühen Morgen des 6.

Wegen Navigationsfehler und überraschend starken deutschen Flakfeuers erreichten viele Maschinen nicht die vorgesehenen Absprungzonen , sodass die Fallschirmspringer über weiten Teilen der Halbinsel Cotentin abgesetzt wurden. Obwohl die Alliierten gewaltige Kräfte aufgeboten hatten, kamen sie stellenweise nur sehr langsam voran.

Die deutschen Truppen in der Normandie wurden an unerwarteter Stelle überrascht, weil Hitler sehr häufig davon gesprochen hatte, dass die Invasion mit einem Täuschungsangriff beginnen werde. Von Rundstedt, der Oberbefehlshaber West , hatte zwar am frühen Morgen um die Freigabe zweier bei Paris stationierter Panzerdivisionen gebeten. Alfred Jodl hatte das abgelehnt. Erst gegen Mittag stimmte Hitler dem verspäteten Einsatz dieser Reserve gegen den Kilometer entfernten alliierten Brückenkopf zu.

Seine Adjutanten hatten bis etwa 10 Uhr gezögert, Hitler, der erst gegen drei Uhr morgens zu Bett gegangen war, wegen einer möglichen Falschmeldung zu wecken.

Cherbourg im Norden der Cotentin-Halbinsel ging am Die Einnahme von Caen , einem Primärziel des ersten Landungstages, erwies sich für die alliierten Truppen der Briten und Kanadier an der Ostseite des Normandie-Brückenkopfes als ungleich schwieriger. Erst nach sechs Wochen verlustreicher Kämpfe konnten sie die Stadt am Drei US-amerikanische Divisionen bildeten die Angriffstruppen. Im September hatten sie bereits die Vogesen und das Elsass erreicht.

In der Normandie unternahmen die US-Amerikaner am Dieser wurde schon nach zwei Tagen wieder gestoppt, was mit Hilfe der nördlich kämpfenden Briten und Kanadier zum Kessel von Falaise führte.

Der deutsche Stadtkommandant, General Dietrich von Choltitz , hatte Hitlers Befehl, die Stadt bis zum letzten Mann zu verteidigen und dann zu zerstören, nicht ausgeführt und ergab sich mit seinen Truppen aus Mangel an Waffen kampflos. September fiel Brüssel , und am Tag darauf konnte Antwerpen besetzt werden. Mit Arbeiten an dem Projekt Friesenwall sollte die Landung von alliierten Soldaten an der deutschen Nordseeküste verhindert werden.

Er wurde jedoch nicht fertiggestellt. Die Schlacht im Hürtgenwald wurde die längste Schlacht Oktober bis Februar , die je auf deutschem Boden stattfand. Das stark bewaldete, hügelige Gebiet und die schlechte, kalte Witterung begünstigten die deutschen Verteidiger, sodass die amerikanischen Soldaten ihre materielle Überlegenheit nicht ausspielen konnten. Dezember eröffneten die Deutschen die Ardennenoffensive , um die Oberhand im Westen zurückzugewinnen.

Die Alliierten verloren dabei Da in der Ardennenoffensive und beim Unternehmen Nordwind Januar die letzten Treibstoffreserven verbraucht wurden, waren Luftwaffe, Heer und Marine an allen Kriegsschauplätzen danach weitgehend bewegungslos, weil die deutschen Hydrierwerke in der zweiten Jahreshälfte immer wieder bombardiert worden waren.

Es nützte nichts, dass immer noch viele Panzer und Flugzeuge fertiggestellt wurden. März erreichten US-Soldaten die nicht vollständig zerstörte Brücke bei Remagen südlich des Ruhrgebiets, sodass sie einen Brückenkopf auf dem rechtsrheinischen Ufer einrichten konnten. April im sogenannten Ruhrkessel eingeschlossen. Damit war der Krieg im Westen, militärisch gesehen, endgültig verloren.

Die Heeresgruppe kapitulierte am April, weil zwei Drittel der Soldaten ohne Waffen waren und in hellen Scharen desertierten. Zugleich rückte die britische Armee vom Niederrhein aus zügig nach Norddeutschland vor. Damit waren die auf ihrem Heimatboden und in angrenzenden Gebieten kämpfenden deutschen Truppen in zwei voneinander getrennte Kampfräume gespalten. April fiel Bremen an die Briten. In rascher Folge nahmen sie Lübeck 2. Mai und Hamburg 3. Mai ein, während britisch-kanadische Truppen in Wismar einmarschierten.

Mai kapitulierte Generaloberst Blaskowitz , dessen Truppen in Holland eingekesselt waren. Stuttgart fiel am April an die französische Armee, die nach Süden bis Vorarlberg vordrang. Die US-Armee traf am 3. Mai am Brennerpass mit ihren Landsleuten zusammen, die von Süden her Oberitalien besetzt hatten.

In Italien wurde Bologna am April von polnischen Truppen [] besetzt. Benito Mussolini flüchtete am April vor den Alliierten, die am Einen Tag später ergriffen italienische Partisanen Mussolini in Dongo und erschossen ihn.

Mai kapitulierten die deutschen Einheiten in Italien, am selben Tag marschierten britische Truppen in Triest ein. Sie gilt mit einem Verlust von 28 Divisionen der Wehrmacht als verlustreichste Niederlage in der deutschen Militärgeschichte. Juli eroberten die sowjetischen Truppen Minsk zurück, weiter südlich drang ab dem Juli in Galizien eine weitere sowjetische Offensive bis Lemberg an die Weichsel vor. Ab diesem Zeitpunkt war die Wehrmacht nur noch zu hinhaltendem Widerstand gegen die Rote Armee fähig.

August begann der Warschauer Aufstand der Polnischen Heimatarmee. August marschierte die Rote Armee in Rumänien ein, woraufhin am August die rumänische Armee den Kampf an Deutschlands Seite einstellte. Als die Wehrmacht am August aufgrund zunehmender Partisanenaktivitäten mit der militärischen Besetzung der Slowakei begann, brach dort der Slowakische Nationalaufstand aus, der von Teilen der slowakischen Armee getragen wurde.

Oktober rückten britische Einheiten in Athen ein. September nahm die Rote Armee Bulgarien ein; der Unterstützung durch die Sowjetunion sicher, führten die bulgarischen Kommunisten am 9. September eine gewaltsame Änderung der Staatsform herbei und übernahmen die Führung im Land. Die finnische Regierung schloss am September einen Waffenstillstand mit der Sowjetunion. Oktober eroberten sowjetische Einheiten und jugoslawische Partisanen unter Tito die Hauptstadt Belgrad.

Im Baltikum zog sich die Heeresgruppe Nord am Oktober aus Riga nach Kurland zurück. In der Schlacht um Budapest wurde die ungarische Hauptstadt belagert und konnte erst am Februar von der Roten Armee eingenommen werden. Insgesamt gelangten über zwei Millionen Flüchtlinge über das Meer nach Westen. Im Zuge dieser Rettungsaktion Unternehmen Hannibal wurde am Die Versenkungen der Gustloff , Steuben , Goya April und Cap Arcona 3.

Mai mit zusammen mehr als Am selben Tag erreichten erste sowjetische Einheiten Küstrin und damit die Oder. In der Schlacht um Königsberg besetzten die sowjetischen Angreifer am 9. April endgültig die Stadt. Einer Million deutschen Soldaten, viele davon junge, kaum kampferfahrene Rekruten, mit Panzern, Es war der gewaltigste Feuerschlag des gesamten Krieges: Alle Fronten wurden aus der Luft von Kampfflugzeugen unterstützt.

Februar geschlossen, das erst am 6. Mai in die Hände der Roten Armee fiel. Fünf Tage nach dem Angriffsbeginn an der Oder erreichten am April sowjetische Truppen die nordöstliche Stadtgrenze. Vier Tage später begann die Schlacht um Berlin. In konzentrischen Angriffen drangen Schukows und Konews Armeen in das Zentrum vor und standen nach der Überwindung von Spree und Landwehrkanal ab dem April scheiterte der Versuch der Armee General Walther Wenck , die Eingeschlossenen zu entsetzen.

Adolf Hitler tötete sich selbst am April im Führerbunker unter der Neuen Reichskanzlei. April abends war das Reichstagsgebäude , für die Sowjets das Symbol Hitlerdeutschlands, erobert. Der Artilleriebeschuss hatte die Bevölkerung immer enger zusammendrängt, die im Bereich des Hochbunkers beim Anhalter Bahnhof und in den unterirdischen Bahnstationen Schutz gesucht hatte.

In der Nacht zum 2. Mai scheiterten die meisten der zahlreichen Ausbruchsversuche der Verteidiger in Richtung Norden und Westen. Nach dem Scheitern der Plattenseeoffensive im Frühjahr war Ungarn am 4.

April vollständig von der Roten Armee erobert. In der Wiener Operation besetzte die Rote Armee, über die burgenländische Grenze vom Südosten kommend, in einem Zangenangriff zwischen dem 4.

April Wien, kurz danach Niederösterreich, das Burgenland und die Steiermark. Im Alpenvorland und im Norden verlangsamte sich der sowjetische Vormarsch. Mai befreiten ihre Vorausabteilungen das KZ Mauthausen und trafen am 7. Am selben Tag erreichte die Rote Armee Graz. Mai trat um Die meisten der Auch der am 5.

Mai beginnende Prager Aufstand forderte im Zusammenhang mit der anfangs ungeordneten Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei eine unbekannte Zahl an Opfern. Mai rückten sowjetische Einheiten in Prag ein. Einen Tag, bevor Hitler sich am Nachdem dieser sich am 1.

Dönitz wollte damit erreichen, dass möglichst viele deutsche Soldaten in amerikanisch-britische statt sowjetische Gefangenschaft gerieten. Nachdem die letzten Einheiten in Berlin am 2. Mai kapituliert hatten, schlug er sein Hauptquartier am 3. Mai unterzeichnete der neu ernannte Oberbefehlshaber der Kriegsmarine, Generaladmiral Hans-Georg von Friedeburg , auf dem Timeloberg eine Urkunde zur bedingungslosen Kapitulation der Wehrmachteinheiten, die im Nordwesten gegen britische Truppen gekämpft hatten — diese Teilkapitulation trat am 5.

Nachdem Eisenhower das Ansinnen eines separaten Waffenstillstands mit den Westalliierten zurückgewiesen hatte, unterzeichnete Generaloberst Alfred Jodl in Reims am 7. Mai die bedingungslose Kapitulation aller deutschen Truppen. Sie trat am 8. In einem weiteren Dokument wurde die Ratifizierung dieser bedingungslosen Kapitulation durch das Oberkommando der Wehrmacht sowie die Oberbefehlshaber von Heer, Luftwaffe und Marine vereinbart. Das geschah durch Unterzeichnung einer weiteren Kapitulationsurkunde im sowjetischen Hauptquartier in Berlin-Karlshorst.

In den späten Abendstunden des 8. Die Ratifizierung zog sich bis nach Mitternacht hin. Da die Kapitulation ebenfalls erst am 9. Mai als Tag des Sieges begangen. Beim Kriegsende in Europa am 8. Mai versuchten ungezählte deutsche Soldaten aus dem sowjetischen Machtbereich in die von den Westalliierten kontrollierten Gebiete zu gelangen, vor allem solche aus dem böhmisch-mährischen Raum.

Keinerlei Aussicht, der Gefangenschaft zu entgehen, bestand für die eingeschlossene Heeresgruppe Kurland. Stalin verkündete am 9. Der deutsche Bundespräsident Richard von Weizsäcker erklärte am 8.

Mai in seiner Ansprache zum Jahrestag der Beendigung des Krieges in Europa und der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft, sie sei als Befreiung vom Nationalsozialismus in die nationale Erinnerungskultur eingegangen.

Japan war vor dem Zweiten Weltkrieg bereits an mehreren Kriegen beteiligt gewesen. Zur Überwindung der Wirtschaftskrise ab schlugen einflussreiche Politiker und Militärs eine territoriale Expansion Japans vor.

Der aggressive Einsatz für eine Neuordnung der Pazifikregion hatte vorgeblich zum Ziel, die Hegemonie über die asiatischen Länder und deren Kolonien durch westliche, europäische Staaten zu beenden Panasienbewegung.

Tatsächlich war es der Wille, durch gewaltsame Sicherung von Rohstoff- und Absatzgebieten sowie Siedlungsland für Auswanderer die chronischen wirtschaftlichen Schwierigkeiten Japans zu lösen.

Die japanische Expansion richtete sich zunächst gegen die Republik China. Nach dem Mukden-Zwischenfall am September , der vermutlich von den Japanern selbst inszeniert wurde, kam es drei Tage später zur Mandschurei-Krise , und im Februar wurde ein japanischer Vasallenstaat Mandschukuo errichtet.

Nach internationalen Protesten über das Vorgehen in China trat Japan aus dem Völkerbund aus; schloss es sich dem Antikominternpakt an. Juli kam es zum Zwischenfall an der Marco-Polo-Brücke in Peking , den die japanische Armee zum Anlass nahm, ohne Kriegserklärung in Nordchina einzudringen und die Haupthäfen entlang der gesamten chinesischen Küste zu besetzen.

Da sie das Hinterland von Hongkong und Macau besetzt hielten, blockierte sie fast die gesamte chinesische Küste, um die wirtschaftlichen Verbindungen Chinas nach Übersee abzuschneiden. Diese Ereignisse werden von einigen Historikern als der eigentliche Beginn des Zweiten Weltkrieges angesehen.

Gleichwohl unterschied sich der Krieg in China sehr von dem Krieg in Europa, der am 1. Dezember erreichten japanische Truppen Nanjing , die Hauptstadt der Kuomintang, und kesselten sie ein. Bei der Besetzung der Stadt kam es in den folgenden sechs Wochen zum Massaker von Nanking , in dem mindestens Im Juli kündigte die Regierung der USA einen seit bestehenden wichtigen Handelsvertrag, durch den fast ein Drittel aller japanischen Einfuhren betroffen waren.

September erweiterte den bestehenden Antikominternpakt um gegenseitige militärische Unterstützung. Der Pakt richtete sich nicht gegen die Sowjetunion, [] sondern sollte vor allem die USA aus dem Krieg heraushalten.

Bestätigt wurde diese Auffassung, als Japan im September , als noch Verhandlungen mit den Franzosen im Gange waren, in zweitägigen Gefechten den nördlichen Teil von Französisch-Indochina gewaltsam besetzte. Juni sagte Heeresminister Shunroku Hata zu seinen Mitarbeitern: Nichts soll uns aufhalten! Die Errichtung einer japanischen Hegemonialmacht in Ostasien und die Hegemonie eines nationalsozialistischen Deutschlands in Europa hätten darüber hinaus bedeutet, dass Amerika sich einer von totalitären Mächten gemeinsam beherrschten Alten Welt gegenübergesehen hätte, denn die Sowjetunion schien zu dieser Zeit ihre Einflusssphäre mit den Achsenmächten und Japan auf friedliche Weise abzugrenzen.

Juli fiel in Japan die Entscheidung, den territorialen Anspruch nach Südostasien auszuweiten, wo die ergiebigen Bodenschätze der niederländischen und britischen Kolonien ein lohnendes Ziel waren. Juli die japanischen Auslandsguthaben in ihren Ländern ein, was praktisch einem völligen Exportembargo — auch von Erdöl — gleichkam. Wegen dieses Embargos blieb ein Krieg die vermeintlich einzige Alternative für Japan, weil dessen Ölreserven in spätestens zwei Jahren aufgebraucht sein würden.

Das strategische Ziel war, innerhalb von acht Monaten die Herrschaft über Südostasien und den Westpazifik zu gewinnen, um von dieser Machtbasis aus längere Zeit gegen die Vereinigten Staaten zu kämpfen oder sie zu einem Verhandlungsfrieden zu Japans Vorteil zwingen zu können. Zugleich rechneten die Konferenzteilnehmer damit, dass im Zuge der Expansion die Hilfslieferungen an China unterbrochen werden könnten. Wie nicht anders zu erwarten, wurde Hulls Zehnpunkteprogramm , [] als es am November in Tokio eintraf, als Ultimatum aufgefasst — praktisch als Beleidigung.

Beim Angriff auf Pearl Harbor am 7. Durch diese Entscheidung blieben Docks und Werftanlagen sowie Nachschubdepots und Treibstofflager intakt, was den USA einen raschen Wiederaufbau ihrer pazifischen Flotte in den nächsten sechs Monaten ermöglichte. Dezember wurden vor der Ostküste der malaiischen Halbinsel der britische Schlachtkreuzer Repulse und das moderne Schlachtschiff Prince of Wales , das erst wenige Monate zuvor in Dienst gestellt worden war, von japanischen Torpedoflugzeugen versenkt.

Von bis wurden die Philippinen von Japan besetzt. Etwa eine Million Filipinos starben durch das brutale Besatzungsregime der japanischen Armee. Die Schlacht um Singapur gilt als Sinnbild des japanischen Blitzkrieges, später auch der Brutalität japanischer Soldaten, denn von den alliierten Gefangenen starben mehr als Niederländisch-Indien wurde Mitte März erobert. Nichts schien die Japaner aufhalten zu können.

Die Schlacht im Korallenmeer Anfang Mai endete unentschieden je ein gesunkener und ein schwer beschädigter Flugzeugträger auf beiden Seiten , und die Japaner gaben ihre Absicht auf, bei Port Moresby im Süden von Neuguinea zu landen, sodass die Alliierten ein Vorfeld nördlich von Australien halten konnten. Es war die erste kombinierte See-Luft-Schlacht in der Seekriegsgeschichte. Trotz des Rückschlags im Korallenmeer konnten die japanischen Streitkräfte bisher zufrieden sein: Aber die amerikanische Flotte war dank ihrer Funkaufklärung detailliert über die Pläne des Gegners informiert.

Bei Luftangriffen von Flugzeugen dreier amerikanischer Träger verlor die japanische Marine vier Flugzeugträger und Flugzeuge mit besonders erfahrenen Piloten und Pilotenausbildern. Hartnäckig versuchten die Japaner, die Insel zurückzuerobern. Zu Beginn des Jahres gelang es den Amerikanern, japanische Funkcodes zu entschlüsseln. Sie torpedierten etwa ein Drittel von japanischen Kriegsschiffen. Im November , kurz vor dem Treffen mit Stalin in Teheran, [] vereinbarten Roosevelt und Churchill mit Chiang Kai-shek in Kairo , dass der Krieg gegen Japan ebenso wie der gegen Deutschland mit der bedingungslosen Kapitulation enden sollte.

Ab begann die Erfolgszeit der amerikanischen Task Forces , die mit schnellen Trägerraids überraschend vor der Küste Japans auftauchten und fast nach Belieben Ziele aller Art angriffen. Die von den Japanern erwarteten hohen Verluste amerikanischer Kriegsschiffe blieben aus. In der ab Mitte Juni begonnenen Schlacht um Saipan , verbunden mit der Schlacht in der Philippinensee , verloren die Japaner fast alle eingesetzten Flugzeuge mitsamt Besatzungen und durch U-Boote drei Flugzeugträger.

Der Verlust von Saipan löste in Japan ein politisches Erdbeben aus: Die US-Luftwaffe ging zu nächtlichen Flächenbombardements aus relativ geringer Höhe auf die überwiegend aus Holz gebauten japanischen Städte über, bei denen hunderttausende Menschen ums Leben kamen. März etwa Bei der Operation Hailstone wurde am Februar der wichtige japanische Flottenstützpunkt Truk auf den Karolinen angegriffen.

Dabei konnten zwölf Torpedobomber des US-Trägers Enterprise beim ersten radargestützten Nachtangriff die in der Lagune liegenden japanischen Schiffe angreifen. Mit Verlusten von über Die Rückeroberung der Philippinen erwies sich als langer und verlustreicher, sechs Monate dauernder Feldzug Oktober —März Den US-amerikanischen Verlusten, 8. Allein auf der Insel Luzon fielen Die US-Streitkräfte verloren fast 7.

Die Japaner verloren August die erste Atombombe über Hiroshima abgeworfen. Kurz darauf, am 9. August wurde die zweite über Nagasaki gezündet. Dem ist die Rote Armee auf den Tag genau nachgekommen 8. August , nachdem bereits im April der Neutralitätspakt mit Japan gekündigt worden war. Mit der Operation Auguststurm wurde die Mandschurei besetzt. Wenige Tage später, am Der Kriegszustand zwischen Japan und den Alliierten endete formell erst am April mit der Unterzeichnung des Friedensvertrags von San Francisco.

Gray zufolge waren die beiden wichtigsten Kriegsschauplätze, die Ostfront und der pazifische Raum, grundsätzlich voneinander unabhängig. Allerdings stellten wichtige Ereignisse wie die deutsche Kriegserklärung an die Vereinigten Staaten nach dem japanischen Angriff auf Pearl Harbor häufig kriegswichtige Zusammenhänge her. Bei den Luftangriffen auf Warschau September wurden die ersten Angriffe auf vor allem zivile Ziele geflogen.

Mai zerstörte ein Angriff der Luftwaffe die Altstadt von Rotterdam s. Er radikalisierte sich, als die deutsche Luftwaffe am August einen ersten Angriff auf London flog und Churchill Vergeltungsangriffe auf Berlin befahl. Bis Ende des Jahres starben in London rund November flog die deutsche Luftwaffe einen schweren Luftangriff auf Coventry. Dabei kamen mindestens Menschen ums Leben.

Neben Fahrzeug- und Motorenwerken wurden Tausende von Wohnhäusern getroffen und die mittelalterliche St. Beim Luftangriff auf Belgrad am 6. April wurde die Stadt, die nur schwach verteidigt werden konnte, von der Luftwaffe in weiten Teilen zerstört. Bei der deutschen Offensive gegen die Sowjetunion spielte die Luftwaffe eine bedeutende Rolle, konnte aber weder die Schlacht um Moskau noch die um Stalingrad für die deutsche Seite entscheiden. Deutsche Bomber und Jäger wurden zumeist nur zur Luftnahunterstützung der Heerestruppen eingesetzt.

Ziel war es, neben der Zerstörung von Industrieanlagen vor allem den Widerstandswillen der Bevölkerung zu schwächen Morale bombing. Hier warfen zum ersten Mal Pfadfinder-Flugzeuge Zielmarkierungsbomben [] ab. Dabei wurde eine Panzerfabrik zerstört, wodurch sich die Produktion der Panzer Tiger und Panther verzögerte, was zu einer Verschiebung der Offensive bei Kursk s. US-Luftflotte verlor durch Abschüsse so viele Flugzeuge, dass sie in diesem Jahr nicht mehr in der Lage war, die für den Erfolg einer Invasion in Westeuropa nötige Luftüberlegenheit herzustellen.

Mit den massiven Luftangriffen hofften die Alliierten auch, Widerstand gegen die NS-Führung hervorrufen und den Krieg verkürzen zu können. Ab Frühjahr erhöhte sich die Luftüberlegenheit derart, dass beinahe täglich alliierte Bomber in das Reichsgebiet einfliegen konnten. Als ab Mai die kriegswichtigen Raffinerien und Hydrieranlagen , unter anderen die Leunawerke , verstärkt bombardiert wurden, wurde die Treibstoffversorgung des Heeres und insbesondere der Luftwaffe erheblich beeinträchtigt.

Februar töteten etwa Im Bombenkrieg starben rund Da beide Waffen nicht punktgenau eingesetzt werden konnten, waren sie ungeeignet zur gezielten Zerstörung militärischer Ziele. Jede vierte V1 war ein Blindgänger, andere wurden von britischen Jagdflugzeugen abgeschossen. Aber in der deutschen Bevölkerung konnte Hoffnung auf eine Wende geweckt oder wachgehalten werden, etwa in der Flüsterpropaganda: Das ist noch nicht alles.

Zwischen Juni und März wurden mit ihnen vorwiegend London und später Antwerpen angegriffen. Die amerikanischen Luftangriffe auf Tokio im Februar und März zerstörten die Stadt, die überwiegend aus Holzhäusern bestand, fast vollständig, wobei über Sie sollten zum einen Japan militärisch zur Kapitulation zwingen und zum anderen ein politisches Zeichen militärischer Stärke in der aufkommenden Blockkonfrontation setzen.

Mit der Versenkung des britischen Dampfers Athenia am 3. September begann der deutsche U-Boot-Krieg im Atlantik. Fanden bis zur Mitte des Jahres hauptsächlich Aktionen durch einzelne U-Boote statt, konnten nach der Eroberung Frankreichs von fünf U-Boot-Stützpunkten anfangs provisorisch, später mit massiven Bunkern an der Atlantikküste aus U-Boote wesentlich schneller die Operationsgebiete im Nordatlantik und vor dem Ärmelkanal erreichen. Die alliierten Konvois waren aus Mangel an Geleitschiffen nur schwach gesichert.

Die jetzt folgenden Versenkungen durch deutsche U-Boote wurden von der nationalsozialistischen Propaganda ausgeschlachtet; viele Kommandanten wurden zu Helden stilisiert und mit Orden dekoriert. Es bestand aus dem gerade erst in Dienst gestellten Schlachtschiff Bismarck , dem ebenfalls erst wenige Monate im Dienst befindlichen Schweren Kreuzer Prinz Eugen und einigen Zerstörern. Mai und endete drei Tage später mit der Versenkung der Bismarck. Nach der Kriegserklärung Deutschlands an die Vereinigten Staaten am Die zunächst schlecht organisierte US-Küstenverteidigung stand den Angriffen auf die Handelsschifffahrt hilflos gegenüber.

Nachdem sie dort sechs brasilianische Handelsschiffe hatten torpedieren lassen, wobei fast Seeleute und Passagiere ums Leben kamen, erklärte Brasilien als einziger südamerikanischer Staat am Andere Boote operierten zur selben Zeit im Nordatlantik in Rudeln und konnten so den Druck auf die Konvois aufrechterhalten.

Durch Entschlüsselung des deutschen Funkverkehrs, Unterwasserschallortung von Schiffen und Radarortung von Flugzeugen aus entstand ab eine katastrophale Situation für die deutschen U-Boote.

Mai den U-Boot-Krieg vorübergehend ein. Nach der Landung der Alliierten in der Normandie, Anfang Juni , gingen bald die deutschen U-Boot-Stützpunkte an der französischen Atlantikküste teilweise verloren; einige konnten bis zum Kriegsende als abgeschnittene Festungen verteidigt werden u. Nazaire und La Rochelle. Die U-Boote wurden in die Nord- und Ostsee sowie norwegischen Küstengewässer zurückgedrängt oder operierten häufiger vor der britischen Ostküste.

Bei Bekanntwerden der bevorstehenden Kapitulation der Wehrmacht wurde am 4. Mai die Operation Regenbogen gestartet: Die übrigen Boote liefen nach dem 8. Mai mehrheitlich britische oder US-amerikanische Häfen an. Die Kriegswirtschaft war von entscheidendem Einfluss auf den Kriegsverlauf und seinen Ausgang.

Während anfangs die jeweilige Militärtaktik entscheidenden Einfluss hatte, war der Kriegsverlauf ab wesentlich durch die quantitative Übermacht der Kriegsproduktion der Alliierten beeinflusst. Die Kriegswirtschaft im Zweiten Weltkrieg führte vor allem bei den Alliierten zu einer deutlichen Ausweitung der Frauenarbeit. Im Kriegsverlauf wurden nach entsprechenden Befehlen zahlreiche Kriegsverbrechen an Juden, Sinti und Roma und Osteuropäern von deutschen Truppen verübt.

Während der Leningrader Blockade verhungerten mehr als eine Million Menschen. In deutschen Sammellagern starben über drei Millionen sowjetische Kriegsgefangene. Es waren keine Vorbereitungen für deren existenzsichernde Unterkunft und Versorgung getroffen worden, obwohl das Oberkommando der Wehrmacht schon im März für die Wochen nach dem Überfall, den Sommer und Herbst , mit zwei bis drei Millionen sowjetischen Kriegsgefangenen gerechnet hatte.

Truppen der Achsenmächte und der Alliierten verübten in den meisten vom Krieg betroffenen Ländern Vergewaltigungen. Dabei kam es zu Kriegsverbrechen japanischer Soldaten in der Republik China Massaker von Nanking sowie grausamen medizinischen Experimenten an Gefangenen.

Nach chinesischen Angaben sollen zwischen fünf und zehn Millionen chinesische Zivilisten getötet worden sein. Die Bombardierung Shanghais war der Auftakt des japanischen Eroberungsfeldzuges durch Südostasien. Die Einheit führte in Lagern grausame Experimente an Gefangenen durch; es sind japanische Menschenversuche mit biologischen Krankheitserregern an Chinesen bekannt geworden.

Von bis kam es zu Vergewaltigungen von Frauen und Mädchen durch japanische Soldaten in besetzten Gebieten. Nur in wenigen Fällen, wie die Massenvergewaltigungen während des Massakers von Nanking, liegen genauere Untersuchungen vor. Die japanische Armee verschleppte zwischen und nach Schätzungen Die Gesamtzahl der Zivilisten, die von Japanern im Zusammenhang mit ihrer kriegerischen Lebensraum -Politik getötet wurden, wird auf sechs bis mehr als 14 Millionen Menschen geschätzt.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurden 24 Deutsche im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher angeklagt, davon zwölf zum Tod durch den Strang verurteilt, zwei wurden freigesprochen. In zwölf Nachfolgeprozessen wurden Personen aus der nationalsozialistischen Führung, Ärzte, Juristen und führende Personen aus der Wirtschaft und Offiziere aus dem Oberkommando der Wehrmacht angeklagt, davon 24 zum Tod durch den Strang verurteilt wovon zwölf in Haftstrafen gemildert wurden , 35 wurden freigesprochen.

Erstmals in der Geschichte mussten sich Politiker, Militärs und andere Verantwortungsträger persönlich für das Planen und Führen eines Angriffskrieges und für Verbrechen gegen die Menschlichkeit verantworten. In der Nachkriegszeit von vielen deutschen Politikern als Siegerjustiz kritisiert, gelten diese Prozesse heute als Grundlage für das moderne Völkerstrafrecht. In weiteren Kriegsverbrecherprozessen , unter anderen in Hamburg, Dachau und Rastatt, wurden mindestens Todesurteile ausgesprochen, von denen in Haftstrafen umgewandelt wurden.

Diese Prozesse endeten mit sieben Todesurteilen, 16 lebenslangen und zwei langjährigen Haftstrafen. In weiteren Prozessen wurden Todesurteile gefällt und in Fällen vollstreckt, Personen wurden zu Gefängnisstrafen verurteilt und für nicht schuldig befunden. Die Entrechtung und Verfolgung der jüdischen Minderheit war ein immanenter Bestandteil der nationalsozialistischen Politik.

In zeitlicher Übereinstimmung mit der Ausweitung des Krieges durch den Überfall auf die Sowjetunion radikalisierte sich die Haltung gegenüber der Minderheit zur Vernichtungspolitik.

Dezember notierte Himmler in seinem Dienstkalender, Hitler habe auf sein Nachfragen das bisherige Vorgehen der Einsatzgruppen bestätigt und befohlen: Juni veranlasste Wehrmachteinheiten und Einsatzgruppen zur Tötung von etwa kriegsgefangenen Rotarmisten mit tatsächlicher oder angenommener politischer Funktion. In einem Befehl Heydrichs an die Einsatzgruppen Juli wurden Juden automatisch mit Politkommissaren gleichgesetzt.

An vielen Orten unterstützten Wehrmachteinheiten logistisch die Einsatzgruppen. Viele hatten Kenntnis von Massenmorden in Osteuropa.

An der Ermordung von Geisteskranken waren auch Ärzte beteiligt. Im Generalgouvernement, in den besetzten sowjetischen Gebieten, in Jugoslawien und in Frankreich wurden ungezählte Partisanen nicht nach dem Kriegsvölkerrecht behandelt. In Europa ermordete Juden Zahlen in , auf- oder abgerundet: Ian Kershaw schrieb , dass ungefähr 5,5 Millionen Juden im Verlauf der deutschen Vernichtungspolitik umgekommen seien. Von allen beteiligten Staaten hatte die Sowjetunion die meisten zivilen Opfer zu beklagen.

Die hungernden Menschen alterten so rasch, dass selbst nahe Verwandte sie nicht mehr erkannten. Zuerst wurden Tauben und Möwen, danach Katzen und Hunde verzehrt.

Nicht einmal Pawlows berühmte Versuchshunde im Physiologischen Institut blieben verschont. Sie verschickten Abermillionen Feldpostpäckchen von der Front in die Heimat. Der Schwarzmarkt blühte auf. Renault konnte durch das Motorisierungsprogramm der Wehrmacht seinen Umsatz bis verfünffachen. Für die deutsche Bevölkerung hatte der Krieg zunächst keine direkten negativen Konsequenzen. Obwohl im weiteren Verlauf fast alle Waren des täglichen Bedarfs mit Lebensmittelkarten oder Bezugsscheinen rationiert wurden, gab es in den ersten Kriegsjahren keine mangelnde Versorgung mit Gütern.

Das lag vor allem daran, dass meist zu Ungunsten der dortigen Bevölkerung viele Erzeugnisse und Rohstoffe aus den besetzten Ländern ins Reichsgebiet transferiert wurden. Erst im Spätjahr musste der meiste Sport abgesagt werden.

Die Arbeitskraft der zur Wehrmacht einberufenen Männer wurde durch Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter aus West- und Osteuropa teilweise ersetzt. Allein von April bis Dezember wurden ungefähr 1,3 Millionen zivile Arbeitskräfte, je zur Hälfte Männer und Frauen mit einem Durchschnittsalter von etwa 20 Jahren, nach Deutschland geholt.

Hinzu kamen noch Zwischen Anfang und dem Kriegsende wurden weitere 2,5 Millionen Zivilarbeiter und Kriegsgefangene nach Deutschland gebracht. Anfang war ein Viertel aller Beschäftigten in der deutschen Wirtschaft ausländischer Herkunft. Nur durch deren Einsatz und den von Kriegsgefangenen war es dem Deutschen Reich möglich, den Krieg weiterzuführen, der ohne ihn spätestens im Frühjahr verloren gewesen wäre.

Auch Hitler selbst geriet dabei in die Kritik, weil er derartiges Leid heraufbeschworen habe. Im Westen wurde der Einmarsch der britischen und US-amerikanischen Truppen von der deutschen Bevölkerung überwiegend mit Erleichterung zur Kenntnis genommen. Im Zweiten Weltkrieg wurden in Europa ungefähr 20 Milliarden Kriegsflugblätter hinter den feindlichen Linien abgeworfen, und es ist anzunehmen, dass die Mehrzahl der Bewohner der am Krieg beteiligten Länder von den Flugblattinhalten erreicht wurden.

Der Massenmörder hat sich seine Opfer persönlich ausgesucht

Dezember gab Hitler den Befehl zum Halten. A thaw has set in.

Closed On:

Damit waren die auf ihrem Heimatboden und in angrenzenden Gebieten kämpfenden deutschen Truppen in zwei voneinander getrennte Kampfräume gespalten. Sie vermieden weitgehend direkte Falschmeldungen, operierten mit Auslassungen, tendenziösen Hervorhebungen, Verharmlosungen sowie mit Beschönigungen und Verschleierungen.

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